Mit der fristgerechten Kündigung zum 31. Dezember 2026 will das Unternehmen nun “einen Verhandlungsraum öffnen”, wie VW erklärte.
Hahaha, der PR-Berater, der für diese Formulierung verantwortlich ist, kriegt gleich mal ne Million als Bonus auzgezahlt.
Ach. Gibt’s dann dieses Jahr wieder eine Dividende in Milliarden Höhe wie die letzten Jahre?
Der Bonus muss halt auch irgendwie zusammengeklaubt werden.
zusammengeklau
btftfy
Nene, für die VW Aktionäre und Funktionäre sind die Gehälter und Arbeitsplätze wertlos. Wort entstammt dem Süd deutschem / österreichem
Ändert ja nichts an der Tatsache, dass die ihnen nicht zustehen.
Der Lack wird langsam knapp.
Wenn sie kein Lack haben, können sie doch Farbverdünner saufen.
Gibt es eigentlich damit noch n Grund jemals VW zu kaufen? Hab die pro und contra liste gerade nicht so ganz auf dem Schirm… Also wirklich nicht, diese Nachricht will aber bei mir gerade gewisse Reflexe auslösen.
Der ID.Polo scheint tatsächlich von der Preis/Leistung gut zu sein. Ansonsten kauft man einfach Skoda. Das sind praktisch die gleichen Modelle nur mit einem anderen Logo und günstiger.
Das Preis/Leistungsverhältnis ist schon seit spätestens 20 Jahren nicht mehr gut, die Qualität ist seit den frühen 2000ern im freien Fall und die Preise steigen genauso schnell. Wenn man dafür die Leute, die den Schrott bauen müssen, auch noch scheiße behandelt, gibt es wirklich keinen Grund mehr, VW zu kaufen.
War das seit López je wirklich besser geworden?
Nein, das wurde nur schlimmer. Der hat es halt nicht geschafft, die Modelle, die es zu seinem Amtsantritt schon gab, kaputtzumachen.
Wir haben gerade nen cupra born e (ist ja eigentlich vw) und der ist super. Gute reichweite, easy zu fahren. Der id7 hat ordentlich kofferraum, wäre sicher auch nicht übel.
Die können schon, wenn sie wollen.
ID.7 geht being kühlen 75.000 eurs los - also Kofferraum und Reichweite gibt’s beim Chinesen für weniger als die Hälfte.
Warum managerboni und strategische Inkompetenz subventionieren?
Ich klapp so ab ._.
Uff.
deleted by creator
Der Tarifsvertragsangestellte ist natürlich schuld und nicht die Führungsetage, die seit Jahrzehnten Misswirtschaft betreiben. Man könnte schon Marktführer bei E-Autos sein, hat aber lieber das Geld in Schummelsoftware und die Gerichtskosten gesteckt.
Man könnte schon Marktführer bei E-Autos sein
Guck dir bloß nicht, die hiesigen oder auch europäischen Märkte an, sonst könnte dir was auffallen…
Spoiler
In Deutschland sehen z.B. (Stand August 2026) die eAuto-Hersteller mit den Top10 Zulassungen so aus: Skoda, BMW, VW, VW, Mercedes, Skoda, Audi, Mercedes, Audi, Citroën
Aber da wir in wunderbaren post-faktischen Zeiten leben, ist die permanente Beschallung darüber, dass deutsche und europäische Hersteller gar kein Angebot haben, das mit den marktdominierenden Chinesen (nach zigfachen neuen Absatzrekorden und Verdoppel- Verdreifachungen immer noch <5% Marktanteil) konkurrieren könnte, halt die “Realität”.
Liegt das nicht eher an den hohen Zöllen auf chinesische E-Autos bei gleichzeitig geringer Elektrifizierungsrate in der EU? Verkaufszahlen in der EU sind nutzlos, weil der Markt so klein ist.


Dass der europäische Markt vergleichsweise klein ist, mag zwar für Unternehmen, die zuvor einen großen Teil des Absatzes in China hatten, relevant sein, ist aber nicht, worüber ich gesprochen habe.
Es wird inzwischen seit Jahren praktisch monatlich von den neuesten Verkaufrekorden chinesicher Elektroautos in Deutschland, wie auch in Europa, geredet. Wenn das mediale Narrativ einen Funken Realität enthielte müssten die allerdings irgendwo auf deutschen Straßen unterwegs sein. Oder es müssten sich welche in den Zulassungszahlen finden lassen. Also werden uns konsequent Märchen erzählt (meist im Stile von “Marktanteil beeindruckenderweise vervierfacht!!!” - also von nichtigen 0,1 auf lächerlich 0,4 Prozent).
Irgendwer gibt eine Menge Geld aus, um uns von den unschlagbaren chinesischen EVs zu überzeugen. Dazu noch die Milliardeninvestitionen in europäische Werke, um die eben ohne Zölle vor Ort herstellen zu können. So unwichtig und irrelevant ist der europäische Markt also.
Die Geschichten passen halt vorne und hinten nicht zur Realität. Als das letzte Mal vor etwa einem Jahr die große mediale Flut alá “BYD steigert seine Verkaufszahlen um gigantische +158%! Europäische Hersteller gehen unter!!!” umging, hab ich mir den Spaß gemacht und ein paar Zahlen rausgesucht. Und siehe da: Skoda +182%, Citroen +411%, Prosche +204%.
Du hast Recht: Der europäische Elektroautomarkt ist noch vergleichweise klein. Aber ununterbrochen werden wir mit Nachrichten über chinesische Hersteller und deren rapidem Wachstum überschüttet. Und ganz zufällig wird immer vergessen zu erwähnen, dass der ganze Markt gerade massiv wächst, insgesamt sogar deutlich stärker. Das schaut irgendwie nicht nach der anstehenden Dominanz aus, die uns verkauft werden soll.
Ich habe von Kollegen aus Portugal gehört dass dort die chinesischen Marken durchaus sehr präsent sind auf den Straßen. Oder wer in letzter Zeit mal in der Türkei war sieht dort ein ähnliches Bild. Der deutsche Markt ist hier noch anders, der ist aber wirklich so klein das es praktisch irrelevant ist. Wenn man in Europa weiter schaut und sich vor allem die preisbewussten Käufer und Märkte anschaut, also dort wo die Gehälter eben die Hälfte oder weniger sind als hier, dann sind die chinesischen Hersteller schon eine ernste Konkurrenz. Und das trifft eben auf viel mehr Länder zu, die reichen Länder sind hier eher die Ausnahme. Und ich fürchte außerhalb von Europa wird das eher noch stärker der Fall sein. Und am Ende entscheidet sich das Schicksal der deutschen OEMs in den Exportmärkten, das war schon immer so.
Dein Problem ist also die pro-chinesische Propaganda? Ich bin da emotional nicht so involviert… Ich hatte den Eindruck, dass europäische Marken tendenziell teurer sind als chinesische und die Elektrifizierung schneller voran gehen würde, wenn die Chinesen es auf den EU-Markt schaffen.
Fairer punkt aber da ist finde ich wichtig zu betrachten, dass so 70% oder sogar mehr firmenzulassungen sind.
Also allea fahrzeuge über firmenleasing/dienstwagenprivileg.
Als privatperson können sich deutsche e-autos meist nur rentner leisten.
(Kleinwagen jetz mal außenvor - die sind haaalbwegs machbar)
Als privatperson können sich deutsche e-autos meist nur rentner leisten.
Das ist aber kein neues oder eAuto-spezifisches Phänomen.
Aber trotzdem der grund, weshalb die chinesen so stark in ihrem land sind und aktuell bei uns erstarken.
Dort mit krasser subvention - schon klar. Aber die strategie geht auf.
Bei uns steigen sie auch aktuell weiter auf und das verkaufsargument bei einem chinesischen auto ist mit sicherheit nicht das jahrelange vertrauen - denn das hat nur VW usw.
Der chinese kann nur mit einem punkten - so viele features wie möglich für einen kampfpreis.
Die strategie haben sie schon jahrzehnte gefahren und ist der grund warum heute alles in china produziert wird.
Und wenn deutsche anbieter nicht mehr mit qualität überzeugen oder so teuer sind, dass sich die meisten die marktoptionen sehr genau ansehen, dann sind die chinesen auf einen schlag recht weit hoch in der pro/kontra ranking liste.
Fließbandarbeiter werden schon noch ein Stück unter nem 6-stelligen Gehalt sein.
Also wenn man die beiden Stellen nach dem Komma mitzählt, kommt das schon hin…
Die Führungsebene hat sich Jahrzehnte lang schön den Hintern breit gesessen, das Geld kam ja praktisch von selbst. Die Belegschaft wurde mit ausreichend guten Bedingungen ruhig gehalten. Innovation und Veränderungen waren auf allen Seiten unerwünscht. Die Politiker haben es geliebt, keiner musste hier wirklich etwas leisten, um auszukommen, ein echtes Paradies. Jetzt ist es vorbei und weder Politik noch Gewerkschaften noch die komplett inkompetente Führungsriege werden das noch ändern können. Sie werden es allerdings versuchen, vermutlich mit Steuergeldern.









