[…]

Man ärgert sich über das Kopfnicken des Moderators, man ärgert sich über seine professionelle Freundlichkeit. Denn eigentlich ist dieses Interview ein Hohn, eine Parodie auf das, was politisches Fernsehen eigentlich tun sollte: nämlich in irgendeiner Form zur Meinungsbildung der Zuschauer beizutragen. Diese halbe Stunde trägt dazu genau gar nichts bei – man ist sogar versucht zu sagen: Sie zieht die Bilanz ins Negative.

Dass Klingbeil dann am Ende ernsthaft noch den abgedroschensten aller Phrasensätze sagt – „Ich will den Sozialstaat fit für die Zukunft machen“ – dazu fällt einem dann nichts Weiteres mehr ein als die traurige These, dass nun wohl auch noch der letzte Arbeiter die AfD wählen wird. Jedenfalls, wenn er sich dieses Sommerinterview angesehen und damit um einen der vielleicht vorerst letzten schönen Sommerabende gebracht hat.

  • PotatoesFall@discuss.tchncs.de
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    18 hours ago

    Ach Herr Strauß. Ich stimme ihm ja zu, dass Lars Klingbeil keine konkreten Inhalte hat, schon gar keine die Arbeiter ansprechen. Da frag ich mich aber auch warum man für die FAZ schreibt.

    Ganz am Ende macht alles wieder Sinn. Arbeitern, die mit der SPD unzufrieden sind, wird nahegelegt, es wäre jetzt richtig, die AfD zu wählen. Es wäre such quasi Klingbeils Schuld, man hat jetzt einen Grund.

    Dass die AfD noch arbeiterunfreundlichere Politik als die SPD machen will, war an dieser Stelle wohl weniger wichtig zu erwähnen als der Absatz über Sonnebräune (???). Dass es durchaus auch eine andere Partei gibt, die sich noch für Arbeiter einsetzt, wohl auch nicht.

    Danke Herr Strauß für diese AfD Propaganda.

  • kyub@discuss.tchncs.de
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    19 hours ago

    Das Problem ist, dass Leute nicht das wählen was eigentlich rational für sie am Sinnvollsten wäre. Sondern sie lassen sich immer und immer wieder aufs Neue von populistischen und korrupten Profi-Lügnern veräppeln, wählen diese, und wundern sich dann später dass es ihnen im Laufe der Jahre immer schlechter geht.

    Ja, die aktuellen konservativen Parteien sind teilweise korrupt und sorgen nicht für objektive Verbesserungen, sondern für objektive Verschlechterungen. Wissen wir alle, und ist auch ein großer Nährboden für die AfD.

    Parteien, die wirklich sinnvolle Wahlprogramme haben und angesichts der Weltlage (z.B. Klimakrise, Schere zwischen arm und reich) halbwegs rational handeln wollen, werden aber nicht gewählt, aus welchen Gründen auch immer.

    Aber am allerschlimmsten, und am schnellsten(!) schlimmer, wird es mit rechtsextremen Parteien. Die AfD ist so ähnlich wie eine turbocharged CDU – noch korrupter, noch rechter, noch extremer, noch menschenfeindlicher, und noch mehr dazu in der Lage, das Land aus Selbstbereicherungsgründen in den Abgrund zu reißen. Währenddessen gibt sie sich in ihrer Werbung Propaganda als “Problemlöser” aus, und 30-40% naive Wähler glauben es ihnen auch noch. Warum? Darum:

    “Ich kann wieder sehr viel lernen; vor allem, daß das Volk meistens viel primitiver ist, als wir uns das vorstellen. Das Wesen der Propaganda ist deshalb die Einfachheit und die Wiederholung. Nur wer die Probleme auf die einfachste Formel bringen kann, und den Mut hat, sie auch gegen die Einsprüche der Intellektuellen ewig in dieser vereinfachten Form zu wiederholen, der wird auf die Dauer zu grundlegenden Erfolgen in der Beeinflussung der öffentlichen Meinung kommen. Wer einen anderen Weg einschlägt, mag den oder jenen labilen Intellektuellenkreis beeinflussen, das Volk ist er nicht einmal an der Oberfläche zu ritzen in der Lage.” – Joseph Goebbels, Tagebuch, 29. Januar 1942

    So wird am Ende halt nix aus der Politik in diesem Land, und längerfristig auch nichts mit diesem Land. Deutschland hätte aus den letzten 100 Jahren lernen sollen – hat es aber nicht.

    • BigShammy80@feddit.org
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      2 hours ago

      Parteien, die wirklich sinnvolle Wahlprogramme haben und angesichts der Weltlage (z.B. Klimakrise, Schere zwischen arm und reich) halbwegs rational handeln wollen, werden aber nicht gewählt, aus welchen Gründen auch immer.

      Das ist doch die große Preisfrage… es ist einfach unverständlich, warum immer noch CDU/SPD/AFD gewählt wird… die müssten eigentlich 0 Stimmen haben, wenn die Leute mal etwas nachdenken würden…

  • tjoa@feddit.org
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    20 hours ago

    Wir haben ein massives Kompetenzproblem in der Politik was das konservative Spektrum + SPD angeht. Natürlich verliert man dann das Vertrauen in die Demokratie, wenn ein Großteil der Leute offensichtlich nichts ändern wollen.

  • Samsy@lemmy.ml
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    20 hours ago

    Die SPD gehört eigentlich unter die 5% Hürde abgestraft, danach werden diese dicke-Geldbörsen-Sozen aus der Seeheimer-Clique abgesägt und durch Real-Sozen ersetzt (ganze Basis ist voll mit denen). Danach können sie aus der Asche auferstehen. Nach einer Schwarz-Gelben Seuche. Leider ist Gelb heute Blau und unerträglich. Also blöder Zeitpunkt liebe SPD. Da muss dringend einer den “schnell-vorwärts-Knopf” drücken.

    • KraeuterRoy@feddit.org
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      18 hours ago

      Ganz ehrlich: die SPD hat sich ihren Ruf irreparabel selbst zerstört. Der gesamte Seeheimer Kreis könnte morgen in die CDU eintreten, der SPD würde trotzdem keiner abnehmen, dass sie den zum 421ten Mal angekündigten Sozialen Kurs auch wirklich einschlagen.

      Das Ding ist durch für die Sozen.

  • baleanar@discuss.tchncs.de
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    23 hours ago

    Die SPD müsste sich 100% hinter einer Vermögenssteuer schmeißen und es zum Thema numero uno der Partei ind des Landes machen. Die taumeln jetzt einfach do dahin, ohne Richtung, ohne Elan, ohne Willenskraft. Das ist doch nicht wählbar.

    Kein Wunder dass Arbeiter diese Partei ichr mehr wählen wollen. Sie haben keinen Fahnenträger der alle in eine Raserei setzen kann und tumultartige Szenen mit seinen Worten herbeirufen kann. Da sitzt nur eine fetter Kerl an der Spitze der sagt “es kann nicht besser, genügt euch damit”.

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      21 hours ago

      Bezahlwand, aber ich glaube, ich habe da eh nichts neues zu erwarten. Die SPD ist seit Jahrzehnten tot, es hat nur jemand vergessen, das Schild abzuhängen und da wohnen jetzt farblose Teilzeitpolitiker, die bei der FDP keine Anstellung gefunden haben.

      Jammerschade, denn hätten wir eine anständige Sozialdemokratie, bräuchten wir uns weniger vor einer Nazi-AfD fürchten und weniger mit einer Rückwärts-CDU herumschlagen…

      • baleanar@discuss.tchncs.de
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        20 hours ago

        Ich mache Werbung für die Humanisten weil sie meiner Meinung nach die einzige Partei sind die sinnvolle Politik für die Allgemeinheit machen wollen. SPD gleichen den Demokraten in der USA: ab und zu mal verblüfft Gesetze schreiben zu dürfen aber meistens ohne Rückgrat unterwegs und Sub der Union.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      21 hours ago

      Die SPD müsste sich 100% hinter einer Vermögenssteuer schmeißen und es zum Thema numero uno der Partei ind des Landes machen. Die taumeln jetzt einfach do dahin, ohne Richtung, ohne Elan, ohne Willenskraft. Das ist doch nicht wählbar.

      Die SPD will das doch seit Schröder gar nicht mehr. Denn seitdem ist sie eine durch und durch neoliberale Partei, das Einzig Sozialdemokratische an denen ist die Folklore, die sie manchmal noch auf irgendwelchen Parteiveranstaltungen treiben. Das Einzige, was die SPD noch kann und will, ist ihre Führungskader mit Pöstchen versorgen.

    • Melchior@feddit.org
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      22 hours ago

      Die Linke macht das ja, wird aber trotzdem nicht von den Arbeitern gewählt. Ich geb dir aber recht, dass die SPD ganz klar mehr Profil braucht.

      • baleanar@discuss.tchncs.de
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        21 hours ago

        Naja, die Linke wird ja aus anderen Gründen nicht gewählt. Eine Vermögenssteuer wird ja von so 80% der Bevölkerung unterstützt, gibt aber nicht wirklich ein Gefühl die Lösung aller Probleme zu sein. Die meisten verbinden das glaube ich mit “den Reichen eins auswischen” und “die Reichen tragen nicht ihren Teil bei”. Dabei sind genau die Überreichen und Übervermögenden die Ursache vieler Probleme. Das müssten aber die SPD und andere Parteien allen weiß machen.

        Dass die Linke schon seit Jahren das rumschreit aber als als-SED gesehen wird, verbindet die Vermögenssteuer an Linke Ideen und dass sie eben die meisten nicht. Würden jedoch die Mehrheit progressiver Parteien das bei jeder Möglichkeit kundgeben, wäre das nicht mehr eine linke These oder linkes Gedankengut.

      • gandalf_der_13te@feddit.org
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        21 hours ago

        was heißt da bitte, die Linke würde nicht gewählt? die haben doch in den letzten jahren deutlich zugelegt.

        edit:

        halt, warte mal. du hast schon recht. ich weiß nicht wieso ich das so im kopf hatte. habe gerade die zahlen kontrolliert und die stagnieren seit ca. 2005 zumindest auf bundesebene so dahin:

        • Melchior@feddit.org
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          19 hours ago

          Ich bezog mich dabei auf Arbeiter im speziellen. Da sah das bei der letzten Bundestagswahl so aus:

        • OhneHose@feddit.org
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          20 hours ago

          Die Linke hätte deutlich mehr Chancen wenn sie sich eindeutig für die Ukraine positionieren. Aber das würde wahrscheinlich auch einfach nur grüne Wähler anziehen 😅.

          • Ooops@feddit.org
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            19 hours ago

            Nö, dann würde medial einfach sofort ein anderes Thema gewählt und 24/7 darauf herumgeritten, wieso das die Linken unwählbar macht.

            Wann hast du bitte im medialen Mainstream das letzte Mal von tatsächlicher linker Politik gehört? Es wird ein Thema gewählt (NATO!! Identitätspolitik! Ukraine! Enteignung!), ad adsurdum vereinfacht und zum einzigen Punkt hochstilisiert, und dieses ersetzt dann jede inhaltliche Diskussion.

            Nein, es hilft nicht, sich einfach mal zu positionieren oder endlich mal besser zu kommunizieren. Wenn du nicht Rechts bist, werden die Massenmedien stattdessen etwas anderes über dich berichten. Die Linke könnte geschlossen dein Wunschstatement veröffentlichen und wir würden öffentlich stattdessen über die Gegenposition irgendeines lokalen Hinterbänklers reden und warum das die Linken unwählbar macht,

          • gandalf_der_13te@feddit.org
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            20 hours ago

            Die Linke hätte deutlich mehr Chancen wenn sie sich eindeutig für die Ukraine positionieren.

            ich sehe da nicht genug beweis dafür. gibt es entsprechende statistiken?

              • gandalf_der_13te@feddit.org
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                7 hours ago

                gut das ist eine kleine stichprobe. gegenargument: die AfD und die BSW stellen sich beide auf die seite russlands und werden gewählt. also es ist nicht so als ob “stellen uns gegen russland -> werden gewählt” tatsächlich so immer in der praxis stimmt.

                • OhneHose@feddit.org
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                  6 hours ago

                  Ne, aber die Schnittmenge der tendenziell Linke Wähler, aber momentan noch grüne Wähler zu tendenziell AFD/bsw Wähler ist halt auch ne ganz andere Gruppe. Und ist von meiner Großstadt bubble Äonen entfernt, das ist für mich jetzt eher kein Gegenargument. Da gehe ich eher mit der Kritik an meiner Mini-Stichprobe mit.

                  Und sorry, wer bsw wählt, einen aktiven ein Personen Kult, mit Ansage. Der hat den Schuss nicht gehört oder ist fangirl oder dumm.

          • kossa@feddit.org
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            18 hours ago

            Finde ich persönlich immer richtig weird.

            “Ja, wir könnten hier ein Zauberwunderland aus Solidarität und Nächstenliebe haben, aber geht leider nicht, weil Ukraine. Stattdessen wähle ich neoliberalen Sozialabbau und Gruseligkeit, dafür behaupten die dann, dass sie die Ukraine unterstützen und tun es trotzdem nur halbherzig”

            Irgendwie komisch. Aber wie ein anderer Kommentar schrieb, selbst wenn die Linke ihre Werte aufgäbe, wäre die rote Linie eine andere. Dann ist der Vermögensteuerspitzensatz von 15% zu hoch und man kann sie nicht wählen, oder irgendwas diffuses mit Israel und Gaza und man kann sie nicht wählen usw.usf.

            • OhneHose@feddit.org
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              7 hours ago

              Naja, die grünen sind jetzt nicht unbedingt die Partei die den sozial Abbau fördert. Könnte es besser sein? Klar, immer. Machen sie eher Politik für Akademiker, Joa. Wars in der letzten Regierung die einzige Partei dir gute Veränderungen voran gebracht haben? Jup. Die SPD ist einfach mitgefahren und die FDP war einfach nur toxisch.

              Und ja für mich ist die Haltung zum Krieg mit der Ukraine/Europa ein ideeller Wert der für mich sehr wichtig ist. Es gibt viele andere Themen bei denen ich gerne Kompromisse mache. Da nicht.

              • kossa@feddit.org
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                6 hours ago

                Es gibt viele andere Themen bei denen ich gerne Kompromisse mache. Da nicht.

                Warum? Also, was genau ist hier der ideelle Wert, der dir so wichtig ist?

                • OhneHose@feddit.org
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                  5 hours ago

                  Tldr; meine Freiheit(en) innerhalb der EU.

                  Meine Freiheiten jeglicher Art die die EU mir ermöglicht. Ich empfinde die EU, an sich, als eines der besten Konstrukte die den Menschen auf diesem Kontinent eingefallen ist. Vor allem um die Menschenrechte die wir hier innerhalb der EU genießen. Flüchtlingsthema hier mal ganz arg ausgeklammert (der Umgang mit dem Grenzen via Söldner ist ja leider eher Menschenverachtend).

                  Mir hier geht’s jetzt aber um “innere” Werte. Keine Grenzen, super. Einheitliche Währung, top. Menschenrechte zur freien Entfaltung und Diversität, mega. Und genau dieses letzte Thema ist den EU-widersachern immer ein Dorn im Auge. Putin hasst es, Trump/maga genauso, naja nur China redet nicht so offen.

                  Und abgesehen davon. Russland bzw. Putins Traum vom groß russischen Reich ist absurd. Wenn die Ukraine fällt, dauert es nicht lange bis es weiter geht. Danach kommt Moldawien, Georgien und zum Schluss die baltischen Staaten. Und ich empfinde Waffen auch nicht als richtige Lösung für 99,99% der Konflikte und würde mir wünschen dass diesen irren einhalt mit Worten geboten werden könnte. Aber der reale Fakt ist, funktioniert nicht. Wir sind seit 5 Jahren in einem asynchronen Krieg mit Russland, innerhalb der EU wird (erfolgreich) versucht die nationalistischen Parteien zu stärken, soziale Medien und unsere Presse (vor allem Springer) machen da munter mit. Und in der Ukraine wird auf die zivile Bevölkerung geschossen als obs kein morgen gibt. Ist jetzt überspitzt, aber ich habe kein Bock in einem (frisch) zerbombten Deutschland/eu-land zu leben und von so dullies wie Trump oder Putin zu regiert zu werden.

                  Schöner fände ich eine wehrhafte Demokratie die für ihre Rechte einsteht und sich im Notfall auch mit Waffen verteidigen kann. Die sind ja momentan wieder en-vouge :(.

                  Edit; tldr

    • brainwashed@feddit.org
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      21 hours ago

      Nur Vermögenssteuer wird kaum reichen. Sie müssten vielmehr herleiten, wie sie mit der Vermögenssteuer dann Einkommen aus Arbeit entlasten. Da gibt es absolut keine Pläne. Bei der SPD ist alles über 50.000 € brutto p.a. starke Schultern, die mehr (er)tragen müssen.

        • brainwashed@feddit.org
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          18 hours ago

          checke jetzt nicht ganz wie das Bezug nimmt zu meinem Punkt. Das arbeitet sicher erst mal an dem Konzept der Linken und der Konzeptlosigkeit der SPD ab. Und von Entlastung von Arbeitnehmern ist da nichts zu lesen. könnte Betrag X bringen schön, hat kein Bürger was von. Fließt dann den Ländern zu und von da ganz bestimmt der Bildung, der Infrastruktur, den Kommunen etc.: ich habe daran so meine Zweifel und der Wähler sicherlich auch

          • baleanar@discuss.tchncs.de
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            5 hours ago

            Du meintest “es würde kaum reichen”. 10% der gesamten heutigen Einnahmen sind eine ganze Menge. Da könnte man ziemlich einfach auf eine Steuerentlastung der mittleren und unteren Schichten pochen.

            Wenn du nur negativ sein willst, dann wird keine Partei dir gut genug sein. “Das Geld wird sowieso veruntreut”. Ich kann dir echt empfehlen dahin zu gehen wo Steuergelder professionell veruntreut werden. Lebe da mal ein Jahr (wenn du es schaffst) und komme wieder nach Deutschland um einen Vergleich zu machen.

            Freu dich dass die Steuern überhaupt für etwas sinnvolles ausgegeben werden. Natürlich kann ed immer besser sein, aber wenn du nur Perfektion willst, kommen wir nirgendwo hin.

            Erst die Vermögenssteuer, dann der Rest.

            • brainwashed@feddit.org
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              5 hours ago

              Da könnte man ziemlich einfach auf eine Steuerentlastung der mittleren und unteren Schichten pochen.

              Hat nur leider keiner vor und bewirbt keiner. Und warum eigentlich nur der mittleren und unteren Schichten? Einkommen auf Arbeit wird für alle zu hoch besteuert.

              Lebe da mal ein Jahr (wenn du es schaffst) und komme wieder nach Deutschland um einen Vergleich zu machen.

              Äh also “geh doch nach Drüben” oder was? Danke, nein, ich bleibe hier und kritisiere schlechte Vermögenssteuerideen, wenn ich sie finde, danke.

              Erst die Vermögenssteuer, dann der Rest.

              Nur ein paar Euro noch Bro, dann haben wir tolle Schulen und Krankenhäuser, versprochen, Bro.

  • Ooops@feddit.org
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    20 hours ago

    …dass nun wohl auch noch der letzte Arbeiter die AfD wählen wird. Jedenfalls, wenn er sich dieses Sommerinterview angesehen…

    Würden AfD Wähler Interviews schauen, sich für Politik interessieren oder auch nur irgendwie selber denken, wäre es keine AfD Wähler. Dementsprechend wertlos ist die Aussage (wie auch der ganze Artikel) und man muss sich fragen, ob dieses Machwerk irgendeine andere Intention hat als weiter den Faschismus2.0 in Deutschland tatkräftig zu bewerben.

    Die SPD ist halt das Allerletzte, das wir inzwischen alle. Aber so zu tun, als würde irgendwer bei Verstand die AfD wählen, um statt der versagenden SPD Arbeiterinteressen zu vertreten, ist einfach nur ein schlechter Witz.

    Wären tatsächliche politische Pläne der Grund für Wählerentscheidungen müsste man eher davon ausgehen, dass die SPD noch nicht beschissen genug ist, um gewählt zu werden. Denn bei der AfD klappt es ja schließlich auch damit, dass das gesamte Wahlprogramm von vorn bis hinten die bekämpft, die sie wählen.

  • killingspark@feddit.org
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    17 hours ago

    dazu fällt einem dann nichts Weiteres mehr ein als die traurige These, dass nun wohl auch noch der letzte Arbeiter die AfD wählen wird.

    Dieser immer wieder beschworene Automatismus ist doch mit das was die Leute zur afd treibt. Als gäbe es keine anderen Parteien die der SPD widersprechen würden

    • Micromot@piefed.social
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      16 hours ago

      Ich glaube da gibt es logischere Gründe. Wenn z. B. die Medien und der generelle Diskurs immer für den Neoliberalismus und Kapitalismus wirbt, dieser aber von den aktiven Parteien nicht gut für einen selbst wirkt, dann wählt man eben die Partei, welche den Kapitalismus anders verwalten will.

      Es ist eben kein Automatismus, sondern hat seine vielen materialistischen und logischen Gründe. Diese gilt es zu bekämpfen, wobei so ziemlich alle Parteien und eigentlich auch die gesamte kapitalistische Demokratie dran scheitert bzw. es nicht dessen Zweck ist.

      Es ist weniger die Erwähnung der Tatsache, als deren Darstellung als unvermeidbaren Automatismus.

      • killingspark@feddit.org
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        15 hours ago

        dann wählt man eben die Partei, welche den Kapitalismus anders verwalten will.

        Hat die afd aber nicht vor. Wenn dann müssten die Leute zur linken rennen die wollen den Kapitalismus tatsächlich anders verwalten (und ein teil will ihn sogar überwinden). Die Wahl der afd hat mit logik oder Materialismus nichts zu tun.

        Es ist weniger die Erwähnung der Tatsache, als deren Darstellung als unvermeidbaren Automatismus.

        Und genau das hab ich doch kritisiert? Dass das als Automatismus dargestellt wird und die AfD damit ein bisschen als alternativlos dargestellt wird. Deswegen der Hinweis auf die anderen politischen Projekte neben (und ganz weit weg von) der AfD die auch nicht mit der SPD übereinstimmen

  • Heiliger Strohsack@feddit.org
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    20 hours ago

    Hier entsteht wohlmöglich bald ein mit Galgenhumor angereicherter, zynischer Kommentar, welcher Arglistige Täuschung und die vielen Unternehmensbeteiligungen der "S"PD aufgreift.