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Man ärgert sich über das Kopfnicken des Moderators, man ärgert sich über seine professionelle Freundlichkeit. Denn eigentlich ist dieses Interview ein Hohn, eine Parodie auf das, was politisches Fernsehen eigentlich tun sollte: nämlich in irgendeiner Form zur Meinungsbildung der Zuschauer beizutragen. Diese halbe Stunde trägt dazu genau gar nichts bei – man ist sogar versucht zu sagen: Sie zieht die Bilanz ins Negative.

Dass Klingbeil dann am Ende ernsthaft noch den abgedroschensten aller Phrasensätze sagt – „Ich will den Sozialstaat fit für die Zukunft machen“ – dazu fällt einem dann nichts Weiteres mehr ein als die traurige These, dass nun wohl auch noch der letzte Arbeiter die AfD wählen wird. Jedenfalls, wenn er sich dieses Sommerinterview angesehen und damit um einen der vielleicht vorerst letzten schönen Sommerabende gebracht hat.

  • PotatoesFall@discuss.tchncs.de
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    20 hours ago

    Ach Herr Strauß. Ich stimme ihm ja zu, dass Lars Klingbeil keine konkreten Inhalte hat, schon gar keine die Arbeiter ansprechen. Da frag ich mich aber auch warum man für die FAZ schreibt.

    Ganz am Ende macht alles wieder Sinn. Arbeitern, die mit der SPD unzufrieden sind, wird nahegelegt, es wäre jetzt richtig, die AfD zu wählen. Es wäre such quasi Klingbeils Schuld, man hat jetzt einen Grund.

    Dass die AfD noch arbeiterunfreundlichere Politik als die SPD machen will, war an dieser Stelle wohl weniger wichtig zu erwähnen als der Absatz über Sonnebräune (???). Dass es durchaus auch eine andere Partei gibt, die sich noch für Arbeiter einsetzt, wohl auch nicht.

    Danke Herr Strauß für diese AfD Propaganda.