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Man ärgert sich über das Kopfnicken des Moderators, man ärgert sich über seine professionelle Freundlichkeit. Denn eigentlich ist dieses Interview ein Hohn, eine Parodie auf das, was politisches Fernsehen eigentlich tun sollte: nämlich in irgendeiner Form zur Meinungsbildung der Zuschauer beizutragen. Diese halbe Stunde trägt dazu genau gar nichts bei – man ist sogar versucht zu sagen: Sie zieht die Bilanz ins Negative.
Dass Klingbeil dann am Ende ernsthaft noch den abgedroschensten aller Phrasensätze sagt – „Ich will den Sozialstaat fit für die Zukunft machen“ – dazu fällt einem dann nichts Weiteres mehr ein als die traurige These, dass nun wohl auch noch der letzte Arbeiter die AfD wählen wird. Jedenfalls, wenn er sich dieses Sommerinterview angesehen und damit um einen der vielleicht vorerst letzten schönen Sommerabende gebracht hat.


Hat nur leider keiner vor und bewirbt keiner. Und warum eigentlich nur der mittleren und unteren Schichten? Einkommen auf Arbeit wird für alle zu hoch besteuert.
Äh also “geh doch nach Drüben” oder was? Danke, nein, ich bleibe hier und kritisiere schlechte Vermögenssteuerideen, wenn ich sie finde, danke.
Nur ein paar Euro noch Bro, dann haben wir tolle Schulen und Krankenhäuser, versprochen, Bro.
Benutzername passt wohl 🤷