• kossa@feddit.org
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    2 days ago

    Geilo. Wird wie bei der Vermögensteuer laufen. BVerfG sagt “das ist Mist, Gesetzgeber, mach’ das neu und besser”, und Merz wird, statt Eier zu lecken (was er eigentlich tun sollte), die Erhebung einfach suspendieren 😎👍.

  • Sibbo@sopuli.xyz
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    2 days ago

    Ich finde es ja seltsam, dass einem Menschen eine Firma gehören kann. Also das ein Mensch aus der Firma sich einfach beliebig Geld ausbezahlen kann, ohne dafür was zu leisten. Ich finde, man sollte das einfach verbieten, und aus Firmen nur gegen Leistung Geld entnehmbar machen. Dann wäre Firmenbesitz auch kein Wert mehr, und man müsste sich nicht damit rumschlagen, dass der Staat eventuell vererbsteuerte Firmenanteile verwalten müsste.

    • einkorn@feddit.org
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      1 day ago

      Momomoment, du willst die Produktionsmittel den Arbeitern geben? 😱

      Verfassungsschutz? Ja, diese Person hier!

      • Petersson@feddit.org
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        2 days ago

        Das klingt so überstürzt und vereinfachend. Mein (Sibbos den ich gekapert habe) Vorschlag ist einfach nur, dass die Firmen keine CEOs haben, sondern die in den Firmen arbeitenden Menschen selbst (ggf. aus ihren eigenen Reihen) wählen, wer die Geschicke der Firma leiten darf. Das vielleicht als regelmäßige Wahl und einer Option zum Misstrauensvotum. Verständlicher Weise erhalten die Menschen, die als Vertretung gewählt werden, ein Gehalt, das ihrer Arbeit angemessen ist. Gemäßigt sozialdemokratisch also.

      • Sibbo@sopuli.xyz
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        1 day ago

        Nein tatsächlich nicht. Die Produktionsmittel sollen der Firma gehören. Und die einzige Möglichkeit der Firma Wert zu entnehmen sollte über Arbeitsverträge stattfinden.

        Sollte die Firma irgendwann aufgelöst werden, dann werden Überschüsse an den Staat gespendet, der dann Sachwerte verschrotten oder versteigern muss. Eine Firma mit Verlusten aufzulösen sollte illegal sein, haften darf dann das Management aus der eigenen Tasche und mit Gefängnis bei Schuldfeststellung. Das Management darf dann gerne für das Risiko auch entsprechend bezahlt werden.

        • HansGruber@sh.itjust.works
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          1 day ago

          OK und wer macht die Arbeitsverträge? Wie gründet sich eine Firma? Wie kann eine Bürgschaft gegenüber einem Kreditgeber wie eine Bank entstehen wenn nur Kapital über Arbeitsverträge entnommen werden darf?

          • Sibbo@sopuli.xyz
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            1 day ago

            OK und wer macht die Arbeitsverträge?

            Menschen die die Firma dafür anstellt.

            Wie gründet sich eine Firma?

            Na indem sich Menschen zusammentun und sich dann Initial selbst anstellen durch die Gründung.

            Wie kann eine Bürgschaft gegenüber einem Kreditgeber wie eine Bank entstehen wenn nur Kapital über Arbeitsverträge entnommen werden darf?

            Die Firma wird schon irgendwie Geld oder Sachwerte haben, mit denen sie bürgen kann. Ansonsten ist das halt Risikokapital, bei dem die Bank dann im Falle des Scheiterns auf ihre Ansprüche verzichtet. Bei heutigen Start-ups ist das ja auch so.

            • Quittenbrot@feddit.org
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              11 hours ago

              Die Gründer besitzen das Unternehmen dann aber nicht? Bzw diejenigen, die Kredit geben? Was haben die Kreditgeber dann für Sicherheiten?

      • brainwashed@feddit.org
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        1 day ago

        Die Arbeitenden können heute bereits Produktionsmittel erwerben und eine Genossenschaft gründen. Warum brauchts dafür immer die Produktionsmittel von anderen?

        • einkorn@feddit.org
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          1 day ago

          Müssen wir jetzt gut 200 Jahre Wirtschafts- und Sozialtheorie im Schnelldurchlauf machen oder können wir uns darauf einigen, dass die gewaltige Akkumulation von Kapital bei einer kleinen Elite ein Problem und eine Umverteilung eine mögliche Lösung ist?

          • brainwashed@feddit.org
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            1 day ago

            Ja. Bestimmt war das mit der Umverteilung in der Theorie immer ganz fantastisch, in der Praxis hat das in Summe immer zu weniger Wohlstand für alle geführt.

            Und noch mal, genossenschaftliches Eigentum ist nicht verboten. Steht jedem frei, sich in einer Genossenschaft einzubringen oder eine zu gründen. Wenn das die überlegende Art des Wirtschaftens ist, wird sich das ja durchsetzen.

            • einkorn@feddit.org
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              1 day ago

              Es geht nicht nur um Effizienz. Wir sehen doch mittlerweile sehr offensichtlich, dass diese Art von wirtschaften auf mehreren Ebenen zerstörerisch ist. Sei es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt oder unsere weitere Existenz auf diesem Planeten.

              • brainwashed@feddit.org
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                17 hours ago

                ich weiß nicht, wie du gesellschaftlichen Zusammenhalt messen willst, verherrende Umweltschäden hatten wir in den real existierenden Sozialismen zur genüge. Die Co2 Emmissionen von dem vorgeblich sozialistischen Land China steigen jedes Jahr.

                • einkorn@feddit.org
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                  17 hours ago

                  ich weiß nicht, wie du gesellschaftlichen Zusammenhalt messen willst

                  Beispielsweise anhand der Wahlergebnisse von Parteien, die aktive an einer Zerstörung der gesellschaftlichen Ordnung wie wir sie kennen arbeiten?

                  Die Co2 Emmissionen von dem vorgeblich sozialistischen Land China steigen jedes Jahr.

                  Du entkräftest dein eigenes Argument.

    • Quittenbrot@feddit.org
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      1 day ago

      Ich finde es ja seltsam, dass einem Menschen eine Firma gehören kann. Also das ein Mensch aus der Firma sich einfach beliebig Geld ausbezahlen kann, ohne dafür was zu leisten.

      Naja, Anteile an einem Unternehmen müssen irgendwann erworben worden sein. Einfach so gibt es sie nicht. Dass sie im Rahmen einer Erbschaft an die Erben übergehen, ist ja erst mal nicht anders als beim restlichen Besitz des Verstorbenen. Ob die derzeitige steuerliche Behandlung verfassungskonform ist, wird nun das Gericht entscheiden.

      Und beliebig darf er sich auch nicht Geld ausbezahlen. Entweder, es ist eine Kapitalgesellschaft, wie eine GmbH. Dann gehört das Geld der Gesellschaft und er hat lediglich Anspruch auf einen Teil des auszuschüttenden Gewinns, im Regelfall anteilig seiner Beteiligung. Er darf aber keineswegs das Unternehmen nach Belieben aussaugen. Einerseits gibt das häufig Ärger mit finanzierenden Banken, die zur Bedingung machen, dass genügend Geld im Unternehmen bleibt, andererseits sieht sich der Typ, falls das Unternehmen dann in Schieflage gerät, von Rückzahlungsverpflichtungen bis zu strafrechtlichen Konsequenzen allerlei Ärger ausgesetzt.

      Beim Einzelunternehmen und Personengesellschaften hat er zwar freieres Zugriffsrecht, steht am Ende aber auch mit seinem Privatvermögen für das Unternehmen gerade, es schneidet also in beide Richtungen.

      De facto wird daher gerade in Familienunternehmen eher thesauriert (also Gewinne im Unternehmen gelassen), statt ausgeschüttet. Ein Bankautomat nach Belieben ist es jedenfalls nicht.

      • Sibbo@sopuli.xyz
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        1 day ago

        Und beliebig darf er sich auch nicht Geld ausbezahlen. Entweder, es ist eine Kapitalgesellschaft, wie eine GmbH. Dann gehört das Geld der Gesellschaft und er hat lediglich Anspruch auf einen Teil des auszuschüttenden Gewinns, im Regelfall anteilig seiner Beteiligung. Er darf aber keineswegs das Unternehmen nach Belieben aussaugen.

        Das ist trotzdem Geld verdienen ohne eigene Leistung. Besitz ist keine Leistung. Die Verwaltung von Vermögen ist natürlich eine Leistung, aber keine so große, dass sich Leute daraus Jachten und Villen finanzieren können sollten.

        • Quittenbrot@feddit.org
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          10 hours ago

          Besitz ist keine Leistung.

          Das kommt auf die Definition von “Leistung” an. Wenn man diese nur mit “Arbeit” gleichsetzt, könnte man dem folgen. Wer Kapital bereitstellt, verzichtet damit auf den Konsum für sich selbst, bindet das Geld und übernimmt das Risiko, dieses gebundene Kapital auch zu verlieren. Die Diskussion, wieviel das “wert” ist, kann man gerne führen. Aber die Behauptung, dass das gar nichts beiträgt, ist wirklich schwer zu halten. Ohne Leute, die Eigenkapital riskieren, gäbe es viele Unternehmen inkl. ihrer Arbeitsplätze nicht.

          Yachten und Villen kann sich nur eine kleine Gruppe sehr vermögender Leute leisten. Die meisten Unternehmenseigentümer sind eher Mittelständler, Handwerksbetriebe und Co. Wenn dein Problem die Konzentration von großen Vermögen auf eine zu kleine Gruppe ist, folge ich dir gerne! Aber das ist letztlich eine andere gänzlich Diskussion als Besitz an sich zu problematisieren. Oder Kapitaleinkommen an sich. Oder ererbtes Vermögen.

    • brainwashed@feddit.org
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      1 day ago

      Wenn ich heute eine Firma gründe, habe ich dann was geleistet? Wenn ich Geld erarbeitet habe, dem Gründer die Firma abkaufe, zählt das dann? Und warum gründe ich, gehe ich ins Risiko, wenn ich dann keinen Gegenwert besitze, mit dem ich erstmal machen kann, was ich will?