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    11 hours ago

    Besitz ist keine Leistung.

    Das kommt auf die Definition von “Leistung” an. Wenn man diese nur mit “Arbeit” gleichsetzt, könnte man dem folgen. Wer Kapital bereitstellt, verzichtet damit auf den Konsum für sich selbst, bindet das Geld und übernimmt das Risiko, dieses gebundene Kapital auch zu verlieren. Die Diskussion, wieviel das “wert” ist, kann man gerne führen. Aber die Behauptung, dass das gar nichts beiträgt, ist wirklich schwer zu halten. Ohne Leute, die Eigenkapital riskieren, gäbe es viele Unternehmen inkl. ihrer Arbeitsplätze nicht.

    Yachten und Villen kann sich nur eine kleine Gruppe sehr vermögender Leute leisten. Die meisten Unternehmenseigentümer sind eher Mittelständler, Handwerksbetriebe und Co. Wenn dein Problem die Konzentration von großen Vermögen auf eine zu kleine Gruppe ist, folge ich dir gerne! Aber das ist letztlich eine andere gänzlich Diskussion als Besitz an sich zu problematisieren. Oder Kapitaleinkommen an sich. Oder ererbtes Vermögen.