• PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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    2 hours ago

    Ach deswegen gab’s die letzten Tage diese dämlichen “Der Sprit ist nur wegen der Steuern so teuer”-PR-Aktionen in den entsprechenden Medien hoch und runter.

    Und jetzt mal für mich als wirtschaftlich Minderbemittelter: Was außer spekulativer Blödsinn und Angstmacherei treibt denn in der jetzigen Situation die Preise tatsächlich noch weiter? Gibt es wirklich einen echten, praktischen Grund, der die Kosten hochtreiben würde und die Preise auch nur ein kleines bisschen relativieren würde?

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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      2 hours ago

      Was außer spekulativer Blödsinn und Angstmacherei treibt denn in der jetzigen Situation die Preise tatsächlich noch weiter?

      Ich würde vermuten:

      • Zur neige gehende US Reserven
      • zunehmend eingeschränkte Transportkapazitäten nicht nur in der Strasse von Hormus sondern eben auch im Roten Meer
    • aaaaaaaaargh@feddit.orgOP
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      2
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      2 hours ago

      Also angeblich wegen der Straße von Hormus und irgendeiner anderen Seepassage, die seit ein paar Tagen unpassierbar ist. Aber warum man es nicht auf die Reihe bekommt, als Konzern Preisstabilität über wenigstens ein paar Tage zu erzeugen, kann ich ohne die üblichen widrigen Annahmen nicht beantworten.

  • 𝘋𝘪𝘳𝘬@lemmy.ml
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    3 hours ago

    Hab ’nen Kollegen der bisher Verfechter des Autos war. Der hat inzwischen seine tägliche Pendelstrecke durch die Bahn ersetzt (Anbindung auf der Strecke ist gut) und spart mit dem Deutschlandtickdet laut seiner Rechnung ca. 280 Euro im Monat.

    Ich hab zudem das Gefühl, dass die Bahn seit Monaten immer voller wird.

    • Oliver@lemmy.ca
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      2 hours ago

      Ich hab zudem das Gefühl, dass die Bahn seit Monaten immer voller wird.

      Die Deutsche Bahn hat in der ersten Jahreshälfte einen Überschuss im dreistelligen Millionenbereich erzielt - der erste Gewinn seit sieben Jahren. (…) Den Hauptgrund für das kräftige Plus sieht die Bahn in den hohen Kraftstoffpreisen. Zahlreiche Pendler und Fernreisende seien vom Auto auf den Zug umgestiegen. Der Bahn komme aber auch “ein kleiner Rechentrick” zugute (…)

      Quelle

  • en1gma@lemmy.ml
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    Deutsch
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    4 hours ago

    Stell dir vor, das wäre unter rot-grün passiert. Die Union käme zusammen mit der Springer-Presse gar nicht mehr aus dem Onanieren heraus!

  • woelkchen@lemmy.world
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    19
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    4 hours ago

    Auch Heizöl und Erdgas immer teurer

    Kann nicht sein. Total seriöse Politiker haben doch gesagt, dass Balkonkraftwerke und Wärmepumpen voll Moppelkotze sind.

    • aaaaaaaaargh@feddit.orgOP
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      5
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      2 hours ago

      Haben wir im März hinter uns gebracht und naja, alle vorsichtigen Bedenken waren erwartungsgemäß unbegründet und wir wollen nie wieder was anderes (außer gar kein Auto gegen guten ÖPNV)

  • Multiplexer@discuss.tchncs.de
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    11
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    5 hours ago

    Die aktuellen Preise schieben die Kalkulation für anstehenden Auto-Wechsel plötzlich überraschend stark Richtung Elektro, obwohl nicht die optimalen Rahmenbedingungen bei uns.
    Große Frage dabei ist bloß, wie das langfristiger aussieht und ob das so bleibt. Jetzt E-Auto kaufen und in nem Jahr Spritpreise wieder deutlich unter zwei Euro wär jetzt finanziell suboptimal.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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      2 hours ago

      Kleiner Tipp: Ölfördereinrichtungen sind auch sehr kapitalintensiv. Mittlerweile kapitalintensiver als Wind und Solar. Die Entwicklung zu hohen Zinsen - welche die aktuelle US Politik nur fördert - kann durchaus die Preise fossiler Energie weiter erhöhen, weil dann schon die Investitionen zu teuer werden. Und die sind nötig, weil alte Ölquellen im Lauf der Zeit immer weniger liefern.

      Dazu kommt, dass für die Ölkonzerne wegen immer günstigerem Wind und Solar, Elektroautos und Wärmepumpen es sich immer weniger lohnt, langfristig, das heisst in Investitionszyklen von etwa 20 Jahren, in neue Förderkapazitäten zu investieren. Auch ds wird das Angebot verknappen.

      • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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        2
        ·
        2 hours ago

        Klingt extrem positiv für mich.

        EE waren schon dem Ölpreisschock konkurrenzlos günstig, das wird immer nur noch besser. So schnell kann nicht mal Gas-Kathie dagegen sabotieren.

      • Multiplexer@discuss.tchncs.de
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        4 hours ago

        Kipppunkt, ab dem wir rechnerisch etwa Null-auf-Null rauskommen würden wäre ab 2€.
        1,75€ wäre also tatsächlich noch Verlustgeschäft.
        Vorausgesetzt, wir bekämen die staatliche 4000€-Förderung, was noch nicht 100% gesetzt ist. Evtl. ist das Haushaltseinkommen knapp über der Grenze.

        • cron@feddit.org
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          3 hours ago

          Bei 10.000 km im Jahr und angenommen 5 Liter Verbrauch sind 0,25€ Unterschied im Spritpreis 10€ pro Monat.

          Das finde ich durchaus einen guten Deal, wenn mich dann die Kriege rund ums Öl nicht mehr direkt am Konto belasten.

          • ladicius@lemmy.world
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            3 hours ago

            Ethische Aspekte, nämlich keine Unterstützung für aggressive Regimes und rechte Medien, kommen noch dazu.

    • rumschlumpel@feddit.org
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      8
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      5 hours ago

      Oder jetzt E-Auto kaufen und nächstes Jahr lässt die CDU-AfD-Koalition alle öffentlichen Ladesäulen abreißen.

        • rumschlumpel@feddit.org
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          2 hours ago

          Naja, viel Spaß damit wenn du im Mehrfamilienhaus wohnst und die Regierung aktiv verhindert, dass Ladeinfrastruktur gebaut wird.

          • PreppaWuzz@discuss.tchncs.de
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            1 hour ago

            Ich sehe da kein Risiko. Die Betreiber nehmen die Förderungen gerne mit, aber selbst ohne ist das ein gutes Geschäft. Gerade die großen Energiekonzerne haben ihr Ladenetz stark ausgebaut und bei 5ct Gestehungskosten und 50ct Endkundpreis an der Säule bleibt genug hängen.

      • Ephera@lemmy.ml
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        4 hours ago

        Glaube ich nicht. Ja, die machen was die Fossil-Lobby will, bzw. sind sie sogar selbst, aber die Automobil-Lobby gibt’s auch noch, die darauf keinen Bock hätte.

    • JonnyKreng@lemmy.ml
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      5 hours ago

      Rechne dir das auf die Batteriegewärleistung durch. Unser war damals günstiger auf die Batteriegewärleistung und das war noch mit 1,80 sprit uns 0,60 für strom, wir laden meist günstiger und wie es mit den Pritpreise aussieht muss ich dir ja nicht sagen. Was du bei einem knappen Ergebiss nicht außer acht lassen solltest ist das eine E-Auto weniger verschleißteile hat was die laufenden kosten nochmal etwas senkt. Und E-Auto macht mehr Spaß.

      • Multiplexer@discuss.tchncs.de
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        5 hours ago

        Das mit der Batteriegewährleistung verstehe ich nicht ganz…

        Meinst Du erwartbare Lebenszeit/Laufleistung?

        Wir haben Laufleistung eher so knapp unter 10.000 km/a, einer der Gründe, warum wir nicht wirklich der Optimalfall für E-Auto sind (rechnet sich bei hoher Laufleistung halt eher).

        Ich kalkuliere daher vereinfacht mit gut 10 Jahren Lebensdauer (bis die Karre wie die aktuelle eh anfängt langsam vor sich hin zu rosten…), was dann etwas jenseits von 100.000km Gesamtfahrleistung wären.

        Die Batterie sollte das hoffentlich mit etwas Kapazitätsverlust mitmachen?

        • JonnyKreng@lemmy.ml
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          2 hours ago

          Als Beispiel Opel, die haben eine Gewährleistung von 8 Jahren oder 160.000 km auf die Batterie. Da passt deine rechung ganz gut. Vermulich wird der Akku ja länger halten, aber bis dahin kannst du dir sicher sein das das Teuerste Bauteil mitmacht.

        • ladicius@lemmy.world
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          3 hours ago

          Die Batterien sind das haltbarste Bauteil im E-Auto, gab neulich eine aktuelle Auswertung eines Autoportals. Nach 15 Jahren noch deutlich über 80% Kapazität im t, das reicht gerade bei Deinem Fahrprofil (800 km pro Monat) noch lange hin.