Der Schock an den Zapfsäulen ist zurück. Wegen der Eskalation im Nahen Osten steigen die Preise für Kraftstoffe, Heizöl und Gas deutlich. Auch die Politik ist wieder in die Debatte über mögliche Entlastungen eingestiegen.
Die aktuellen Preise schieben die Kalkulation für anstehenden Auto-Wechsel plötzlich überraschend stark Richtung Elektro, obwohl nicht die optimalen Rahmenbedingungen bei uns.
Große Frage dabei ist bloß, wie das langfristiger aussieht und ob das so bleibt.
Jetzt E-Auto kaufen und in nem Jahr Spritpreise wieder deutlich unter zwei Euro wär jetzt finanziell suboptimal.
Kleiner Tipp: Ölfördereinrichtungen sind auch sehr kapitalintensiv. Mittlerweile kapitalintensiver als Wind und Solar. Die Entwicklung zu hohen Zinsen - welche die aktuelle US Politik nur fördert - kann durchaus die Preise fossiler Energie weiter erhöhen, weil dann schon die Investitionen zu teuer werden. Und die sind nötig, weil alte Ölquellen im Lauf der Zeit immer weniger liefern.
Dazu kommt, dass für die Ölkonzerne wegen immer günstigerem Wind und Solar, Elektroautos und Wärmepumpen es sich immer weniger lohnt, langfristig, das heisst in Investitionszyklen von etwa 20 Jahren, in neue Förderkapazitäten zu investieren. Auch ds wird das Angebot verknappen.
Der Durschnittspreis 2025 war 1,75€ und das war auf dem normalen Inflationstrend seit Jahrzehnten. Soll heißen da drunter dürfte der Sprit nie wieder fallen.
Kipppunkt, ab dem wir rechnerisch etwa Null-auf-Null rauskommen würden wäre ab 2€.
1,75€ wäre also tatsächlich noch Verlustgeschäft.
Vorausgesetzt, wir bekämen die staatliche 4000€-Förderung, was noch nicht 100% gesetzt ist. Evtl. ist das Haushaltseinkommen knapp über der Grenze.
Ich sehe da kein Risiko. Die Betreiber nehmen die Förderungen gerne mit, aber selbst ohne ist das ein gutes Geschäft. Gerade die großen Energiekonzerne haben ihr Ladenetz stark ausgebaut und bei 5ct Gestehungskosten und 50ct Endkundpreis an der Säule bleibt genug hängen.
Glaube ich nicht. Ja, die machen was die Fossil-Lobby will, bzw. sind sie sogar selbst, aber die Automobil-Lobby gibt’s auch noch, die darauf keinen Bock hätte.
Rechne dir das auf die Batteriegewärleistung durch. Unser war damals günstiger auf die Batteriegewärleistung und das war noch mit 1,80 sprit uns 0,60 für strom, wir laden meist günstiger und wie es mit den Pritpreise aussieht muss ich dir ja nicht sagen. Was du bei einem knappen Ergebiss nicht außer acht lassen solltest ist das eine E-Auto weniger verschleißteile hat was die laufenden kosten nochmal etwas senkt. Und E-Auto macht mehr Spaß.
Das mit der Batteriegewährleistung verstehe ich nicht ganz…
Meinst Du erwartbare Lebenszeit/Laufleistung?
Wir haben Laufleistung eher so knapp unter 10.000 km/a, einer der Gründe, warum wir nicht wirklich der Optimalfall für E-Auto sind (rechnet sich bei hoher Laufleistung halt eher).
Ich kalkuliere daher vereinfacht mit gut 10 Jahren Lebensdauer (bis die Karre wie die aktuelle eh anfängt langsam vor sich hin zu rosten…), was dann etwas jenseits von 100.000km Gesamtfahrleistung wären.
Die Batterie sollte das hoffentlich mit etwas Kapazitätsverlust mitmachen?
Als Beispiel Opel, die haben eine Gewährleistung von 8 Jahren oder 160.000 km auf die Batterie. Da passt deine rechung ganz gut. Vermulich wird der Akku ja länger halten, aber bis dahin kannst du dir sicher sein das das Teuerste Bauteil mitmacht.
Die Batterien sind das haltbarste Bauteil im E-Auto, gab neulich eine aktuelle Auswertung eines Autoportals. Nach 15 Jahren noch deutlich über 80% Kapazität im t, das reicht gerade bei Deinem Fahrprofil (800 km pro Monat) noch lange hin.
Die aktuellen Preise schieben die Kalkulation für anstehenden Auto-Wechsel plötzlich überraschend stark Richtung Elektro, obwohl nicht die optimalen Rahmenbedingungen bei uns.
Große Frage dabei ist bloß, wie das langfristiger aussieht und ob das so bleibt. Jetzt E-Auto kaufen und in nem Jahr Spritpreise wieder deutlich unter zwei Euro wär jetzt finanziell suboptimal.
Kleiner Tipp: Ölfördereinrichtungen sind auch sehr kapitalintensiv. Mittlerweile kapitalintensiver als Wind und Solar. Die Entwicklung zu hohen Zinsen - welche die aktuelle US Politik nur fördert - kann durchaus die Preise fossiler Energie weiter erhöhen, weil dann schon die Investitionen zu teuer werden. Und die sind nötig, weil alte Ölquellen im Lauf der Zeit immer weniger liefern.
Dazu kommt, dass für die Ölkonzerne wegen immer günstigerem Wind und Solar, Elektroautos und Wärmepumpen es sich immer weniger lohnt, langfristig, das heisst in Investitionszyklen von etwa 20 Jahren, in neue Förderkapazitäten zu investieren. Auch ds wird das Angebot verknappen.
Klingt extrem positiv für mich.
EE waren schon dem Ölpreisschock konkurrenzlos günstig, das wird immer nur noch besser. So schnell kann nicht mal Gas-Kathie dagegen sabotieren.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/776/umfrage/durchschnittspreis-fuer-superbenzin-seit-dem-jahr-1972/
Der Durschnittspreis 2025 war 1,75€ und das war auf dem normalen Inflationstrend seit Jahrzehnten. Soll heißen da drunter dürfte der Sprit nie wieder fallen.
Kipppunkt, ab dem wir rechnerisch etwa Null-auf-Null rauskommen würden wäre ab 2€.
1,75€ wäre also tatsächlich noch Verlustgeschäft.
Vorausgesetzt, wir bekämen die staatliche 4000€-Förderung, was noch nicht 100% gesetzt ist. Evtl. ist das Haushaltseinkommen knapp über der Grenze.
Bei 10.000 km im Jahr und angenommen 5 Liter Verbrauch sind 0,25€ Unterschied im Spritpreis 10€ pro Monat.
Das finde ich durchaus einen guten Deal, wenn mich dann die Kriege rund ums Öl nicht mehr direkt am Konto belasten.
Ethische Aspekte, nämlich keine Unterstützung für aggressive Regimes und rechte Medien, kommen noch dazu.
Oder jetzt E-Auto kaufen und nächstes Jahr lässt die CDU-AfD-Koalition alle öffentlichen Ladesäulen abreißen.
Das schöne am Strom ist, dass er aus jeder Steckdose kommt. Benzin und Diesel nicht.
Naja, viel Spaß damit wenn du im Mehrfamilienhaus wohnst und die Regierung aktiv verhindert, dass Ladeinfrastruktur gebaut wird.
Ich sehe da kein Risiko. Die Betreiber nehmen die Förderungen gerne mit, aber selbst ohne ist das ein gutes Geschäft. Gerade die großen Energiekonzerne haben ihr Ladenetz stark ausgebaut und bei 5ct Gestehungskosten und 50ct Endkundpreis an der Säule bleibt genug hängen.
Ich hoffe, dass du Recht behältst…
Glaube ich nicht. Ja, die machen was die Fossil-Lobby will, bzw. sind sie sogar selbst, aber die Automobil-Lobby gibt’s auch noch, die darauf keinen Bock hätte.
Rechne dir das auf die Batteriegewärleistung durch. Unser war damals günstiger auf die Batteriegewärleistung und das war noch mit 1,80 sprit uns 0,60 für strom, wir laden meist günstiger und wie es mit den Pritpreise aussieht muss ich dir ja nicht sagen. Was du bei einem knappen Ergebiss nicht außer acht lassen solltest ist das eine E-Auto weniger verschleißteile hat was die laufenden kosten nochmal etwas senkt. Und E-Auto macht mehr Spaß.
Das mit der Batteriegewährleistung verstehe ich nicht ganz…
Meinst Du erwartbare Lebenszeit/Laufleistung?
Wir haben Laufleistung eher so knapp unter 10.000 km/a, einer der Gründe, warum wir nicht wirklich der Optimalfall für E-Auto sind (rechnet sich bei hoher Laufleistung halt eher).
Ich kalkuliere daher vereinfacht mit gut 10 Jahren Lebensdauer (bis die Karre wie die aktuelle eh anfängt langsam vor sich hin zu rosten…), was dann etwas jenseits von 100.000km Gesamtfahrleistung wären.
Die Batterie sollte das hoffentlich mit etwas Kapazitätsverlust mitmachen?
Als Beispiel Opel, die haben eine Gewährleistung von 8 Jahren oder 160.000 km auf die Batterie. Da passt deine rechung ganz gut. Vermulich wird der Akku ja länger halten, aber bis dahin kannst du dir sicher sein das das Teuerste Bauteil mitmacht.
Die Batterien sind das haltbarste Bauteil im E-Auto, gab neulich eine aktuelle Auswertung eines Autoportals. Nach 15 Jahren noch deutlich über 80% Kapazität im t, das reicht gerade bei Deinem Fahrprofil (800 km pro Monat) noch lange hin.