Ende vergangenen Jahres kamen bei den unter-18-Jährigen rechnerisch 947 weibliche Jugendliche auf 1.000 männliche. Am stärksten war der Männerüberschuss mit einem Verhältnis von 912 Frauen zu 1.000 Männern in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen.

  • Linke Socke@feddit.org
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    2 days ago

    Nicht so spaßiger begleit Funfact hierzu: Junge Männer wählen eher Rechts, junge Frauen eher Links.

    Ich sehe eine Rosige Zukunft…

    • rumschlumpel@feddit.org
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      2 days ago

      Wie ist die AfD-Quote eigentlich so bei relativ frisch Zugewanderten? Ich gehe davon aus, dass der Männerüberschuss größtenteils durch Zuwanderung kommt, Töten weiblicher Föten oder gar Babys ist hierzulande ja nicht so beliebt und so viele Auswanderinnen wird es auch nicht geben.

      • muelltonne@feddit.org
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        2 days ago

        Ich kann die Lektüre des Artikels empfehlen:

        Ein Grund für den Männerüberschuss in jüngeren Bevölkerungsgruppen sei, “dass grundsätzlich etwa fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden”. Zudem seien etwas mehr Männer als Frauen nach Deutschland eingewandert.

        Schaut man sich das mit der Zuwanderung an, hast du natürlich die im öffentlichen Diskurs stehenden Syrer oder Afghanen, aber dann auch die völlig verschwindenden ukrainischen Frauen.

        • rumschlumpel@feddit.org
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          2 days ago

          Schuldig im Sinne der Anklage, ich habe nur Artikelvorschau und OPs Superkommentar gelesen …

          Ich bin tatsächlich ein wenig überrascht, dass mir der natürliche 5%-Geburtenüberschuss nicht bekannt war. Das ist ja schon ziemlich massiv.

          • smokeysnilas@feddit.org
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            Deutsch
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            2 days ago

            Ist eigentlich lange bekannt, im natürlichen Umfeld bei den Höhlenmenschen neigen Jungs halt mehr zu riskantem Verhalten und ein paar gehen dabei drauf. Irgendwann im Fortpflanzungsalter wäre das Verhältnis dann wieder ausgeglichen. War bei uns Teil vom Biounterricht in der Schule.

            Krass finde ich dass das in manchen “modernen” Gesellschaften weiterhin so ist. Z.B. Russland hatte auch vor dem Ukrainekrieg deutlich mehr Frauen als Männer und einige Studien führen das auf Alkoholismus und Machokultur-Gehabe mit entsprechendem Hochrisikoverhalten zurück.

        • Majoran@feddit.org
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          2 days ago

          Anscheinend werden ja mehr Mädchen als Jungen in starken Krisenzeiten geboren, so war beispielsweise zur Zeit des zweiten Weltkriegs das Geburtenverhältnis plötzlich umgekehrt und es sind mehr Mädchen als Jungen geboren, wohl als Reaktion gewisser Stresshormone. Die Lösung könnte also sein, dass wir mehr Krisen in der Welt brauchen.

          • kossa@feddit.org
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            1 day ago

            Ich meine…Witz diesdas, I know.

            Aber es hilft ja den jetzt 20-40jährigen auch nicht, wenn nächstes Jahr nur noch Mädchen geboren werden ¯\_(ツ)_/¯.

      • Linke Socke@feddit.org
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        2 days ago

        Das ist ein schlauer Einwand. Ich habe mal gegoogelt. Zu Menschen, die gerade frisch ihre Staatsbürgerschaft und somit ihr Wahlrecht erhalten haben, finde ich leider nichts. Nur allgemein zu Deutschen mit Migrationshintergrund: https://bundestagwahlumfrage.de/ratgeber/wahlen/wahlverhalten-migration/

        Dort liegt die AfD-Quote sehr gering bei 3%. Aber das finde ich für die eigentliche Frage nicht aussagekräftig.

        Jedoch, sollte es deswegen einen Männerüberschuss geben, macht das meinen Kommentar eventuell doch weniger relevant. Sehr viele der Menschen, die frisch hierher kommen, haben lange noch kein Wahlrecht. In dem von mir geschickten Link ist auch die Sprache von 10 Mio. Menschen in Deutschland ohne Wahlrecht.

        Also würde ich jetzt sagen, dass mein Kommentar eher kurz gedacht war. Viele der Männer, die vermutlich eher weniger AfD wählen würden, dürfen gar nicht wählen, tauchen so in der Wahlstatistik nicht auf, aber in der Quelle zum allgemeinen Männerüberschuss vielleicht schon. Dann wären das gänzlich unterschiedliche Datenlagen. Sollten aber ausschließlich Staatsbürger im Männerüberschuss gemeint sein, dann wählt leider weiterhin die Mehrheit der Männer rechts.