Tja, scheint als würden die Wähler der “Sozialdemokratischen Partei Deutschlands” langsam merken dass die asoziale antidemokratische Politik machen. Dummerweise fehlt die entsprechende Einsicht bei den Wählern der “Christlich Demokratischen / Sozialen Union” und der “Alternative für Deutschland” noch.
SPD wäre eine sinnvolle Mitte, stattdessen gibts
- ne schwafelnde Grüne (zumindest auf den Plakaten) die aber sinnvolle SPD-artige Politik macht
- eine Linke die halt sinnvolle progressive und soziale Politik macht
- ein BSW das irgendwie linksrechten Populismus verbreitet und von Zensur schwurbelt
- eine Volt, die liberalen Müll ala FDP faselt aber mit modernem Anstrich
- eine FDP die rechts ist und dumme scheiße macht
- eine CDU die gerne eine AfD wäre
- eine AfD die immer noch nicht verboten wurde
Wow
eine Linke die halt sinnvolle progressive und soziale Politik macht
Bitte jetzt auch noch in der Außenpolitik
Hey, die Piraten existieren auch noch!
Hab ich was verpasst oder ist der Vergleich von Volt mit der FDP etwas polemisch? Klar, beide würden sich wohl als liberal bezeichnen, aber die FDP hat sich ja inzwischen komplett auf Wirtschaftsliberalität und Lobby-Politik reduziert, während bei Volt die persönlichen Freiheitsrechte im Vordergrund stehen. Und das ist ja nicht per se schlecht. Als die FDP vor langer, langer Zeit auch noch einen zumindest teilweise ähnlichen Fokus hatte, ging aus ihr mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine der meiner Meinung nach besten Justizminister*innen des Landes hervor, die Bürgerrechte vehement verteidigt hat.
Ich glaube viele Ziele von Volt, wie beispielsweise konsequenter Klimaschutz, Tempolimits auf Autobahnen, Grundeinkommen, Besteuerung von Reichtum oder die Abschaffung der Zwei-Klassen-Medizin gehen wirklich in eine ganz andere Richtung als die der heutigen FDP.
Volt ist ganz sicher nicht perfekt, wenn heute Bundestagswahl wäre, würde ich sie vermutlich auch nicht wählen, aber sie mit der FDP gleichzusetzen erscheint mir schon sehr weit hergeholt.
Ist Volt wirklich so schlimm?
Hast du irgendwas neues von denen gehört? Ich erinnere mich inhaltlich nur an das katastrophale Interview bei Thilo Jung. Seit dem tauchen die nirgendwo in meinem Teil des Internets auf.
Geniale Zusammenfassung
Leider zu verdient. Deutschland bräuchte gerade eigentlich eine sozialdemokratische Partei, aber im aktuellen Zustand der SPD ist das halt nicht die SPD. Und es ist irgendwie auch völlig wild, dass man bei der SPD irgendwas völlig zufälliges bekommt, wenn man sie wählt. Alleine in diesem Jahrtausend haben wir schon harte Schröder-Reformen mit Agenda und Privatisierungen bekommen, dann Merkel-CDU-Politik, danach sinnvolle Ampel-Politik und jetzt harten Merz-Zerstörungskurs. Als Wähler weiß man null, was man bekommt. Ist es eine Schleifung der Sozialleistungen und Hartz IV-Einführung? Große Krokodilstränen, dass Hartz IV ein Fehler war und man jetzt mit dem Bürgergeld alles besser machen will? Oder das Schleifen des Bürgergeldes kurz drauf und weitere über Hartz IV gehende Härten?
Mal von Schröder abgesehen ist das Profil der SPD doch klar. Man ist Mehrheizsbeschaffer für was auch immer der Koalitionspartner will.
Lieber falsch regieren als gar nicht regieren.
Mich wundert, dass die ehemalige Arbeitnehmerpartei bundesweit noch nicht einstellig ist, so hart, wie sie Politik gegen Arbeitnehmer machen.
Die Alten wählen halt noch die SPD. Die Grafik ist von der letzten Bundestagswahl. Mittlerweile sind sie laut Umfragen bundesweit bei 12,2% von 16,4% bei der Wahl.

So hart es klingt: Aus der Gruppe 70 und älter werden bis 2029 noch größere Teile sterben.
Ja, leider:

Du wünschst dir also höhere Abgaben auf Arbeit, ja? /s
Username checks out.
Schlimm finde ich, dass über 50% aktiv gegen Klimaschutz wählen.
Die haben Angst, dass es an ihren Geldbeutel geht. Lieber weiter billiges Gas aus Russland… oh stimmt, das geht ja nicht mehr. Ach egal, das billige Gas kommt schon irgendwo her! Ganz bestimmt! Und wir brauchen mehr Atomkraftwerke, in der Bild war gestanden, dass erneuerbare Energien Krebs verursachen können!!!
Ach wenn sie doch nur jemand gewarnt haette. Ruhe in Pisse
Mittlerweile hat die Linke die gleichen Umfragewerte wie die SPD. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehem lassen.
Immerhin handelt es sich bei der einen Partei um eine im besten Sinn sozialdemokratische, pragmatische und am Wohl der Menschen orientierte Partei, die mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes steht und immer den vernunftbasierten, kompromissorientierten Diskurs sucht und das andere ist… Naja die SPD halt.
Die Linke ist seit Jahrzehnten wegen ihrer Außenpolitik komplett unwählbar.
Nicht nur das: Um den Export deutscher Waffen an die Ukraine zu verhindern, ist der Linkenchef Jan van Aken jetzt sogar bereit, gemeinsam mit der rechtsextremen AfD abzustimmen. Gegen etwas mit der AfD zu stimmen, sei schließlich nicht das Gleiche, wie mit der AfD für etwas zu stimmen, beteuert er in einem Videointerview.
Mit der Brandmauer zur AfD, die die Linke von den anderen Parteien richtigerweise eingefordert hat, scheint man es für den eigenen unbedingten Pazifismus nicht mehr so genau zu nehmen. Auch ohne Sahra Wagenknecht regiert bei der Linkspartei der altbekannte, ideologische Pazifismus um jeden Preis. Dieser brachte die Linken nicht nur heute, sondern auch schon im Kosovokrieg 1999 dazu, sich auf die Seite des Aggressors Slobodan Milošević zu stellen und den von Apartheid, Vertreibung und Massakern betroffenen Kosovoalbanern die militärische Unterstützung zu verweigern.
Dann wähl sie doch bei Kommunalwahlen und Landtagswahlen, und gut ist.
Wobei die Linke wenigstens konsistent ist, mit ihren außenpolitischen Ideen. Ich halte alle anderen Parteien auch für unwählbar wegen ihrer Außenpolitik. Habe noch keine Partei gesehen, die sich für Waffenlieferungen an Iran stark gemacht hat, obwohl das Land überfallen worden ist ¯\_(ツ)_/¯
Habe noch keine Partei gesehen, die sich für Waffenlieferungen an Iran stark gemacht hat, obwohl das Land überfallen worden ist
Das ist hoffentlich ein Scherz.
Der Iran gehört halt auch nicht unbedingt zu den Staaten die ich in irgend einer Beziehung als “nett” bezeichnen würde. Klar, der Krieg gegen den Iran ist (sehr wahrscheinlich) völkerrechtswidrig, aber wirklich gewinnen möchte den Iran auch niemand sehen…
Das ist aber genau der nicht debattierte Teil der öffentlichen Diskussion um das Thema. Die Unterstützung der Ukraine liegt in unserem geostrategischen Interesse. Sobald man das aber ausspricht, ist natürlich das Tor offen über unser geostrategisches Interesse zu diskutieren. Dann liegen die üblichen Themen auf dem Tisch: Umgang mit Russland, Umgang mit NATO, mit China, Westbindung, etc. pipapo.
Um sich dieser Debatte nicht zu öffnen wird man abgebügelt mit “wir müssen doch den überfallenen Staaten bei der Selbstverteidigung helfen, unsere Werte, diesdas. Illegaler Angriffskrieg!”. Und dann wird die Doppelmoral halt an so einem Beispiel wie Iran deutlich. Das ist eben auch ein illegaler Angriffskrieg und man müsste den Angegriffenen unterstützen, wenn man es ernst meinte mit der regelbasierten Weltordnung und dem Rumgeschwadroniere über Werte. Und das ist, was mir so aufstößt bei dem Thema: entweder man erzählt mir was von Werten und handelt dann konsistent so, oder man gibt zu, dass es nicht um Werte sondern um Machtpolitik geht. Das ist auch OK. Aber mich nervt das Feigenblatt, das mich für dumm verkauft.
Ich denke besser kann man es nicht auf den Punkt bringen.
Dazu kommt: Sogar WENN man es mit der ganzen regelbasierten Weltordnung ernst meinen würde: Was will “man” machen? Den USA zur Unterstützung des Irans den Krieg erklären? Die Nation die etwa 80% der Welt digital an den Eiern hat stark sanktionieren?
Also kommt es auf das Völkerrecht gar nicht an? Sondern nur die Interessen unseren Staates und denen unseres größten Verbündeten?
Ich denke @kossa hat es perfekt auf den Punkt gebracht: Das Völkerrecht ist mehr ein Feigenblatt das sich zwar MANCHMAL mit den Interessen der Staaten deckt… aber eben nicht immer und nicht zuverlässig
Muss man nicht mögen, ist aber der Zustand der Welt
Und die Grünen haben die SPD in Bundesumfragen mittlerweile überholt. In den Ländern ist die SPD laut Umfragen nur noch in Niedersachsen, Rheinland Pfalz, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg Vorpommern, Saarland und Bremen auch nur über 20%. Das sind auch meist kleine Bundesländer.
Doch noch so viel? Da geht noch was. Sie können es ja mal mit einem Seeheimer versuchen. /s
Allein die Vita von dem Typen:
Bis 2015 war er Mitglied der Parlamentarischen Linken. Seitdem gehört er dem Seeheimer Kreis an, in dem sich der konservative Flügel der SPD-Bundestagsfraktion zusammengeschlossen hat.
Links, rechts, oben, unten, reich, arm. Das sind doch alles nur bürgerliche Kategorien. /s
Egal wo, Hauptsache Macht. … Hat er bestimmt irgendwo tätowiert, oder sandstrahlt auf dem Spiegel
Gut so, schafft Platz für eine Arbeiterpartei.
Das versteh ich halt auch überhaupt nicht. Eine Partei, die FÜR das arbeitende Volk regiert, würde doch in Null Komma Nix eine Menge Stimmen bekommen.
Wir brauchen endlich mal eine Regierung, die NICHT KORRUPT IST!
Die ganzen korrupten Arschlöcher da oben, da vergeht es einem doch… Und obwohl es unwiderlegbare Beweise und Fakten für diese Korruption gibt, fehlt es bisher an Konsequenzen.
Das versteh ich halt auch überhaupt nicht. Eine Partei, die FÜR das arbeitende Volk regiert, würde doch in Null Komma Nix eine Menge Stimmen bekommen.
Momentan bekommt diese Stimmen aber eine Partei die im Kern definitiv GEGEN das arbeitende Volk regieren würde aber allen erzählt wie gut sie doch für die Arbeiter wäre…
Zwar bin ich froh, dass die CxU nicht alleine regiert und die SPD ab und zu die schlimmsten Vorhaben der CxU blockiert oder abschwächt. Aber zu mehr als zum Bremsklotz des Desasters reicht es in meinen Augen leider auch nicht mehr.
Wenn man die SPD tatsächlich noch ernst nehmen wollte, wäre es auch eine beschissene Situation - die CxU hat immer die Option, mit der AfD eine Minderheitsregierung mit Duldung auszuhandeln (da kann Merz noch so oft beteuern, dass er sowas nicht will), während irgendeine Mehrheit links der CxU auf absehbare Zeit völlig außer Frage ist (auf Bundesebene).
da kann Merz noch so oft beteuern, dass er sowas nicht will
Es ist wirklich Schade um die ganze Luft, die Merz jeden Tag verbraucht… Kein einziges Wort von dem ist auch nur einen Pfifferling wert…









