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Cake day: October 24th, 2025

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  • Das sehe ich auch so - wir brauchen eine vernünftige Gesundheitsvorsorge und irgendwie funktioniert das aktuelle System nicht vernünftig. Grundsätzlich ist es ja irgendwie der deutsche Weg, dass alles, was irgendwie komplexer ist, per Gesetz nur von speziell dafür ausgebildeten Spezialisten mit Prüfung, Zertifikat und mehrjähriger Ausbildung gemacht werden darf. In der Praxis stößt das dann aber an harte Limits, weil es halt einfach diese Experten nicht gibt und/oder sie halt arschteuer sind und ewige Wartezeiten haben. Theoretisch darfst du ja noch nicht mal einen kaputtes Stromkabel am Staubsauger selbst reparieren und müsstest dafür zum Elektriker. Der das nicht macht, weil er andere Dinge zu tun hat. Oder dafür mehr Geld nimmt als ein neuer kostet.
















  • Da kann ich dir nur Recht geben - natürlich sind die großen Social Media-Plattformen ungesund für die Psyche, aber sie sind nur ein Teil der Gesamtmisere und es wird nichts bringen, wenn man nur sie verbannt. Wir leben in echt gruseligen Zeiten. Wenn man jetzt 18 ist, dann hat man irgendwie seit man 12 ist einfach nur Scheiße am Schuh. Erst wird während du jünger bist Fridays for Future hart wegignoriert und der Klimawandel natürlich auch. Du weißt, dass sich das rächen wird. Dann kommt Corona, du hockst in miesem Distanzunterricht und nachher mit Winterjacke in den Klassenräumen, alles kacke. Alle erzählen dir, dass du ja für die Älteren da ein Opfer bringen musst, um sie zu schützen und nachher drehen die sich um und kacken hart auf dich. Dann kommt Krieg, Krise, Faschismus. Plus AfD-Naziwelle, was die Lage sicherlich nicht besser macht für dich, denn statistisch gesehen hast du zu 40% einen Migrationshintergrund und da ist dann dieser harte Rechtsruck persönlich für dich bedrohlich. Und ach ja, dann darfst du auch noch zur Bundeswehr, alle erzählen dir, dass Wirtschaftskrise ist und man nicht ausbilden kann, Studium ist schwierig, weil die Mieten explodieren und ich hab echt harten Respekt vor den Jungen Leuten. Ich hätte das in dem Alter nicht gepackt



  • Siehe dazu Wiki:

    In Deutschland sind politische Streiks, anders als etwa in europäischen Staaten wie Frankreich oder Italien, juristisch nicht vom Streikrecht gedeckt. Daraus könnten sich Schadensersatzansprüche der Wirtschaft gegen die zum Streik aufrufenden Gewerkschaften ergeben, sofern der Streik innerhalb der tarifvertraglichen Friedenspflicht stattfindet oder statt tarifvertraglicher Ziele politische Ziele verfolgen würde. Ein Generalstreik als arbeitsrechtlicher, auf tarifliche Regelungen gerichteter Streik ist nach deutschem Streikrecht nur dann rechtens, wenn die Gewerkschaften eine tarifvertragliche Regelung für alle Arbeitnehmer aller Wirtschaftszweige anstreben und die Form totaler Arbeitsniederlegung zur Erreichung tarifpolitischer Ziele dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entspricht.[5] Entsprechende gerichtliche Entscheidungen basieren auf einem Gutachten von 1952 und führten zu dem Urteil des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahre 1955. Ein ausdrückliches gesetzliches Verbot besteht nicht. Das Streikrecht wird allerdings im Rahmen mehrerer seitdem geschlossener internationaler Abkommen, der Europäischen Menschenrechtskonvention, dem Übereinkommen der ILO[6] und auch im Rahmen der Rechtsprechung des EGMR weiter ausgelegt. Mangels eines Anlasses haben sich die deutschen Gerichte jedoch noch nicht weiter damit auseinandergesetzt. Eine Ausnahmeregelung ist einzig dem Art. 20 GG zu entnehmen, der wie folgt lautet: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung [d. h. die verfassungsmäßige Ordnung, Anm.] zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

    Sprich: Wenn Gewerkschaften einen Generalstreik versuchen, freut sich die Wirtschaft, denn dann kann sie mit Schadensersatzforderungen die Gewerkschaften ein für allemal komplett ruinieren.


  • Wenn man ehrlich ist:

    • Es gibt einen Haufen Krankheiten, bei denen ein normaler Hausarzt absolut nichts machen kann außer einen krankzuschreiben und dich auskurieren lassen. Eine Grippe haut dich erstmal um, aber braucht im Normalfall keinen Arztbesuch. Mit einer Grippe kannst du aber eben nicht arbeiten und es ist auch herzlich kontraproduktiv, wenn du dann schön mit dem Bus zum Arzt fährst, um da dann im Wartezimmer zu hocken
    • Im aktuellen Hausarztmangel sollte man auch nicht davon ausgehen, dass Menschen ihren Hausarzt wirklich gut erreichbar vor Ort haben. Da ist man dann ja manchmal froh, wenn der Arzt drei Stadtviertel weiter oder im Nachbardorf einen aufnimmt.
    • Man kann natürlich krankfeiern, aber das ging auch vor der telefonischen Krankschreibung. Hier kann man sicherlich Werkzeuge finden, die das verhindern. Im Kern ist das ja meistens schon hart auffällig.
    • Es ist unglaublich, dass Firmen durch pures Misstrauen mehrere Millionen unnötiger Arztbesuche pro Jahr provozieren, für die wir Krankenversicherten dann zahlen. Das Gesundheitssystem ließe sich wunderbar entlasten, indem man eine Krankschreibungspflicht ab dem 1. Tag untersagt


  • Die Studie kommt jedoch noch zu einer weiteren, heikleren Schlussfolgerung. Einen gewissen Einfluss hatte die Banknachbarschaft nämlich doch – allerdings in beide Richtungen. Die Schulnoten der schwächeren Schüler verbesserten sich ein wenig, aber zugleich verschlechterten sich diejenigen der besseren Schüler. Wer in der Schule Schwierigkeiten hat, profitiert also (wenn auch nur in sehr geringem Maß) von einem begabten Nachbarn – jedoch auf dessen Kosten, was die Noten betrifft. Da sich diese beiden gegenläufigen Effekte ausgleichen, ist auf der Ebene des Klassendurchschnitts kein Effekt messbar.

    Macht halt Sinn - wenn du zwei gute und v.a. fleißige und ruhige Schüler nebeneinander hast, dann stören die sich nicht gegenseitig, sind in Gruppen- oder Zweierarbeiten besser aufgestellt und können sich gegenseitig unterstützen. Setzt du da dann den uninteressierten Klassenclown da hin, dann stört das natürlich.

    Und ich glaube, dass das Schulsystem da unehrlich ist: Natürlich sind Noten keine objektiven Kriterien. Unterschiedliche Lehrer bewerten unterschiedlich und dann hast du die Helden, die Einsen nur selten vergeben und die Lehrer, die damit um sich werfen. Die einen bewerten die Klasse im Durchschnitt und daraus abgeleitet gute oder schlechte Noten, die anderen dann auf Basis einer individuellen Leistung. Oder andere sind eh völlig jenseits von gut und böse und bewerten einfach nach Sympathie oder oder. Gerade mündliche Noten sind da recht zufällig.