Politikversagen.
DIE GRÜÜÜHÜNEN!!!
Und immer daran denken: Es gibt keinen Klimawandel und früher gab es auch schon heiße Tage!!! /s
Im Juni einen Temperaturrekord zu brechen, der aus dem August 2003 stammt, ist echt krass. Das war damals der “Jahrhundertsommer”, für viele Deutsche das erste Mal dass sie über 40 Grad erlebt haben.
Ja. Das ist 23 Jahre her, aber gemessen an geologischen Zeitskalen sind das rapide Veränderungen.
Übrigens starben damals in Europa geschätzt zwischen 45000 und 70000 Menschen.
Für mich persönlich zeigt das wie schlimm es geworden ist.
2003 war für mich so einschneidend, dass ich mich immer an die Jahreszahl erinnern werde.
Bei uns im Ort sind da alle öffentlichen Grünflächen und jede Menge Bäume verdorrt.Dieses Jahr haben wir die gleichen Temparaturen zu Sommeranfang wie damals im Hochsommer.
(Und irgendwie zucken alle in meinem Umfeld mit den Schultern. Is halt heiß, Klima im Auto regelt.)Ja. Wir dampfen als Zivilisation mit voller Fahrt in eine Katastrophe hinein, und auf der Kommandobrücke stehen Verbrecher.
Im Salon streiten Bootsmänner mit Verbrechern darüber, ob man nach rechts oder links steuern soll.
Bis zur Einigung, die die Verbrecher nicht wollen, geht’s Volldampf gradeaus.
Auf der Kommandobrücke steht niemand.Auf der Kommandobrücke stehen reiche Wichser und freuen sich, dass bei all dem Streit niemand auf die Idee kommt, wer uns auf diesen Kurs gebracht hat und wen man des Kommandos entheben müsste.
Für mich persönlich zeigt das wie schlimm es geworden ist.
2003 war für mich so einschneidend, dass ich mich immer an die Jahreszahl erinnern werde.Same. Es waren auch einfach alle Ventilatoren ausverkauft. Das war auch surreal.
Jedes Jahr die neue Leier. Ist krass wie hart die Hitze anzieht. Vielleicht bemerkte ich es als Kind in den 2010ern nicht so sehr, aber um 2010 war 30°C im Sommer ausnahme! Da gabs noch Hitzefrei und um 10:40 Schule aus bei 30°C
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Temperaturrekorde_in_Deutschland
1892
1952
1983
2015
2019
2019
2022Und die Hitzetage werden auch immer mehr. Hindert die Schwurbler nur nicht am lügen.
Ähnliches Bild für die Hitzeanomalien-Seiten.
Ich bin in den 70ern in NRW zur Grundschule gegangen, und da gab es Hitzefrei bei 27 Grad um 9 Uhr (oder waren das 10 Uhr?).
Was sich noch viel stärker verändert hat, war die Häufigkeit von kräftigem Regen. Früher waren 5mm Regen oder mal Regen den ganzen Tag über einfach normales Wetter - auch im Sommer.
Viele Leute scheinen auch zu vergessen, dass es früher auch mal geschneit hat… wir hatten teils 1 Meter Schnee im Garten, jeden Tag Schlittschluh laufen auf dem Dorfweiher, der früher noch zugefroren war.
Und die Politik wundert sich über fallende Geburtenraten… als wenn Wirtschafts- und Klimakrise noch nicht Grund genug wären.
Krass ab 27°C schon?! Verrückt! Ich dachte mir schon immer das eigentlich ein Sommer ohne Klimawandel um die 24°C liegt.
Regen ist auch so ein ding. Da hört man jetzt jedes Jahr von einer Flut/Überschwemmung im Frühling irgendwo. Die Flut 2024 war echt traumatisch für mich da ich direkt am Erd-Damm wohnte und das Wasser schon so nahe war, dass man sich nur beugen musste und man konnte es berühren. Normalerweise ist das Meter weiter unten. Der damm brach auch schon an manchen Stellen. Sonst hörte ich nur von der Flut aus den 70ern und 80ern von meiner Oma.
Dass das gemeine Gesellschaft so gleichgültig ist, die meisten Leute es nicht wahr haben will, es herunterspielt und gar leugnet, ist einfach unverständlich für mich. Da wurde für Diesel Protestiert, aber daran denken, dass durch Klimawandel die Ernten zerstört werden, daran wird nicht gedacht. Nichts gegen die Ländliche Bevölkerung, bin selbst von da, doch historisch waren die nie die schlausten bei sowas. Beim Ozoenloch wurde rumkrakelt, es sei nicht möglich einen Kühlschrank ohne Ozoenschädigende Gase herzustellen und schau an, war doch möglich!
Krass ab 27°C schon?!
Ja, aber halt um 9 Uhr morgens, wird dann im Laufe des Morgens noch deutlich wärmer. Wie oft hast du um 9 Uhr morgens schon 27°C?
Also Morgen ab 9 Uhr sind es schon 28°C bei mir. Höchstteperaturen von 35°C
Ich kann mich ehrlich gesagt nicht mehr genau an die Zeit erinnern, kann auch sein dass es 27 Grad um 12 Uhr waren. 30 Grad gab es nie. 27 Grad galt als extrem warm.
Das Problem ist, dass die Veränderungen für die meisten Menschen einfach zu langsam stattfinden um wirklich als Bedrohung wahrgenommen zu werden, und dass sich die wahrgenommene Realität einfach verändert. In der Erinnerung sind die Sommer meiner Kindheit in den 80ern und 90ern heiß gewesen - dabei wurde damals gar nicht mal so oft die 30 Grad Marke geknackt. Rückblickend denkt Mensch dann “Ach, das war schon immer so…”. Die ständige Dramatisierung und Emotionalisierung vieler Themen tut ihr übriges und die Menschen denken sich dann eben “Ja, ja… nix wird so heiß gegessen wie es gekocht wird”. Trump wurde gewählt weil er den Menschen quasi versprochen hat sie in die Vergangenheit in der alles noch in Ordnung war zurückzuführen - und mit dem gleichen Konzept wird die AfD an die Macht kommen.
Ich denke mittlerweile dass wir das Thema der notwendigen Veränderungen nicht mit einem demokratischen System hinbekommen werden - wir können uns noch so sehr wünschen die Menschen würden das Problem verstehen und konsequent danach handeln / wählen, aber ich denke das ist absolut illusorisch so lange es die Möglichkeit für Politiker und Influenzer gibt einfache Lösungen zu versprechen.
Wie war nochmal die statistik? 80% der deutschen sagen “ja reform und drastische veränderungen sind unbedingt notwendig”, doch nur 12% sagen “Ich bin auch für die Reform auch wenn sie mich betreffen werden”.
Das Problem ist nicht unsere Demokratie, sondern, die mangelnde Bildung und Kurzsichtigkeit für Entscheidungen sowie der Egoismus der meisten Wähler, und dadurch entsteht, dass Parteien und Menschen gewählt werden, die gegen solch benötigte Reformen sind. So viele Ambitioniere junge (klein) Parteien mit jungen Menschen, die Reform hervorbringen wollen, doch sie kratzen im unteren einstelligen Prozentbereich.
Die wahren Machhabenden sind Weltweit die reichen und (reiche) Rentner, und für die ist jegliche benötigte Veränderung, die zu deren Nachteil kommt, kryptonit. Natürlich gibt es unter Rentnern auch ausnahmen.
Das Problem ist nicht unsere Demokratie, sondern, die mangelnde Bildung und Kurzsichtigkeit für Entscheidungen sowie der Egoismus der meisten Wähler, und dadurch entsteht, dass Parteien und Menschen gewählt werden, die gegen solch benötigte Reformen sind. So viele Ambitioniere junge (klein) Parteien mit jungen Menschen, die Reform hervorbringen wollen, doch sie kratzen im unteren einstelligen Prozentbereich.
Also ist das Problem die Demokratie.
Otto Normalverbraucher WILL keine Veränderung - schon gar keine, die seine Lebensqualität aus seiner Sicht verschlechtert. Ja, man kann damit argumentieren, dass es verschiedene Faktoren für die Lebensqualität gibt etc. pp. aber im großen und ganzen ist hier materieller Wohlstand, das Auto vor der Tür und das Haus / Wohnung gemeint. Wenn ich mittlerweile von einer Sache überzeugt bin dann, dass du den Menschen - oder sagen wir mal den demokratischen Mehrheiten - das nicht aberziehen kannst. Und das betrifft nach meiner Erfahrung definitiv nicht nur die (reichen) Rentner - wenn ich mir hier als Stichprobe mal die Firma in der ich arbeite ansehe, dann sehe ich zu ~90% komplette Ablehnung des Konzepts “Klimawandel”, und das von den Azubis bis zu den fast-Rentnern. Und zum Thema Bildung: Wir haben hier kaum jemanden ohne Abitur oder Studium in der Firma.
Wisst ihr wieviel CO2 so ein Panzer ausstoßt? lasst uns mal wo beginnen… Nicht dass ich eine Ahnung hätte aber wir haben andere akutere Probleme also die Klimafrage als Menschheit zu klären als x-fach das Klima durch zu diskutierten.
Meint ihr nicht?
Zb. Welthunger Kriege … Etc
Ich weiß schon ich red auch gern übers Wetter
Du tust so als hätten die anderen Fragen nichts mit dem Klima zu tun, aber die hängen sehr wohl zusammen, gerade das Thema Hunger.
Tu ich doch gar nicht… Natürlich hängt es zusammen aber von der Seite aufgerollt erachte ich es als weniger effizient, wenn es das Ziel sein sollte, den Welthunger zu bekämpfen.
Ich hab da ne Idee. Könnte ein bisschen wild rüberkommen, aber hear me out: man könnte, ich weiß, schwierig voratellbar, aber wie wärs, vielleicht nur mal versuchen, nicht ein wichtiges Thema nutzen um damit einem anderen die Relevanz abzusprechen?
Und, noch so eine wilde Geschichte, hab auch komisch geguckt, als man mir das erste Mal davon erzählt hat, wir sind so viele Menschen, da könnte man doch glatt mal drüber nachdenken, dass sich ein paar Leute um Thema A kümmern und ein paar andere Leute um Thema B? Verrückt, ich weiß, aber mal testen?Zudem ist dein passiv aggressiver Text auch komplett daneben, ist ja nicht so dass ich irgendjemanden zu Nahe treten will
Scheint aber ein sehr sensibles Thema zu sein welches noch lange diskutiert werden will bevor jemand zu konkreteren umd gezielteren Handlungen aufrufen sollte (od darf)
Ach, diese moderne Diskussionskultur… Ich hab hier auch 31 Grad, es ist warm und es soll die nächsten Tage noch heisser werden. Muss hier arbeiten und kann mich nicht einfach in den Pool legen… Die Welt ist so ungerecht
Es ist halt auch winfach so, dass dieses “Ist das jetzt wirklich das Problem, über das ihr reden wollt?” schon drölfzigtausend Mal durchgekaut und wieder ausgespuckt wurde. Aber musst du wissen, ob du dich da über Reaktionen wundern willst. Du hast ja noch nicht einmal verstanden, dass wir hier tatsächlich nicht wirklich übers Wetter reden, sondern das nur oberflächlich der Aufhänger ist.
Mal ganz abgesehen davon, dass wir hier in unserer nischigen Kommentarspalte auch nicht die Welt verändern. Und wenn du kein Bock auf ein Thema hast, zwingt dich niemand, es zu kommentieren. Also scroll weiter.
Du jeder wie man will diskutiert ruhig weiter übers Wetter







