• HieroProtagonist@lemmy.ml
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    ·
    12 hours ago

    Das Problem ist, dass die Veränderungen für die meisten Menschen einfach zu langsam stattfinden um wirklich als Bedrohung wahrgenommen zu werden, und dass sich die wahrgenommene Realität einfach verändert. In der Erinnerung sind die Sommer meiner Kindheit in den 80ern und 90ern heiß gewesen - dabei wurde damals gar nicht mal so oft die 30 Grad Marke geknackt. Rückblickend denkt Mensch dann “Ach, das war schon immer so…”. Die ständige Dramatisierung und Emotionalisierung vieler Themen tut ihr übriges und die Menschen denken sich dann eben “Ja, ja… nix wird so heiß gegessen wie es gekocht wird”. Trump wurde gewählt weil er den Menschen quasi versprochen hat sie in die Vergangenheit in der alles noch in Ordnung war zurückzuführen - und mit dem gleichen Konzept wird die AfD an die Macht kommen.

    Ich denke mittlerweile dass wir das Thema der notwendigen Veränderungen nicht mit einem demokratischen System hinbekommen werden - wir können uns noch so sehr wünschen die Menschen würden das Problem verstehen und konsequent danach handeln / wählen, aber ich denke das ist absolut illusorisch so lange es die Möglichkeit für Politiker und Influenzer gibt einfache Lösungen zu versprechen.

    • Goldholz @lemmy.blahaj.zone
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      3
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      8 hours ago

      Wie war nochmal die statistik? 80% der deutschen sagen “ja reform und drastische veränderungen sind unbedingt notwendig”, doch nur 12% sagen “Ich bin auch für die Reform auch wenn sie mich betreffen werden”.

      Das Problem ist nicht unsere Demokratie, sondern, die mangelnde Bildung und Kurzsichtigkeit für Entscheidungen sowie der Egoismus der meisten Wähler, und dadurch entsteht, dass Parteien und Menschen gewählt werden, die gegen solch benötigte Reformen sind. So viele Ambitioniere junge (klein) Parteien mit jungen Menschen, die Reform hervorbringen wollen, doch sie kratzen im unteren einstelligen Prozentbereich.

      Die wahren Machhabenden sind Weltweit die reichen und (reiche) Rentner, und für die ist jegliche benötigte Veränderung, die zu deren Nachteil kommt, kryptonit. Natürlich gibt es unter Rentnern auch ausnahmen.

      • HieroProtagonist@lemmy.ml
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        ·
        8 hours ago

        Das Problem ist nicht unsere Demokratie, sondern, die mangelnde Bildung und Kurzsichtigkeit für Entscheidungen sowie der Egoismus der meisten Wähler, und dadurch entsteht, dass Parteien und Menschen gewählt werden, die gegen solch benötigte Reformen sind. So viele Ambitioniere junge (klein) Parteien mit jungen Menschen, die Reform hervorbringen wollen, doch sie kratzen im unteren einstelligen Prozentbereich.

        Also ist das Problem die Demokratie.

        Otto Normalverbraucher WILL keine Veränderung - schon gar keine, die seine Lebensqualität aus seiner Sicht verschlechtert. Ja, man kann damit argumentieren, dass es verschiedene Faktoren für die Lebensqualität gibt etc. pp. aber im großen und ganzen ist hier materieller Wohlstand, das Auto vor der Tür und das Haus / Wohnung gemeint. Wenn ich mittlerweile von einer Sache überzeugt bin dann, dass du den Menschen - oder sagen wir mal den demokratischen Mehrheiten - das nicht aberziehen kannst. Und das betrifft nach meiner Erfahrung definitiv nicht nur die (reichen) Rentner - wenn ich mir hier als Stichprobe mal die Firma in der ich arbeite ansehe, dann sehe ich zu ~90% komplette Ablehnung des Konzepts “Klimawandel”, und das von den Azubis bis zu den fast-Rentnern. Und zum Thema Bildung: Wir haben hier kaum jemanden ohne Abitur oder Studium in der Firma.