Auch die SPD steht grundsätzlich dahinter, hohe Vermögen stärker zu besteuern. Ebenso wie die Grünen sieht sie das als Instrument zur sozialen Gerechtigkeit.
Dann bringt doch zusammen etwas auf dem Tisch, gottverdammt nochmal. Redet doch nicht dauerndnum den heißen Brei rum.
Ah ja, beide Parteien hatten das 1998 und 2002 im Wahlprogramm und dann sieben Jahre fröhlich durch die Gegend regiert…aber irgendwie keine Wiedereinsetzung der Vermögensteuer durchgebracht.
Kann sich eigentlich noch jemand an die Bürgerversicherung der SPD erinnern? Das ist auch einfach sang- und klanglos beerdigt worden. Mal schauen, wann das wieder mal die Runde macht und es dann heißt “das will die SPD” 😂
Mein Lieblingsbeispiel aus der Ampel ist das Klimageld. Alle drei Parteien hatten einen sozialen Ausgleich für die gestiegenen Kosten im Programm, im Koalitionsvertrag wurde es beschlossen. Danach: Grillenzirpen für drei Jahre, dann fiel Habeck auf da war ja noch irgendwas, aber die FDP sagt nein und alle zucken kollektiv mit den Schultern. Dabei hätte das dem Ansehen der Grünen und der Akzeptanz für Klimaschutz unglaublich geholfen. Man fragt sich schon irgendwann wo auf dem Spektrum zwischen Inkompetenz, Schwäche, Gleichgültigkeit und absichtlicher Manipulation sich diese Parteien jeweils befinden.
Die SPD soll ein Süppchen zusammen mit der Opposition kochen und Gefahr laufen, dass Ihrem Koalitionspartner sofort der Kragen platzt und sie die SPD wieder als Links beschimpfen? Da kannst du lange warten.
SPD und Grüne sind immer nur kurz vor der nächsten Wahl “dafür”. Und nach der Wahl kriegen sie vom vielen heißen Brei ganz dolle Bauchschmerzen™.
Und nach der Wahl
kriegen sie vom vielen heißen Brei ganz dolle Bauchschmerzen™stellen sie dann fest, dass es für alles außer rechtem Gebrüll in Deutschland keine Mehrheit gibt.
Auf welchen Tisch? Den für Minderheitsmeinungen, für die Deutsche im Rechts-Rechter-Rechtsradikal-Wahn nicht stimmen.
“Die Parteien, die zusammen keine Mehrheit haben, setzen ihr Programm nicht absolut durch, also muss ich Nazis oder deren Steigbügelhalter wählen” funktioniert halt schon so lange gut, dass die Leute vergessen haben, wo es zwangsläufig endet.
(Kleine Erinnerung, weil Realität ja scheinbar für die meisten inzwischen ein Fremdwort ist: alle nicht-rechtspopulistischen Parteien zusammen kommen nur knapp über ⅓ der Stimmen.)
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Macht eine Vermögenssteuer Deutschland gerechter?
Ich bin mir nicht ganz sicher, könntest du damit auf ein ‘Ja’ anspielen. Bitte gib mir noch ein paar Beispiele um sicherzugehen.
12 % ist einfach crazy. Heisst größere Unternehmen müssen Scheibchenweise verkauft werden. Und dafür dass das so krass hohe Spitzensteuer ist, sind die daraus generierten Einkünfte echt gering.
2025 ist das Vermögen der Milliardäre um 26% gestiegen. 12% ist nichtmal die hälfte. Die müssten nicht nur nichts scheibchenweise verkaufen, sie würden sogar weiterhin reicher werden.
Nenn mal ne Quelle. Ich tippe mal du nimmst hier irgendwelche Renditen in USD die in Euro eher so 6% waren. Das sagt mehr über den Dollar als über Milliardäre und gute Renditen eines Jahres sind keine durchschnittsrendite.
deleted by creator
Die 12% sind ja für Millardäre. Konkret trifft das also zum Beispiel:
- Dieter Schwarz (Lidl, Kaufland)
- Susanne Klatten (BMW)
- Stefan Quandt (BMW)
- Familie Albrecht (Aldi Süd)
- Georg Schaeffler (Schaeffler)
- Andreas von Bechtolsheim (Sun, Google, Arista, oder so?)
- Hasso Plattner (SAP)
- Walter Droege (Droege Group)
- Familie Boehringer/von Baumbach (Boehringer Ingelheim)
- Reinhold Würth (Würth)
Wäre es jetzt gut oder schlecht für die Gesellschaft, wenn diese Firmen scheibchenweise an andere Eigentümer gehen?
Fragt sich wer die potentiellen neuen Eigentümer sind. Geht das dann “scheibchenweise” nach China so wie Viessmann oder deutsche Häfen?
Oder schaffen wir eine Umsetzung von der die Gesellschaft tatsächlich profitiert?
Man Stelle sich nur vor, solche Firmen werden stückweise Gemeineigentum und unterstützen vor allen die armen.
Klar, passiert nicht, aber ist ein schöner Traum.
Ist ja hier null geplant, es wir Staat streicht Geld ein und hauts dann checks notes für Rente etc. raus.
Die meisten sind Aktienunternehmen also sind sie bereits sowas wie “Gemeineigentum”. Viele Pensionskassen werden ein paar Anteile haben und in vielen Fonds sind sie auch drin.
Ok, die Armen haben per Definition auch keine Pension oder ETFs. Was würde aber jetzt passieren, wenn der Staat den 1 Millionen Ärmsten in Deutschland jeweils eine BMW-Aktie schenkt? Das wären grob 88€ pro Person bzw 88 Mio insgesamt. Vermutlich würden diese Menschen, die Aktie aber sofort verkaufen, weil sie mit 88€ auf dem Konto mehr anfangen können. Auf den Aktienkurs hat das vermutlich keine relevanten Auswirkungen. Das wäre kein großer Effekt. Gemeineigentum ist nicht sehr nützlich, wenn man die Grundlagen kämpft.
Warum sollten die in anderer Hand besser aufgehoben sein? Da gehts ja nicht mehr um Beteilugung Vermögender, Gewinn des durchschnittlichen Unternehmen im MSCI Germany sollte so um die 5,x%, sondern darum, große Vermögen schlicht zu verbieten.






