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Cake day: November 20th, 2024

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  • Der freie Fall ist erst einmal nur eine Umstrukturierung der Wirtschaft. Das werden sie sich vielleicht nicht gut, aber intensiv überlegt haben.

    Wirtschaft ist nicht alles. Den Menschen in den USA geht es immer dreckiger und die Führer und Oligarchen (Demokratie existiert in den USA seit Anfang der 2000er bereits nicht mehr) machen das stetig nur noch schlimmer. Du hast Lebensstandards wie in einem Entwicklungsland, kombiniert mit dem größten GDP der Welt. Sowas hat gesellschaftliche Konsequenzen, von denen die aktuelle faschistische Regierung eine ist. Die USA wird das entweder fortsetzen und sich politisch und militärisch nach innen wenden um den totalen Faschismus installieren mit anschließendem Übergang zum Überwachungs-Tech-Feudalismus, wo die Tech-Milliardäre in ihren Freedom-Cities/Network-States sitzen und Arbeiteraufstände verhindern indem sie wenn jemand was subversives auf Social-Media postet KI-gesteuert das Sprengstoffimplantat zünden.

    Oder es gibt einen Bürgerkrieg und das Land liegt danach erstmal in Ruinen und muss sich über Jahrzehnte erst erholen. Auf keinen Fall wird die USA zu ihrer Geopolitischen Rolle im 20. Jahrhundert zurückkehren. Der Zug wäre abgefahren wenn die Amerikaner noch Züge hätten, aber so ist halt der Coal-Roller Ford F250 abgefahren und hat beim losfahren vier in der Einfahrt spielende Kinder überfahren, die der Fahrer wegen der hohen Stoßstange nicht sehen konnte. Die Kinder sind vor Ort verstorben, weil sie keine Versicherung hatten die den einzig verfügbaren Krankenwagen im Umkreis von 200km abdeckt.

    Wenn sie KI und Roboter rechtzeitig entwickeln, können sie sogar das nächste US Jahrhundert ankündigen.

    Wenn sie “KI und Roboter rechtzeitig entwickeln”, dann sehe ich schwarz für die Menschheit. Und das sage ich als jemand der sich vor 10 Jahren als Transhumanist bezeichnet hat. Ich könnte da jetzt irrsinnig ins Detail gehen, aber entscheidend ist nicht ob und wie realistisch diese Technologien kommen, sondern wer sie dann in den Händen hält.

    Denn wenn die Tech-Milliardäre in den USA damit durchkommen, dann sind wir in 50 Jahren alle tot und in 1000 Jahren ist das einzige was von der Menschheit übrig ist drei Satelliten in einem Orbit um die Sonne mit jeweils den digitalisierten Gehirnen von Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg, die ab und an mal eine Rakete aufeinander werfen. Also hoffe ich mal inständig, dass das nicht passiert, zumindest nicht durch die USA und zumindest nicht vor dem Kollaps.

    schon alleine logistisch nicht

    Warum?

    Weil du ohne Produktionsketten keine Panzer bauen kannst und keine Schiffe um die Panzer zu transportieren und keine Munition die die Panzer schießen und keinen Treibstoff um die Panzer zu fahren. Und da haben wir noch nicht über Mikroelektronik gesprochen, wo wir dann praktisch Jahrzehnte mit dem Leben werden müssen was wir haben. Für eine gewisse Zeit werden wir werden froh sein, wenn wir ein bisschen Elektrizität durch Erneuerbare, ein Schienennetz und ein Kommunikationsnetz haben. Ich verspreche dir, es wird niemand daran denken das wenige was sie haben zu verheizen um irgendjemand anderem das wenige kaputtzutrampeln was die haben.

    Auf der anderen Seite wird das eine gute Zeit sein für ein Reflektieren darüber, wer uns den Scheiß eingebrockt hatte, denn der Kollaps ist seit den 70er Jahren vorhergesehen und es wurden alle Warnungen seitdem ignoriert, weil die Menschen, die sich auf Kosten Aller bereichern, davon ausgehen selbst nicht die Konsequenzen tragen zu müssen.

    Mad Max, die Ritter nach dem Römischem Reich. Die Überlebenden werden sich dem Recht des Stärkeren beugen.

    Das ist möglich, aber meine Hoffnung wäre, dass wir diesmal einfach ein für allemal lernen, dass Feudalismus, Aristokratie, Oligarchie, Kapitalismus immer nur zu Leid und Ruin führen. Ich glaub wir hatten da jetzt alles einmal durch. Und im Gegensatz zu früheren Imperien hinterlässt unseres keinen fruchtbaren Boden auf dem wieder eine aufstrebende Wirtschaft mit Überfluss entstehen kann. Aber sollten wir es schaffen eine Wohlfahrtswirtschaft zu etablieren, dann werden die Menschen keine Notwendigkeit für solche toxischen Hierarchien mehr haben, weil sie glücklich und zufrieden innerhalb der Grenzen des Machbaren leben.

    Jetzt wäre die Zeit, um eine Wohlfahrtswirtschaft zu schaffen.

    FTFY. Man kann natürlich hoffen, und jeden Schritt den wir jetzt schon in eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft gehen, in öffentliche Verkehrsmittel, reparierbare Elektronik, nachhaltige Landwirtschaft usw., würde sich gesellschaftlich hundertfach bezahlt machen.

    Aber du siehst ja wie die Politik agiert und wie wenig die Menschen kapieren wie sie verarscht werden. Die Richtung in die wir müssten ist nicht die Richtung in die wir gerade gehen. Ich glaube einfach solange der Kapitalismus existiert und Reiche durch ihn überproportionale Macht auf die Politik ausüben sind die Möglichkeiten etwas zu verbessern stark begrenzt.



  • Sollten die nötigen Zahlen jedoch nicht erreicht werden, müsse man über eine Teilwehrpflicht diskutieren

    Und mark my words, das wird passieren, nicht nur “Teil-” sondern vollkommen. Und das weiß man bereits und wusste es seit über drei Jahren. Seitdem wird eine ungerechte Wehrpflicht salamischeibenweise vorbereitet und das ganze Kasperletheater das uns vorgeführt wird dient nur der Manipulation des Volkes. Als ob beim aktuellen Zustand der Gesellschaft irgendeiner Bock hat sich freiwillig für den Gewinn der Milliardäre erschießen, in die Luft sprengen oder bei lebendigem Leibe verbrennen zu lassen?! Natürlich werden die die Leute dazu zwingen müssen, genauso wie das bei Arbeit zunehmend die Strategie der Wahl werden wird.

    Die Ampel und jetzt die CSPDU-Regierung standen hier vor der Wahl die Richtung einer gerechteren Gesellschaft einzuschlagen, in der die Leute freiwillig beitragen und dienen, oder den Faschismus vorzubereiten, die Gesellschaft vollständig zu entsolidarisieren und den Pöbel unter Zwang in den Tod schicken. Man hat sich offensichtlich für zweiteres entschieden.


  • Sicher?

    Ja. Die USA ist nichtmal mehr am Rande des Abgrunds, die sind im freien Fall und die Frage ist nur noch wie hart und laut der Aufprall wird. Die können mit Faschismus intern nochmal ein paar Jahre global den Schoolyard-Bully geben, aber deren Gesellschaft pfeift aus dem letzten Loch.

    Gegen die USA?

    Ich weiß nicht was du mit “gegen” meinst, aber ich würde sagen wir sollten uns “unabhängig von” den USA positionieren. Wenn das dann den Zielen der USA widerspricht, dann kann das auch “gegen” sein. Ich würde natürlich keinen Krieg mit denen anzetteln wollen, so lange die noch ihre Bevölkerung für den Profit des MIC ausbluten, aber zumindest ihnen mit ein bisschen Arsch in der Hose entgegentreten. Aber mir ist schon klar, dass das unrealistisch ist, bei den feigen Arschkriechern die uns derzeit regieren.

    Ja, aber es müsste nicht sein.

    Wir leben halt aber in der Welt in der wir leben. Es sind historisch-materialistische Prozesse in Gang die ihren Lauf nehmen müssen.

    Danach gehört die Welt den Siegern.

    Es wird keine Sieger im globalen Wirtschaftskollaps geben. Gut, es kann sein dass mehr oder weniger vom jeweiligen Land aus radioaktiven Kratern besteht, aber das wars schon. Jeder wird seinen Denkzettel bekommen, keiner wird den anderen dominieren können, schon alleine logistisch nicht und alle werden ganz andere Probleme haben als was das Land nebenan macht.

    Und wenn wir uns irgendwann wieder soweit aus dem Schlamm hochgezogen haben, dass wir wirtschaftlich überhaupt wieder in der Lage wären Kriege zu führen, dann wären das nachhaltige Wohlfahrtswirtschaften und Bevölkerungen, die kein Interesse mehr an Ausbeutung und Krieg haben.


  • Der Krieg ist unvermeidbar

    Naja, würde sagen gut wahrscheinlich im aktuellen politischen Klima, im Kontext der zur neige gehenden Ressourcen, kollabierenden Weltwirtschaft und der drohenden Klimakatastrophe, ja, kann sein. Wären die Psychopathen nur auf der anderen Seite, könnte man wahrscheinlich deeskalieren, so dumm das klingt. 2027 denke ich ist eher unwahrscheinlich und in Form eines direkten Angriffs auf die EU noch unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher sind angriffe auf Geopolitische Interessen der EU, z.B. die ökonomischen Kolonien Frankreichs.

    Multipolare gegen regelbasierte Weltordnung.

    Ich nehme mal wohlwollend an du bist einfach nur naiv. Die “Regelbasierte” Weltordnung gibt es längst nicht mehr wenn es sie überhaupt mal gab. “Regelbasiert” ist unser Feigenblatt-Begriff für die US-dominierte Weltordnung des 20. Jahrhunderts, in der die USA halt durften was auch immer zum Fick sie wollten (vom Ermorden von Staatsoberhäuptern, der Installation von Diktatoren mittels Coups, bis hin zu lupenreinen Genoziden) und alle Anderen hatten das halt zu akzeptieren und verdammt nochmal zu machen was die USA sagt (sonst drohten ihnen die zuvor erwähnten regelbasierten Überzeugungsmethoden). Wie sehr die USA an einer “regelbasierten Weltordnung” interessiert waren, zeigt sich daran dass sie bis heute den internationalen Gerichtshof nicht anerkennen.

    Aber diese Weltordnung, “regelbasiert” mal außen vor, die ist vorbei, ja. Und auf der anderen Seite müsste “Multipolar” nicht unbedingt bedeuten dass man sich jetzt vor zehn kleinen statt einem großen Despoten fürchten muss.

    Hättest du diese aufgeladenen Begriffe aber weggelassen und einfach gesagt, wir müssen uns vor Putin verteidigen können und dürfen als EU Russland gegenüber keine Schwäche zeigen, dann hätte ich dir schon Recht gegeben. Aber das dumme selbst hier dran ist, dass der USA Rüstungstechnisch in den Arsch zu kriechen auch alles nur schlimmer machen wird. Das ist wie sich an einem sinkenden Schiff festzuklammern, weil man angst vorm Ertrinken hat. Wie toll das funktioniert sieht grade die Ukraine. Die EU müsste als Machtblock in der “Multipolaren” Ordnung mit starkem Militär, aber diplomatischen Lösungen auftreten (und damit meine ich kein hohles “Mimimi die Ukraine muss verhandeln blabla”).

    Letztlich aber so oder so alles sinnlos. Die Politiker werden uns verraten und verkaufen und unsere Leben verheizen. Die Strategie der Wahl als Individuum ist sich lokal zu solidarisieren und irgendwie die Wirren des globalen Kollapses zu überleben. Danach kann man was ordentliches aufbauen.




  • Wahrscheinlich beides. Keine Regierung die neoliberal bis rechtsextrem ist kann etwas an den Umständen der Menschen ändern verbessern und daher werden die Menschen immer unzufrieden mit ihrer Arbeit sein, selbst wenn die Wut auf Sündenböcke abgelenkt wird. Du wirst nie einen Sündenbock haben der für alle Menschen gleich gut funktioniert und du wirst nie hart genug auf diesen Sündenbock drauf schlagen, dass die Menschen zufrieden damit sind, weil es logischerweise nichts an ihrem Leben verbessert.

    Ich denke als nächstes werden wir entweder ein fragiles Bündnis aus allen “demokratischen” nicht-AfD-Parteien (evtl. mit Ausnahme der Linken) bekommen, und dann danach oder direkt die blau-schwarze Koalition. Aber letztere würde trotz anfänglicher Strong-Man-Gestikuliererei ebenso in Streitereien zerfallen, z.B. darüber ob Deutschland jetzt Russland oder den USA in den Arsch kriechen soll. Ob wir es bis zur AfD-Mehrheitsregierung schaffen, schwer zu sagen. Aber unabhängig davon wer regiert, wird die Korruption Regierung für Regierung ansteigen, Sozialsysteme weiter abgebaut, Infrastruktur und Bildung weiter kaputt gespart, Arbeitnehmerrechte geschwächt, gegen Migranten und Arbeitslose gehetzt, und nach dem Gieskannenprinzip Steuererleichterungen für Reiche und Unternehmen ausgeteilt werden, solange bis das Volk realisiert, dass neoliberal-rechte Politik nirgendwo hinführt.



  • Ok, ich würde dir in dem Punkt ja zustimmen, wenn die Grünen durch diese Kompromisse irgendein politisches Kapital erlangt hätten (haben sie nicht) und dieses dann gewinnbringend eingesetzt hätten um wichtigere Ziele durchzusetzen, z.B. allen voran einen sozial gerechten Ausgleich für die steigenden Preise (eben z.B. ein Klimageld), damit Klimapolitik in der Gesellschaft mehrheitsfähig wird und bleibt. Der war theoretisch im Wahlprogramm aller drei Parteien und im Koalitionsvertrag und trotzdem haben die Grünen es geschafft sich die Butter vom Brot nehmen zu lassen.

    Also komm mir nicht mit Realpolitik wenn das wieder nur ungezügelten Neoliberalismus bedeutet. Das Argument steht und fällt damit, ob die Kompromisse dir effektive Politik ermöglichen oder nicht. Und an dem Punkt haben die Grünen einfach jedweden Vertrauensvorschuss verloren. Die Shitshow der Ampelregierung und wie sie sich nach Strich und Faden, von vorne bis hinten verarschen haben lassen (oder halt den Wähler nach Strich und Faden verarscht haben…) ist nicht zu entschuldigen.



  • Ja, ok, dann halt nicht nur Homöopathie-Muttis, sondern auch alle anderen die aus irgendeinem Grund auf diese Öko-Ästhetik reinfallen und dafür ignorieren wie hart die Grünen eigentlich bei so ziemlich allem verkackt haben, vor der BT-Wahl 2021 (Habeck untergraben), bei den Koalitionsverhandlungen (was haben sie von einer Koalition mit der FDP erwartet?), nach den Koalitionsverhandlungen (was ist ein Klimageld?), sich dann die gesamte Ampel-Regierung über verarschen haben lassen, Klimaaktivisten in den Rücken gedolcht, und dann schließlich nach der letzten Wahl den Schluss gezogen, dass der Fehler war, dass sie nicht rechts genug waren, obwohl sie voll auf die fabrizierte “Migrationskrise”-Rhetorik der Union+ÖRR+Springer eingestiegen sind.

    Neoliberalismus ist nicht ganz so offen böse, aber praktisch fast so zerstörerisch wie Faschismus.

    Ja, schön. Die Grünen sind neoliberal.

    Homöpathie ist unseriöser Unfug.

    Ja, schön. Die Grünen unterstützen sie oder bekämpfen zumindest verbissen jedweden Versuch ihre Sonderstellung aufzuheben.

    finde aber ‘Mutti’ als abwertenden Begriff zu verwenden nicht gut

    Ach bitte… Ich kann das empörte Greifen nach der Perlenkette bis hier hören. Du verstehst genau um welchen Stereotyp es hier geht und nicht um Mutterschaft allgemein. Das ist mir echt zu doof.




  • die meisten jüngeren haben von der Technik bzw Technologie dahinter genauso wenig Ahnung wie meine Generation (Jahrgang '86).

    Sprich für dich selbst. Ich glaube die älteren Millennials (zu denen dieser Jahrgang, wie auch meiner gehört) gehören mit zu den solidesten Altersgruppen was Computertechnik angeht, weil in den 90ern Computer quasi immer mit Bastelei verbunden waren, sowohl in Software als auch Hardware. Gab natürlich viele Gleichaltrige, die das nicht weniger hätte interessieren können, aber auch viele, für die die Beschäftigung damit prägend war (Case in point: Elektroniker gelernt, Informatik studiert und jetzt Softwareentwickler). Am PC gezockt hat zumindest jeder Junge in meiner Klasse und das ging immer zwangsläufig mit Bastelei einher. Außerdem war diese Zeit Anfang der 2000er der Höhepunkt der LAN-Party-Kultur, wo jeder dann auch seine Systeme vorgezeigt und miteinander gefachsimpelt hat, zusammen das Netzwerk eingerichtet usw.

    Zoomer und Gen-Alpha haben davon doch nichts mehr, weil mit Android, Apple und modernem Microsoft Bastelei entweder nicht nötig, oder selbst wenn man wollte/müsste, nicht möglich ist. Und selbst ein System zusammenzubauen, aufzurüsten oder zu reparieren, oder vielleicht sogar mal ein paar erste Schritte mit Linux wagen erfordert schon ein gewisses Vorinteresse, ansonsten kauft man halt wenn’s nicht mehr geht einfach neu.


  • Das ist nur die halbe Wahrheit. Alles ist rosig und schön solange die Gewinne stimmen und die Arbeiter nicht aufmucken. Sobald das bedroht ist, ist die nächste Konsequenz der Neoliberalismus um mehr Profit aus den Arbeitern zu extrahieren und sie gegeneinander zu entsolidarisieren. Wenn das nicht mehr reicht und die Rufe nach sozialer Gerechtigkeit laut werden, dann, und da hast du vollkommen Recht, werden sie immer Faschismus gegenüber sozialer Gerechtigkeit bevorzugen.

    Die Stimmen aus der CSPDU, die eine Annäherung an die AfD fordern werden ja seit langem schon lauter, und diese Parteien sind auch nur ein Sprachrohr, bzw. der verlängerte Arm der Unternehmen und Konzerne. Dass wir jetzt an diesem Punkt angelangt sind, sagt uns wie schlecht es tatsächlich um die Wachstumswirtschaft steht. Man kann nur hoffen, dass den Menschen schnell auffällt, dass sie belogen wurden und diese Parteien nichts tun können dass ihr leben verbessert.





  • Es gab eine Zeit, da hab ich die Tagesschau täglich geguckt. Nicht weil ich fand, dass es so unglaublich seriöser Qualitätsjournalismus wäre, wie der ÖRR sich selber fühlt, sondern weil sie relativ wahrheitsgetreu berichtet haben und es interessant war zu sehen welchen Spin die Regierung gerade auf welche Themen haben möchte, oder welche Themen absichtlich ausgelassen wurden.

    Aber jetzt kann man es einfach nicht mehr ertragen. Die Tagesschau ist so transparent beteiligt an der Volksverhetzung zu der die Politik mittlerweile verkommen ist und die Interessen der Reichen und Mächtigen scheinen so transparent durch wie noch nie seit dem dritten Reich. Und das gilt für das ganze ÖR-Fernsehn mit Ausnahme von ein paar kleinen Bastionen (z.B. Anstalt, Monitor), und die überleben auch nur weil Kabarett und/oder Nachtprogramm (solange bis sie es nicht mehr tun).

    Ich bin eigentlich dankbar wenn das aktuell keiner guckt. Nicht, dass die Medien, die die Leute stattdessen konsumieren wahrscheinlich viel besser sind…