• muelltonne@feddit.org
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    10 hours ago

    Das ist schlicht und einfach nicht kompatibel mit dem Deutschlandticket. Das ist so günstig, dass es sich auch für Taschendiebe durchaus lohnt es zu kaufen, wenn man dann trotzdem in den Bahnhof darf. Am Ende des Tages hat man dann nur eine 60 Euro-Gebühr für Diebesbanden geschaffen und nichts erreicht

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    18 hours ago

    In London ist es so geregelt, dass man nicht in die Underground kommt, wenn man nicht durch ein Drehkreuz läuft. Das ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn das Ticketsystem dahinter auch flexibel ist. Dort läuft es so, dass man gar kein Ticket braucht, sondern beim rein- und rausgehen das Smartphone nutzt. Abgebucht wird dann der gefahrene Betrag bis zu einem Tageshöchstsatz, der aber verkraftbar ist (ich glaube um die 7 Pfund).

    Ohne sowas sehe ich da nur das nächste Bahnchaos am Horizont.

    • FleetingTit@feddit.org
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      Deutsch
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      11 hours ago

      Der Tageshöchstsatz ist abhängig von den Verkehrsmitteln und der Zone, in die du fährst. Beim Bus sind es immer £5.25. Bei den London Underground Linie fängt es bei £8.90 an, wenn du nur im Innenstadtbereich fährst und geht bis £16.30, wenn du an dem Tag eine Fahrt nach/von Heathrow machst. Mit der Elizabth Line (die neueste U-Bahn Linie von London) kostet allein die Fahrt von Heathrow in die Innenstadt £15.50, danach ist jede weitere Fahrt quasi gratis.

    • setsubyou@lemmy.world
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      14 hours ago

      In Japan ist das auch so, jedenfalls in den dichter besiedelten Gebieten. Mit Smartphone, Chipkarte, Papierticket, stellenweise mittlerweile auch mit Kreditkarte. Wenn das in Shinjuku funktioniert dann funktioniert das auch in Frankfurt mit einem Zehntel des Fahrgastaufkommens. Barrierefreiheit ist da auch nicht wirklich ein Problem weil es immer Eingänge ohne Tür gibt wo halt jemand daneben sitzt.

      Hier in Baden-Württemberg (also nicht nur, aber in Bawü halt im ganzen Land) gibt es die reine App-Option übrigens auch via Fairtiq u.a., man zahlt nach Entfernung, gedeckelt ist es auch. Drehkreuze haben wir natürlich dafür nicht.

    • Melchior@feddit.org
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      17 hours ago

      Bei U-Bahnen ist das international auch normal. Deutschland ist da eher die Ausnahme. Nur braucht das alles auch Infrastruktur und die kostet Geld, Platz und so weiter. Gerade wenn ein voller Zug an einem Endbahnhof ankommt, dann hat man da schon heute oft Chaos. Wenn da noch Drehkreuze oder so stehen, dann wird das nicht lustig.

      • kossa@feddit.org
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        17 hours ago

        Es ist halt für die Barrierefreiheit echt scheiße. Then again, bei U-Bahnen in Deutschland funktioniert ja an jedem zweiten Bahnsteig der Aufzug eh nicht, in sofern wäre das vielleicht auch egal.

    • bobtimus_prime@feddit.org
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      18 hours ago

      Ticketautomaten sind nur im Bahnhof verfügbar und ein Funkloch um den Bahnhof herum bekommt man sicher auch noch installiert. Ü

  • j5906@feddit.org
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    17 hours ago

    Ahh die CDU wieder mit ihrer Anti-Bahnpolitik… Dass ein Zugbegleiter gestorben ist, ist tragisch, dass es mehrere Angriffe auf diese gibt natürlich auch. Trotzdem ist die Bahn deutlich sicherer als das Auto, das verursacht jeden Tag Unfälle mit Toten und Schwerstverletzen, komischerweise fordert niemand Drehkreuze an Autobahnauffahrten mit TÜV/Führerscheinkontrolle und Abrechnung nach gefahrener Strecke.

    Solche Schikanen machen jedes Transportmittel unattraktiv und deswegen setzen sie hier an der Bahn an und nicht am heiligen Auto.

    • HieroProtagonist@feddit.orgOP
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      17 hours ago

      Solche Schikanen machen jedes Transportmittel unattraktiv und deswegen setzen sie hier an der Bahn an und nicht am heiligen Auto.

      Komisch, ich - als jemand der regelmäßig mit der Bahn auf Langstrecke unterwegs ist - fände den Frankfurter Bahnhof DEUTLICH sympathischer wenn nur noch Leute mit Fahrkarten an den Bahnsteig kämen…

      • j5906@feddit.org
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        14 hours ago

        Als jemand der regelmäßig Langstrecke an Bahnhöfen mit und ohne dieser Regelung fährt:

        Du verschiebst “das Problem” damit nur in den Bahnhofsvorraum durch den du dann auch musst. Der Bahnhofsvorraum ist in einigen Bahnhöfen (z.B. Stuttgart) nur so groß wie ein einziges Gleis, d.h. dieselbe Menge an Leuten verteilt sich nur noch auf 1/4 der Fläche und weicht dann auf die nähere Umgebung aus, wo Mülleimer, Toiletten usw. weniger werden.

        Bei Gleiswechseln die bei der DB ja hin und wieder vorkommen sollen, rennen dann alle durch enge Gates, an zurückgedrängten Schlangen vorbei und Leuten die auf ihren verspäteten Zug auf derselben Fläche warten. Es braucht viel zusätzliches Sicherheitspersonal, damit Leute nicht über Barrieren springen und Ticketkontrollen in den Zügen entfallen nicht, zumindest bis man jeden einzelnen Bahnhof so abgeriegelt hat.

        Wer wirklich mal an dem offenen Zürcher HB war und sich denkt “der Bahnhof sollte gestaltet sein wie der abgeriegelte Paris Gare de l’Est” hat jeden Bezug zur Realität verloren.

        • HieroProtagonist@feddit.orgOP
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          14 hours ago

          Du verschiebst “das Problem” damit nur in den Bahnhofsvorraum durch den du dann auch musst

          Hier könnte aber dann mit kreativem Einsatz von Videoschutzanlagen zumindest das problematischste Verhalten bzw. “Personal” entdeckt und entfernt werden.

          Bei Gleiswechseln die bei der DB ja hin und wieder vorkommen sollen, rennen dann alle durch enge Gates, an zurückgedrängten Schlangen vorbei und Leuten die auf ihren verspäteten Zug auf derselben Fläche warten.

          Alles eine Frage der Steuerung - ich bin mir relativ sicher, dass das ein Anwendungsfall wäre an dem KI durchaus hilfreich sein kann.

          Es braucht viel zusätzliches Sicherheitspersonal, damit Leute nicht über Barrieren springen und Ticketkontrollen in den Zügen entfallen nicht, zumindest bis man jeden einzelnen Bahnhof so abgeriegelt hat.

          Das ließe sich an den kleineren Bahnhöfen auch - wenn man innovativ denken würde - relativ leicht lösen. Mal ganz spontane Idee: Du kommst nur mit passendem Ticket in den Zug, hinter den eigentlichen Eingangstüren des Zuges wird nochmal eine Art Schranke gesetzt die sich nur mit dem passenden QR Code und dem der Karte zugeordneten Gesicht öffnet. Dann muss der Zugbegleiter nur evtl. vorhandene Chaoten aussortieren die versuchen die Schranke zu umgehen.