[…]

Heino selbst wird in der “Bild” so zitiert: “Ich empfinde es als Unverschämtheit, mich ungefragt zum Gesicht einer Partei zu machen.” Diese Aktion gehe ihm zu weit, auch wenn er auf seiner “Made in Germany”-Tour deutsche Volkslieder singt oder die Nationalhymne. Heinos Manager Helmut Werner erklärt: “Er steht für konservative Werte, hat aber mit der AfD nichts zu tun.”

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  • SubArcticTundra@lemmy.ml
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    18
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    21 小时前

    “Er steht für konservative Werte, hat aber mit der AfD nichts zu tun.”

    Das schätze ich sehr. Es ist wichtig Leute immer wieder daran zu erinnern, das Konservatismus nicht Faschismus gleicht. In den USA haben sie das schon längst vergessen.

  • Tartufo@lemmy.world
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    1 天前

    Ich wünsche Heino mit dieser Klage viel Erfolg! Erst recht, wenn die 250k für den afd Futzi so Existenzbedrohend sind, wie er da behauptet. Manche Leute lernen leider nur, wenn sie selbst komplett ruiniert werden und manche traurigerweise nicht einmal dann.

    Auch schön, dass der Manager da betont, dass man Konservativ sein kann ohne mit der afd was zu tun zu haben. Das hat leider irgendwie nicht jeder begriffen bzw. verlernt, wenn ich in mein Umfeld so gucke…

    • kyub@discuss.tchncs.de
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      1 天前

      Das liegt daran dass die Rechtsextremen schon seit vielen Jahren versuchen, durch Manipulation und Propaganda die Konservativen mit ins Rechtsextreme Lager zu ziehen. Leider haben sie mit solchen Manipulationsstrategien längerfristig Erfolg. Deshalb ist es wichtig, klare Grenzen zu ziehen, denn die AfD versucht, viele Grenzen zu verwischen, um daraus einen Vorteil zu ziehen. Zum Beispiel, indem sie sich selbst als konservativ tarnt, obwohl sie rechtsextrem ist. Zum Beispiel, dass eine linke politische Einstellung nicht automatsich Kommunismus oder Anarchie bedeutet. Zum Beispiel, dass eine konservative politische Einstellung nicht automatisch rechtsextrem bedeutet. Das müssen sich die Leute heutzutage immer wieder neu ins Gewissen rufen und sich immer wieder überlegen, was eine Partei wie die AfD eigentlich will und worauf sie hinarbeitet: nämlich genau das gleiche, was die Nazis in 193x-194x gemacht hatten.

      Kurz vor der Entstehung des 4. Reichs in Deutschlands gibt es nur 3 relevante Gruppierungen: Faschisten, Mitläufer die sich von Faschisten beeinflussen lassen, und Antifaschisten. Alles andere hat keine Bedeutung mehr - man ist entweder dafür, es ist einem egal, oder man ist dagegen. Insb. Linke und (echte) Konservative müssen mehr zusammenhalten, damit hier kein 4. Reich entsteht. Die neuen Rechten sind stark geworden durch massive Propaganda im Internet, aber sie sind genau wie die Nazis damals besiegbar. Nichts ist unumkehrbar. Wer glaubt, dass schon alles verloren sei, spielt den Faschisten nur in die Hände und will Deutschland längerfristig ruinieren. Es kommt jetzt darauf an, frühzeitig den Kurs zu korrigieren, bevor Deutschland 100 Jahre später erneut durch Faschisten ruiniert wird.

      • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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        1 天前

        Was ist denn nochder realpolitische Unterschied zwischen AfD und den “echten Konservativen” in der Union?
        Energiepolitik? Nö. Klimapolitik? Heißt für beide so.zu tun als gäbe es keinen Klimawandel. Transport? Auto, Auto, Auto, bezahlbarer und benutzbarer ÖPNV schadet der Autoindustrie. Im Umgang mit Kritiker*innen und anderen Meinungen legen Mitglieder und Anhänger beider Parteien auch sehr ähnliche Strategien an den Tag. Migrationspolitik? Gleicher Sumpf. Demokratieförderung? Schafft die Union gerade Stück für Stück ab. Und so weiter und so fort.
        Beiden Parteien geht es hauptsächlich darum, die bestehende kapitalistische Ordnung in neoliberaler Ausrichtung zu schützen, zementieren und weiter auszubauen, und beide nutzrn dafür ähnliche Rhetorik und die gleichen Sündenböcke und Feindbilder, abgesehen davon dass die Union nichts von “Altparteien” schwafelt (weil ihnen das wirklich niemand abkaufen würde).

          • plyth@feddit.org
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            2 小时前

            was eine Partei wie die AfD eigentlich will und worauf sie hinarbeitet: nämlich genau das gleiche, was die Nazis in 193x-194x gemacht hatten.

            Will die CDU das?

        • bleistift2@sopuli.xyz
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          22 小时前

          Ich glaube, „Rechts” ist zum Synonym für „Rechtsextrem” geworden. Wenn man das etwas weniger rechte Rechts meint, sagt man „Konservativ”.

          • Don_alForno@feddit.org
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            6 小时前

            Das ist übrigens auf dem Mist der Konservativen gewachsen, die sich so lange ich zurückdenken kann mit Händen und Füßen dagegen gewehrt haben, als rechts bezeichnet zu werden.

    • 🦄🦄🦄@feddit.org
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      1 天前

      Auch schön, dass der Manager da betont, dass man Konservativ sein kann ohne mit der afd was zu tun zu haben. Das hat leider irgendwie nicht jeder begriffen bzw. verlernt, wenn ich in mein Umfeld so gucke…

      Was machen denn “Echte Konservative”, bzw. wofür stehen sie, was die AfD nicht macht und nicht für steht?

      • Tartufo@lemmy.world
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        1 天前

        Man kann als Konservativer z.B. für sich eine traditionelle Familienrollenverteilung bevorzugen, in der die Frau zu Hause bleibt und der Mann arbeiten geht, ohne dabei gleich alles zu hassen und verdammen was nicht cis, hetero und bio-Deutsch ist und ohne anderen ihre eigenen Familienmodelle kaputt zu reden. Ein Konservativer darf eine traditionelle Verteilung gern als überlegen ansehen, aber muss die anderen Familienformen mindestens mit einer Einstellung wie z.B. “naja gibt halt Geschmacksverirrung, tut mir immerhin nicht weh, ich muss das ja nicht machen, solang die Spaß dran haben” akzeptieren. Dabei kann/sollte man sich für faire Löhne und Arbeitsbedingungen einsetzen, denn ohne diese funktioniert diese traditionelle Rollenverteilung nicht, die Frau muss ohne faire Löhne schließlich auch arbeiten, damit das Geld reicht.

        Sind schonmal foldende Punkte, die die afd nicht auf die Ketten bekommt/ablehnt:

        • kein Hass gegen nicht cis/hetero/bio-Deutsch
        • anderen nicht das eigene Familienrollenverteilungsmodell aufzwingen
        • faire Löhne befürworten
        • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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          23 小时前

          Man kann als Konservativer z.B. für sich eine traditionelle Familienrollenverteilung bevorzugen, in der die Frau zu Hause bleibt und der Mann arbeiten geht, ohne dabei gleich alles zu hassen und verdammen was nicht cis, hetero und bio-Deutsch ist und ohne anderen ihre eigenen Familienmodelle kaputt zu reden.

          Nope, das ist kein konservativer Standpunkt. Andere Menschen ihre eigenen Familienkonstellationen und Indentitäten leben zu lassen geht gegen alles, was konservative Politik je durchsetzen wollte.

          Dabei kann/sollte man sich für faire Löhne und Arbeitsbedingungen einsetzen, denn ohne diese funktioniert diese traditionelle Rollenverteilung nicht, die Frau muss ohne faire Löhne schließlich auch arbeiten, damit das Geld reicht.

          Faire Löhne und Arbeitsbedingungen mussten immer gegen konservative Politik erkämpft werden. Die Union hat ja immer noch keinen Bock auf Mindestlohn oder Gewerkschaften.

          • kein Hass gegen nicht cis/hetero/bio-Deutsch

          Hast du dir mal die Positionen konservativer Politiker angesehen?

          • Tartufo@lemmy.world
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            23 小时前

            Hast du dir mal die Positionen konservativer Politiker angesehen?

            Nur weil die von sich behaupten Konservativ zu sein, heißt es nicht, dass die das sind. Beispiel: Ein Arschloch wird sich selbst selten wirklich das Etikett “Arschloch” auf die Stirn kleben.

            Dass das so in der Breite für Konservativ übernommen wird, heißt nicht, dass das so sinnvoll ist. Zumindest dann nicht, wenn wir eine Abgrenzung zwischen Konservativ und afd wollen.

            Edit: Mir geht’s halt auch darum was zu formulieren, wo man Leute die sich eben als Konservativ sehen sanft hinschubsen kann. Man muss denen was liefern womit sie halt noch mitgehen können (deshalb auch das “Geschmachsverirrung” oben) aber was halt eben doch in den ganz wichtigen Punkten nicht afd ist. An allem anderen kann man danach immer noch weiter arbeiten, alles auf einmal wird nicht klappen. Dazu blockieren Menschen (mich eingeschlossen) generell viel zu gerne, wenn es in eine Richtung gehen soll, die sie (erstmal) ablehnen.

            • 🦄🦄🦄@feddit.org
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              22 小时前

              Dass das so in der Breite für Konservativ übernommen wird, heißt nicht, dass das so sinnvoll ist. Zumindest dann nicht, wenn wir eine Abgrenzung zwischen Konservativ und afd wollen.

              Ich denke halt, dass es schon recht aussagekräftig ist, dass sich Konservative diesen Mantel überzustülpen scheinen oder zumindest damit kein Problem haben.

              Edit: Mir geht’s halt auch darum was zu formulieren, wo man Leute die sich eben als Konservativ sehen sanft hinschubsen kann.

              Finde ich nen guten Punkt und unter Betrachtung dieses Edits lese ich deine Kommentare auch anders. Weil klar, wenn wir den Noch-Nicht-Völlig-Abgestürzten klar machen, dass ihnen niemand ihre traditionelle Familienkonstellation kaputt machen will, wenn sie das so wollen, dann sind wir schon mal weiter. Ich befürchte nur leider, dass der größte Teil von denen weiter denkt, sieht, dass ein großer Teil der Frauen da vielleicht keinen Bock drauf hat und sich ihnen dann der Gedanke vor schiebt, dass man das ja doch mit bisschen Zwang umsetzen müsste. Alternativ, dass “Die Woken” daran Schuld sind, dass Frauen das nicht wollen.

              • Tartufo@lemmy.world
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                21 小时前

                Ich denke halt, dass es schon recht aussagekräftig ist, dass sich Konservative diesen Mantel überzustülpen scheinen oder zumindest damit kein Problem haben.

                Da geh ich voll mit.

                Finde ich nen guten Punkt und unter Betrachtung dieses Edits lese ich deine Kommentare auch anders. Weil klar, wenn wir den Noch-Nicht-Völlig-Abgestürzten klar machen, dass ihnen niemand ihre traditionelle Familienkonstellation kaputt machen will, wenn sie das so wollen, dann sind wir schon mal weiter.

                Ich leb mehr oder weniger gezwungenermaßen mit solchen zusammen, das prägt schon. Ich versuch so gut es geht die vom afd-Gedankenmüll fern zu halten. Hab hier leider noch einen möchtegern-C.Linder-v.2.0, der das Ganze nicht einfacher macht… ^^" Immerhin konnte ich sie schon von z.B. Solar auf dem Dach und Wärmepumpe überzeugen. :D (Ja, auch kleine Siege muss man feiern) Solar steht schon und sie lieben es, Wärmepumpe ist immerhin beauftragt.

                • 🦄🦄🦄@feddit.org
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                  18 小时前

                  So klein finde ich die Siege gar nicht, stell mal dein Licht nicht unter den Scheffel!

                  Die beiden Sachen müssen ja auch eine gewisse Dissonanz in den AfD-verseuchten Köppen auslösen, denn diese Technologien kommen ja VON DEN GRÜÜÜÜNEN!

                  Also, gut gemacht! :)

            • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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              23 小时前

              Was du aufgezählt hast, sind alles keine Punkte konservativer Politik. Nur weil Menschen, die sich selbst als konservativ bezeichnen würden, diese Standpunkte vertreten könnten, macht es das noch lange nicht zu konservativen Standpunkten. Und noch viel weniger werden diese Punkte von Parteien vertreten, die sich als konservativ bezeichnen.
              MMn ist es daher schlauer, sich in Diskussionen davon zu lösen, auf Basis solcher Labels zu argumentieren und tatsächlich Themen davon unabhängig zu betrachten.
              Nichtsdestoweniger ordnen sich Menschen leider sehr gerne auch in politischen Themen Gruppen zu, die sich aufgrund dieser Labels finden, und wenn man deswegen dennoch mit Labels argumentieren will oder muss, sollte man das mMn auf Basis dessen tun, wie diese Labels politilsch vertreten werden.
              Deswegen bleibt die Frage, inwiefern unterscheiden sich die Standpunkte der sog. konservativen Parteien (der Union) von denen der AfD, welchen Unterschied macht es, wem ich meine Stimme gebe? Auf Landesebene gibt es ja durchaus Punkte, z.B. in Schleswig-Holstein (anderswo wird es dagegen aber wieder deutlich schwammiger), aber auf Bundesebene ist es eigentlich egal, ob die AfD oder die Union Blödsinn über “Einwanderung in Sozialsysteme” fabuliert, um dann eben diese Sozialsysteme abzubauen, oder erklärt, dass es der Mittelschicht schlecht ginge, wenn man gleichzeitg über Besteuerung von unten nach oben umverteilt (umverteilen will) und die Mittelschicht dabei am stärksten geschröpft wird (würde).

        • 🦄🦄🦄@feddit.org
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          1 天前

          Danke dir. Jetzt muss ich allerdings noch mal aus der anderen Richtung fragen xD

          Für mich wirkt das, als ob die Beschreibung auch auf bspw. Die Linke passen würde. Sind die auch konservativ? Und wenn nein… wie grenzen sich die “echten Konservativen” da ab?

          • Tartufo@lemmy.world
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            23 小时前

            Für mein Beispiel jetzt in den Punkten die sich von der adf unterscheiden gar nicht. Aber muss an der Stelle ja auch nicht sein.

            Ein Linker (in dem Punkt zumindest) könnte sich mAn halt z.B. durchaus für sich auch nicht traditionelle Rollenverteilungen vorstellen: Frau arbeitet und Mann bleibt zu Hause, beide Partner machen 50/50 oder zusammenleben außerhalb von irgendwas, was auf den ersten Blick als “Traditionelle Familie” wahrgenommen werden könnte. Muss nicht zwingend die bevorzugte Form des Zusammenlebens sein, aber halt kein für sich ganz definitiv ausschließen würde ich an der Stelle schon sehen.

            Also halt sowas wie “man war verheiratet, hat n Kind, Partner stirbt und dann lebt man halt aus irgendwelchen Gründen mit oder ohne Beziehung dauerhaft und freiwillig mit Kind und einem anderen Erwachsenen gleichen Geschlechts zusammen” könnte ich zumindest bei in diesem Punkt links Eingestellten sehen, aber nicht bei einem Konservativen. Bei einem Konservativen würde das am “freiwillig” scheitern, aus Not vielleicht ja, aber aus Not ist man auch eher nicht freiwillig unterwegs.

  • hendrik@palaver.p3x.de
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    7
    ·
    1 天前

    Na immerhin verklagt er diesmal nicht Jan Delay, sondern irgendwelche Leute, bei denen das ohnehin zum Kulturgut gehört.

    • SapphireSphinx@feddit.orgOP
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      7
      ·
      19 小时前

      Auf der anderen Seite:

      “Im Grunde genommen bin ich Musiker, weder links noch rechts. Ich bin überhaupt kein politischer Mensch. Ich gehe nicht für jede Kleinigkeit auf die Straße.” Trotzdem setze er sich gegen Rassismus – und gegen die AfD – ein: “Es ist kein Platz für solche rechtslastigen Politiker.”

      Vier Jahre später betont der 84-Jährige noch einmal, was er von der Partei halte: “Ich wollte mich nie politisch äußern, aber 2019 habe ich es in einem Interview getan und ganz klar gesagt: Die AfD müsste man verbieten.” Seine Meinung habe er seitdem nicht geändert. “Wenn man sich die Umfragewerte der AfD heute ansieht, das ist erschreckend. Das Thema Heimat und Brauchtum darf man nicht dieser Partei überlassen”, so Heino.

      https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100278656/heino-aeussert-sich-politisch-die-afd-muesste-man-verbieten-.html