[…]
Heino selbst wird in der “Bild” so zitiert: “Ich empfinde es als Unverschämtheit, mich ungefragt zum Gesicht einer Partei zu machen.” Diese Aktion gehe ihm zu weit, auch wenn er auf seiner “Made in Germany”-Tour deutsche Volkslieder singt oder die Nationalhymne. Heinos Manager Helmut Werner erklärt: “Er steht für konservative Werte, hat aber mit der AfD nichts zu tun.”
[…]


Was ist denn nochder realpolitische Unterschied zwischen AfD und den “echten Konservativen” in der Union?
Energiepolitik? Nö. Klimapolitik? Heißt für beide so.zu tun als gäbe es keinen Klimawandel. Transport? Auto, Auto, Auto, bezahlbarer und benutzbarer ÖPNV schadet der Autoindustrie. Im Umgang mit Kritiker*innen und anderen Meinungen legen Mitglieder und Anhänger beider Parteien auch sehr ähnliche Strategien an den Tag. Migrationspolitik? Gleicher Sumpf. Demokratieförderung? Schafft die Union gerade Stück für Stück ab. Und so weiter und so fort.
Beiden Parteien geht es hauptsächlich darum, die bestehende kapitalistische Ordnung in neoliberaler Ausrichtung zu schützen, zementieren und weiter auszubauen, und beide nutzrn dafür ähnliche Rhetorik und die gleichen Sündenböcke und Feindbilder, abgesehen davon dass die Union nichts von “Altparteien” schwafelt (weil ihnen das wirklich niemand abkaufen würde).