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Heino selbst wird in der “Bild” so zitiert: “Ich empfinde es als Unverschämtheit, mich ungefragt zum Gesicht einer Partei zu machen.” Diese Aktion gehe ihm zu weit, auch wenn er auf seiner “Made in Germany”-Tour deutsche Volkslieder singt oder die Nationalhymne. Heinos Manager Helmut Werner erklärt: “Er steht für konservative Werte, hat aber mit der AfD nichts zu tun.”

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  • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    Was du aufgezählt hast, sind alles keine Punkte konservativer Politik. Nur weil Menschen, die sich selbst als konservativ bezeichnen würden, diese Standpunkte vertreten könnten, macht es das noch lange nicht zu konservativen Standpunkten. Und noch viel weniger werden diese Punkte von Parteien vertreten, die sich als konservativ bezeichnen.
    MMn ist es daher schlauer, sich in Diskussionen davon zu lösen, auf Basis solcher Labels zu argumentieren und tatsächlich Themen davon unabhängig zu betrachten.
    Nichtsdestoweniger ordnen sich Menschen leider sehr gerne auch in politischen Themen Gruppen zu, die sich aufgrund dieser Labels finden, und wenn man deswegen dennoch mit Labels argumentieren will oder muss, sollte man das mMn auf Basis dessen tun, wie diese Labels politilsch vertreten werden.
    Deswegen bleibt die Frage, inwiefern unterscheiden sich die Standpunkte der sog. konservativen Parteien (der Union) von denen der AfD, welchen Unterschied macht es, wem ich meine Stimme gebe? Auf Landesebene gibt es ja durchaus Punkte, z.B. in Schleswig-Holstein (anderswo wird es dagegen aber wieder deutlich schwammiger), aber auf Bundesebene ist es eigentlich egal, ob die AfD oder die Union Blödsinn über “Einwanderung in Sozialsysteme” fabuliert, um dann eben diese Sozialsysteme abzubauen, oder erklärt, dass es der Mittelschicht schlecht ginge, wenn man gleichzeitg über Besteuerung von unten nach oben umverteilt (umverteilen will) und die Mittelschicht dabei am stärksten geschröpft wird (würde).