Ich weiß, Äpfel und Birnen und so, aber bei mir war das Ganze jetzt der endgültige Tritt in den Hintern um mir endlich ein Ebike für den Arbeitsweg zu besorgen. Gut 15 km Arbeitsweg eine Strecke in einer eher hügeligen Region mit nahe Null öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich hoffe ich bleibe meinen Vorsätzen treu…
Immer dran denken, dass das Fahrrad (und die Füße) das Verkehrsmittel ist, welches das Leben verlängert, statt verkürzt. Abbiegende Autos sind nicht der Killer Nummer 1 von arglosen Bundesbürgern. Mangelnde Bewegung aufgrund des Autos - das ist der Killer Nummer 1!
Du kannst das! Du wirst merken wie gut es tut! Wir bestreiten unseren kompletten Familienalltag mit E-Bikes (weil wir kein Auto haben) und es ist toll. Ich empfehle gute Outdoor Kleidung, vor allem eine Regenhose, dass das Radeln auch bei „schlechtem“ Wetter Laune macht :) Lieblingspodcast/-hörbuch aufs Ohr und rein in die Pedale <3
Ich hab jetzt so ne Art Regenschürze von Globetrotter, die Oberschenkel und Knie bedeckt. Man kann sie an durchwachsenen Tagen als Gürtel aufgerollt tragen und schnell entfalten und festschnallen, wenn’s schüttet.
Für 95% der Tage mit Niederschlag in Deutschland reicht das. Vorteil: Man wird nicht statt dessen von innen nass…
Über Spikes hab ich auch schon viel nachgedacht. Aber mir wars bisher immer zu viel Arbeit für 3-4 glatte Tage dann neue Mäntel aufzuziehen… Zumal ich noch keine Erfahrung habe im Reifenwechseln am Hinterrad wo ich mit Riemenantrieb und Enviolo-Schaltung fahre.
Nachdem ich mich da mal auf der Landstrasse so richtig schmerzhaft hingelegt habe, benutze ich die von November bis März. Das sind mir meine Knochen wert.
Ja, ist nervig, aber wenn man das ein paar mal gemacht hat, geht das recht fix. Und ich lass die Spikes auch relativ stumpf so Mitte November bis Ende Februar aufgezogen.
Plus, mal am Hinterrad zum Üben gezwungen zu werden, ist ja für den nächsten Platten empfehlenswert.
Die Unterschenkel bleiben damit auch halbwegs trocken? Ich hatte, wenn ich mich recht erinnere, auch immer recht nasse Hosenenden, wenn es so richtig geschüttet hat. Ich vermute, weil das Wasser dann immer auch ein bisschen von unten hochspritzt.
Der Witz ist ja: Ich bin vor ~10 Jahren über mehrere Jahre durchgängig Motorrad gefahren - egal ob Regen, -5 Grad und Schnee oder brütende Hitze im Sommer, die olle Kawa war mein einziges Transportmittel. Kaum ist Frau und Kind da verweichlicht man irgendwie und plötzlich muss man ein wenig mit sich kämpfen um statt des klimatisierten, vorgewärmten PKWs das Ebike zu nehmen 😀
Ach krass, 15 km ist nicht wenig. Da könnte ich jeden Grund verstehen, das Auto zu nehmen… Ein Kompromiss, den eine Freundin so umsetzt: Faltrad mit Satteltasche in den Kofferraum, mit dem Auto zu einem großen Parkplatz außerhalb der Stadt und dann die letzten 3 km mit dem Rad. Und bei gutem Wetter die komplette Strecke mit dem E-Bike, weil es einfach schön ist.
Aber dafür muss man sich auch erstmal zwei teure Fahrräder leisten.
Ach krass, 15 km ist nicht wenig. Da könnte ich jeden Grund verstehen, das Auto zu nehmen…
Nee, das ist in erster Linie Gewöhnungssache.
Ich hatte nie ein Auto, aber ich bin lange Zeit auch nie größere Distanzen gependelt. Seit ca. 17 Jahren pendele ich aber meist zwischen 9 und 18 Kilometer (einfacher Weg, also 18 bis 36 Kilometer am Tag). Das ist kein Problem, jeder normal gesunde Mensch würde ja auch eine Wanderung von 2 Stunden schaffen, oder eine Tagesradtour von 30 Kilometer. Dass einem eine Fahrrad- oder Fußstrecke von einer halben Stunde lang erscheint, ist in erster Linie Psychologie: Leute, die vorwiegend Auto fahren, überschätzen auch regelmässig massiv die Entfernungen, den Zeitaufwand, und die Anstrengung, um Wege zu Fuss oder mit dem Rad zurück zu legen. Fragt mal einen chronischen Autofahrer, wie lang man braucht, um zu Fuss oder mit dem Rad ein Ziel zu erreichen, das 2 oder 3 Kilometer von seiner Wohnung entfernt liegt. Er wird es mit ziemlicher Sicherheit massiv überschätzen.
Die nötige Kondition für eine regelmässige längere Strecke ist natürlich nicht sofort da. Meine Strategie das zu machen, ist einfach schrittweise Gewöhnung. Wenn man anfängt zu joggen, joggt man ja auch nicht am ersten Tag 6 Kilometer, wenn man das nie gemacht hat. Sondern man joggt mal einen Kilometer und nach ein zwei Wochen zwei.
So mache ich das auch, wenn ich aus irgendwelchen Gründen länger nicht die lange Strecke gefahren bin. Also wenn ich, sagen wir, drei Monate nicht mit dem Rad gependelt bin, weil ich erst eine Knie OP hatte, dann ein sehr eisiger Winter war, und dann in der Winterpause der Werkstätten der Antrieb kaputt gegangen ist, dann fahre ich halt erst 2 Tage pro Woche mit dem Rad, oder erst mal 20 bis 30 Minuten der Strecke, und erst nach ca. drei vier Wochen die volle Strecke.
Ein E-Bike zu leihen, hat mir da interessanterweise nicht geholfen - E-Bikes machen einfach nicht fit, selbst wenn man die im Eco-Modus fährt. Das habe ich sehr deutlich gemerkt, nachdem ich eine Weile mit dem E-Bike von meiner Freundin gefahren bin, als mein Winterrad kaputt war. Aber es kann natürlich anders sein, wenn man viele starke Steigungen hat (Stuttgart oder so). Unterm Strich ist da meiner Erfahrung nach die menschliche Bequemlichkeit einfach kein guter Ratgeber. Das Stammhirn möchte Energie sparen und vermeidet unnötige Anstrengung. Das war in der Steinzeit mit chronischem Nahrungsmangel mal eine sinnvolle evolutionäre Anpassung, im Autozeitalter macht uns das einfach krank.
Praktisch ist die Distanz, die man mit dem Fahrrad pendeln kann, letztlich für normal gesunde Leute in erster Linie eine Zeitfrage. Und da kommt das Fahrrad in Wirklichkeit oft sehr gut weg: Ich habe zum Beispiel aktuell eine Distanz von 14 Kilometer. Die kann ich auch mit der S-Bahn fahren. Die schnellste Kombination ist dann knapp einen Kilometer zum Bahnhof gehen, ein langes Stück S-Bahn, vom Bahnhof einen halben Kilometer zur Arbeit. Aber das Fahrrad ist in der Praxis schneller, mit ca. 50 Minuten Tür-zu-Tür. Und dabei fahre ich nicht schnell, halt so einen Schnitt um 15 km/h - ich bin da wirklich kein Fitnessmonster, hab auch ein bisschen Asthma und so, und auch nicht mehr der Allerjüngste.
(Wenn man die benötigte Zeit zum Zurücklegen einer Distanz betrachtet, muss man beim Auto ehrlicherweise naŧürlich auch die zusätzliche Arbeitszeit einrechnnen, die man allein damit verbringt, das Auto zu finanzieren - aber das tun wohl die wenigsten, weil sie (falsch) argumentieren, dass das Auto halt “eh da” ist oder angeblich ganz billig ist.)
Mein Schulweg war etwa 15km, denn bin ich auch immer mit dem Fahrrad gefahren. Die einzigen Gefälle waren 4 Brücken, wenn es hügeliger ist, würde ich auch ein E-Bike wollen.
Also erstmal 12k € in einen Elektrofilter investieren. Das braucht der Markt jetzt. Ob die Preise für Kleinwagen die jetzt auch steigen werden ?
Ich weiß, Äpfel und Birnen und so, aber bei mir war das Ganze jetzt der endgültige Tritt in den Hintern um mir endlich ein Ebike für den Arbeitsweg zu besorgen. Gut 15 km Arbeitsweg eine Strecke in einer eher hügeligen Region mit nahe Null öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich hoffe ich bleibe meinen Vorsätzen treu…
Immer dran denken, dass das Fahrrad (und die Füße) das Verkehrsmittel ist, welches das Leben verlängert, statt verkürzt. Abbiegende Autos sind nicht der Killer Nummer 1 von arglosen Bundesbürgern. Mangelnde Bewegung aufgrund des Autos - das ist der Killer Nummer 1!
Du kannst das! Du wirst merken wie gut es tut! Wir bestreiten unseren kompletten Familienalltag mit E-Bikes (weil wir kein Auto haben) und es ist toll. Ich empfehle gute Outdoor Kleidung, vor allem eine Regenhose, dass das Radeln auch bei „schlechtem“ Wetter Laune macht :) Lieblingspodcast/-hörbuch aufs Ohr und rein in die Pedale <3
Ich hab jetzt so ne Art Regenschürze von Globetrotter, die Oberschenkel und Knie bedeckt. Man kann sie an durchwachsenen Tagen als Gürtel aufgerollt tragen und schnell entfalten und festschnallen, wenn’s schüttet.
Für 95% der Tage mit Niederschlag in Deutschland reicht das. Vorteil: Man wird nicht statt dessen von innen nass…
Über Spikes hab ich auch schon viel nachgedacht. Aber mir wars bisher immer zu viel Arbeit für 3-4 glatte Tage dann neue Mäntel aufzuziehen… Zumal ich noch keine Erfahrung habe im Reifenwechseln am Hinterrad wo ich mit Riemenantrieb und Enviolo-Schaltung fahre.
Huh, hier sinds mehr glatte Tage.
Nachdem ich mich da mal auf der Landstrasse so richtig schmerzhaft hingelegt habe, benutze ich die von November bis März. Das sind mir meine Knochen wert.
Ja, ist nervig, aber wenn man das ein paar mal gemacht hat, geht das recht fix. Und ich lass die Spikes auch relativ stumpf so Mitte November bis Ende Februar aufgezogen.
Plus, mal am Hinterrad zum Üben gezwungen zu werden, ist ja für den nächsten Platten empfehlenswert.
Magst du das Produkt mal verlinken, damit ich mir da ein Bild von machen kann?
Rainlegs heisst die Variante, die ich habe.
Sieht so aus:
https://www.rosebikes.com/brands/rainlegs?sf=1
Danke.
Die Unterschenkel bleiben damit auch halbwegs trocken? Ich hatte, wenn ich mich recht erinnere, auch immer recht nasse Hosenenden, wenn es so richtig geschüttet hat. Ich vermute, weil das Wasser dann immer auch ein bisschen von unten hochspritzt.
Nee. Für ein kräftiges Gewitter brauchst ne Regenhose. Oder Du stellst dich solang unter.
Der Witz ist ja: Ich bin vor ~10 Jahren über mehrere Jahre durchgängig Motorrad gefahren - egal ob Regen, -5 Grad und Schnee oder brütende Hitze im Sommer, die olle Kawa war mein einziges Transportmittel. Kaum ist Frau und Kind da verweichlicht man irgendwie und plötzlich muss man ein wenig mit sich kämpfen um statt des klimatisierten, vorgewärmten PKWs das Ebike zu nehmen 😀
Bequemlichkeit spielt eine grosse Rolle, und das Auto schlachtet diese, sobald es mal vorhanden ist, gnadenlos aus. Siehe meinen Kommentar oben. In gewisser Weise machen Autos abhängig, weil Menschen kein Entferungsbudget, sondern ein Weg-Zeit-Budget von rund einer Stunde täglich haben. Das bedeutet, allein das Vorhandensein eines Autos führt schon zur Gewöhnung an längere tägliche Wege - und man muss sich überlegen, ob man davon abhängig sein möchte.
http://www.autofrei.de/
https://autofrei-leben.org/
Viel Erfolg und viel Spaß!
Besten dank!
Ach krass, 15 km ist nicht wenig. Da könnte ich jeden Grund verstehen, das Auto zu nehmen… Ein Kompromiss, den eine Freundin so umsetzt: Faltrad mit Satteltasche in den Kofferraum, mit dem Auto zu einem großen Parkplatz außerhalb der Stadt und dann die letzten 3 km mit dem Rad. Und bei gutem Wetter die komplette Strecke mit dem E-Bike, weil es einfach schön ist.
Aber dafür muss man sich auch erstmal zwei teure Fahrräder leisten.
Nee, das ist in erster Linie Gewöhnungssache.
Ich hatte nie ein Auto, aber ich bin lange Zeit auch nie größere Distanzen gependelt. Seit ca. 17 Jahren pendele ich aber meist zwischen 9 und 18 Kilometer (einfacher Weg, also 18 bis 36 Kilometer am Tag). Das ist kein Problem, jeder normal gesunde Mensch würde ja auch eine Wanderung von 2 Stunden schaffen, oder eine Tagesradtour von 30 Kilometer. Dass einem eine Fahrrad- oder Fußstrecke von einer halben Stunde lang erscheint, ist in erster Linie Psychologie: Leute, die vorwiegend Auto fahren, überschätzen auch regelmässig massiv die Entfernungen, den Zeitaufwand, und die Anstrengung, um Wege zu Fuss oder mit dem Rad zurück zu legen. Fragt mal einen chronischen Autofahrer, wie lang man braucht, um zu Fuss oder mit dem Rad ein Ziel zu erreichen, das 2 oder 3 Kilometer von seiner Wohnung entfernt liegt. Er wird es mit ziemlicher Sicherheit massiv überschätzen.
Die nötige Kondition für eine regelmässige längere Strecke ist natürlich nicht sofort da. Meine Strategie das zu machen, ist einfach schrittweise Gewöhnung. Wenn man anfängt zu joggen, joggt man ja auch nicht am ersten Tag 6 Kilometer, wenn man das nie gemacht hat. Sondern man joggt mal einen Kilometer und nach ein zwei Wochen zwei.
So mache ich das auch, wenn ich aus irgendwelchen Gründen länger nicht die lange Strecke gefahren bin. Also wenn ich, sagen wir, drei Monate nicht mit dem Rad gependelt bin, weil ich erst eine Knie OP hatte, dann ein sehr eisiger Winter war, und dann in der Winterpause der Werkstätten der Antrieb kaputt gegangen ist, dann fahre ich halt erst 2 Tage pro Woche mit dem Rad, oder erst mal 20 bis 30 Minuten der Strecke, und erst nach ca. drei vier Wochen die volle Strecke.
Ein E-Bike zu leihen, hat mir da interessanterweise nicht geholfen - E-Bikes machen einfach nicht fit, selbst wenn man die im Eco-Modus fährt. Das habe ich sehr deutlich gemerkt, nachdem ich eine Weile mit dem E-Bike von meiner Freundin gefahren bin, als mein Winterrad kaputt war. Aber es kann natürlich anders sein, wenn man viele starke Steigungen hat (Stuttgart oder so). Unterm Strich ist da meiner Erfahrung nach die menschliche Bequemlichkeit einfach kein guter Ratgeber. Das Stammhirn möchte Energie sparen und vermeidet unnötige Anstrengung. Das war in der Steinzeit mit chronischem Nahrungsmangel mal eine sinnvolle evolutionäre Anpassung, im Autozeitalter macht uns das einfach krank.
Praktisch ist die Distanz, die man mit dem Fahrrad pendeln kann, letztlich für normal gesunde Leute in erster Linie eine Zeitfrage. Und da kommt das Fahrrad in Wirklichkeit oft sehr gut weg: Ich habe zum Beispiel aktuell eine Distanz von 14 Kilometer. Die kann ich auch mit der S-Bahn fahren. Die schnellste Kombination ist dann knapp einen Kilometer zum Bahnhof gehen, ein langes Stück S-Bahn, vom Bahnhof einen halben Kilometer zur Arbeit. Aber das Fahrrad ist in der Praxis schneller, mit ca. 50 Minuten Tür-zu-Tür. Und dabei fahre ich nicht schnell, halt so einen Schnitt um 15 km/h - ich bin da wirklich kein Fitnessmonster, hab auch ein bisschen Asthma und so, und auch nicht mehr der Allerjüngste.
(Wenn man die benötigte Zeit zum Zurücklegen einer Distanz betrachtet, muss man beim Auto ehrlicherweise naŧürlich auch die zusätzliche Arbeitszeit einrechnnen, die man allein damit verbringt, das Auto zu finanzieren - aber das tun wohl die wenigsten, weil sie (falsch) argumentieren, dass das Auto halt “eh da” ist oder angeblich ganz billig ist.)
Mein Schulweg war etwa 15km, denn bin ich auch immer mit dem Fahrrad gefahren. Die einzigen Gefälle waren 4 Brücken, wenn es hügeliger ist, würde ich auch ein E-Bike wollen.
Um den Fossilstrom zu filtern?
Die wirklich Nachhaltigen fahren mit Reststrom aus Spannungsabfall.
Ich würde ansonsten auch die Spannungsspitzen nehmen und einfrieren. Kann man immer brauchen.
Aber bitte nicht zuvor gleichrichten, dann kann man sie auch schön im Zick-Zack-Muster einlagern.
Bei Wechselstrom geht das quasi automatisch.
Mit der richtigen Technik lassen die sich auch platzsparend in der Truhe stapeln.
Ich hoffe das war autocorrect für Elektroflitzer. Schnittiges Wort.
Elektrofilter für was?
Unkraut
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