

Auch eine schöne Mär: Jeder kleine Laden, der Bargeld nimmt, hinterzieht steuern.


Auch eine schöne Mär: Jeder kleine Laden, der Bargeld nimmt, hinterzieht steuern.


Wenn ich einen Plan entwerfen sollte, wie ich Bargeld Schritt für Schritt abschaffe, dann stünde die Abschaffung von ‘Cash only’ sehr weit oben auf der Liste.


Gute Idee, die letzte Möglichkeit privat zu bezahlen, abzuschaffen, ohne vorher Alternativen zu schaffen.
/s
Wie wäre es, vorher GNU Taler zu etablieren?


Danke für die Erklärung! Auf das Thema bin ich durch den Stromausfall in Spanien aufmerksam geworden. Nach weiterem Suchen bin ich immer öfter darüber gestolpert, dass das wohl gar kein so leichtes Thema ist und dass da noch geforscht werden muss - hier sind weiter unten einige Projekte aufgelistet, die sich damit befassen. Aber 100% verstanden habe ich das nie, Elektrotechnik ist nicht meine Stärke.
Und solche Themen finde ich insgesamt spannend. Ein anderes Beispiel: Die Bahn hat/hatte lange das Problem, nicht 100% garantieren zu können, dass ein Zug einen Bereich verlassen hat und vollständig ist - also keinen Wagen verloren hat. Das klingt so einfach und trotzdem gab es da lange keine praktikable Lösung für.


Kann jemand den Unterschied zwischen netzbildenden und netzfolgenden Wechselrichtern einfach erklären? Ich hatte mal gehört, dass das noch eins der ungelösten Probleme bei so viel Batterienutzung ist. Da müssen wohl noch ein paar kluge Elektroingenieure ran.


Das ist doch ein längst überfälliger Schritt, um diesen Mist unter Kontrolle zu bekommen.
Ich stimme dir aber insofern zu, dass es auffällig ist, dass die Steuer scheinbar kein Problem ist, aber eine Werberegulierung für Cola, Haribo und co. Unerreichbar zu aein scheint.


Wie soll denn beim (wirtschaftlichen) Vergleich neues Auto vs. gebrauchtes Auto jemals das neue Auto eine Chance haben?
Korrekt. Daher frage ich mich, warum so viele hier der Meinung sind, dass ein E-Auto aktuell für jeden immer die richtige Wahl ist.
Es gibt schlicht Szenarien (vermutlich selten, aber es gibt sie), in denen ein Verbrenner besser ist. Ich denke, dass es bei mir zutrifft.
Und mir gefällt ein E-Antrieb technisch und praktisch besser als ein Verbrenner, aber nicht so sehr, dass ich diesen hohen Aufpreis (siehe Rechnung oben) zahle. Zusammen mit dem Datenschutzargument ist ein alter Verbrenner für mich ein “no-brainer”.


Die 5 € sind noch konservativ angesetzt. Wenn ich hier in meiner Region eine Strecke von 7,8 km eingebe, spuckt mir der Taxirechner Kosten von 62 € aus, 8 €/km ist also näher an der Wahrheit.
Und es geht nicht um drei E-Autos je 70k und einen geschenkten Verbrenner, sondern ganz konkret um eine Entscheidung: ein gebrauchter Verbrenner von vor 2015, oder ein neues E-Auto. Wenn da die Familie + Kinderwagen reinpassen soll, dann kostet ein neues E-Auto vermutlich auch mehr um die 40.000 €.
Das war also ebenfalls noch eine konservative Rechnung.
Kann es sein, dass E-Auto-Fahrer verzweifelt versuchen, sich ihre Scheißkarren schönzureden? Den Eindruck vermittelst du.


Abgesehen von einer potentiellen Gesichtserkennung kann man noch einigermaßen anonym mit Bus und Bahn fahren, Mikrofone sind mir bisher auch noch nicht aufgefallen.
Das Auto sendet jeden Furz zurück ans Werk, mit deinem Namen und Standort.


Was kostet ein Taxi pro km, 5€? Bei 5.000 km mit dem Auto/Jahr klingt das nicht sehr wirtschaftlich. Und klar wird alles was geht mit Öffis und Fahrrad gemacht. Leider haben nicht alle Städte in Deutschland Bahnhöfe und zur Arbeit gehören ein paar Fahrten in ländliche Gebiete.
Das günstigste bleibt leider der alte Verbrenner.
Hier gibt es sogar einen Rechner dafür. Wenn ich von 10.000 km pro Jahr ausgehe und zwischen einem 10.000 € Verbrenner und einem 30.000 € E-Auto wähle, dann spare ich mit dem Verbrenner wohl 7.000 Euro über 10 Jahre.


Ich würde allen wünschen, dass der Benzinpreis sich verdoppelt und Strom halbiert. Aber mit der CDU/SPD/AFD in der Regierung würde ich nicht drauf wetten. Eher andersrum, wenn wir mit den Strompreiszahlungen die Reaktivierung von unseren Atomkraftwerken finanzieren sollen.


Das vom OP allgemein aufgestelle Argument (sinngemäß bei mir angekommen: E-Autos sind immer die beste Lösung für jeden) mit meiner Aussage, dass es mindestens eine Person gibt, für die das nicht gilt. Daraus leite ich doch nicht ab, dass es deshalb “für alle anderen” eine komplexere Entscheidung ist. Mir hat das Zugeständnis gefehlt, dass es Personen geben kann, für die ein E-Auto unter den heutigen Bedingungen nicht die beste Lösung ist - über deren Anzahl mache ich keine Aussage, die kenne ich nicht.
Meine genannten Argumente reichen dir offensichtlich nicht, aber richtig überzeugt hast du mich mit deiner Meinung auch nicht. Ich sehe nicht, wie ein gebrauchter Verbrenner von vor 2015 im Szenario Gelegenheitsfahrer mit wenig KM im Jahr in den Kategorien Preis und Datenschutz einem neuen E-Auto unterlegen ist. Ich zweifel sogar die Kategorie Umweltschutz an, wenn ich mit einem Gebrauchtwagen verhindere, dass irgendwo ein neues Auto für mich hergestellt werden muss.
Natürlich habe ich keine Lösungsideen für dich oder sonstwen, ich kenne die Umstände doch gar nicht. Das hält mich nicht davon ab zu kritisieren, wenn ich wahrnehme, dass sich auf dem Status Quo ausgeruht wird - Autos als Individuallösung, egal ob Verbrenner oder E, sind nämlich tatsächlich scheiße. Die Gründe dafür sind sicher bekannt. Grade bei den Kommentaren unter diesem Artikel ist mir das deutlich zu viel Schultergeklopfe, wenn man ein E-Auto fährt.


Das fänd ich gut! Je nach Aufwand eine Überlegung wert. Muss Spaß machen, die ganzen Verschleißteile vom Verbrenner auszuräumen und gegen einen robusten E-Motor zu tauschen.


Ja, alle Autos als Massentransportmittel sind scheiße, E-Autos inbegriffen. Dass sie besser als Verbrenner sind, macht sie nicht zu einem Verkehrsmittel, auf das wir als uns als Gesellschaft hauptsächlich stützen sollten.
Zum Thema: originale Aussage war, dass E-Autos ein no-brainer sind. Dem widerspreche ich, in meiner Situation mit meinen Rahmenbedingungen und der aktuellen Lage (insbesondere der Anschaffungspreis) ist ein E-Auto kein “no-brainer”. Wo biege ich hier deiner Meinung nach falsch ab?
Und fühl dich nicht angegriffen, weil du das System durch deine vielen Autokilometer unterstützt, statt alternative Lösungen zu suchen. Ich sehe das Problem im System, nicht im Individuum.


Es ist offensichtlich für dich zu kompliziert, ein anderes Szenario als das des Durchschnittsdeutschen mit 100.000 Stadt-km/Jahr zu rechnen.


Das ist schön für dich. Ich fahre wenig Auto und würde die Mehrkosten nicht durch geringe Haltungskosten reinfahren können.
Daher, wie gesagt: Idealerweise kein Auto. Aber wenn es doch eins sein muss, dann ist in meiner Lage ein Verbrenner günstiger.


Klar sind Verbrenner günstiger in der Anschaffung. Und wenn ich wenig fahre, was ich jedem empfehlen würde, dann hole ich die Preisdifferenz sicher nicht durch die günstigeren laufenden Kosten eines E-Autos raus.
Und wenig Autofahren sollte das Ziel von allen sein.


Fehlender Datenschutz ist ein Problem von neueren Autos. Wenn ich einen Gebrauchtwagen von vor 2015 kaufen möchte, hab ich wohl sehr wenig Auswahl bei den E-Fahrzeugen. Neuere E-Autos, genau so wie neuere Verbrenner, sind rollende Datenkraken mit mehr Kameras und Mikrofonen als das Tagesschau-Studio.
Gegen Bewegungsprofile hilft dann nur Fahrradfahren und Öffis. Daher mein Fazit - idealerweise gar kein Auto.


Ich wähle nicht sofort eins: Die sind deutlich teurer, als Verbrenner. Ausserdem gibt es wohl kaum eine Maschine, die mehr Daten über den Nutzer sammelt und an den Hersteller verschickt, ohne, dass man etwas dagegen tun könnte.
Ein alter Verbrenner wäre in beiden Punkten deutlich besser.
Und noch besser ist gar kein Auto.
Edit: verrückt, wie viele sofort meine persönliche Situation kennen und wissen, dass ein E-Auto die bessere Wahl für mich ist. Augenöffnend!
Hier gibt es viele Fritz.Box-Empfehlungen, was ich bei der technikaffinen Community hier überraschend und schade finde. Das herstellende Unternehmen ist wie jedes andere und wird früher oder später die Monopolstellung ausnutzen. Dann sind wir alle überrascht und haben keine Alternativen, weil die erfolgreich vom Markt verdrängt wurden.
Es ist jetzt schon richtig schwer, eine Alternative mit Modem, WLAN etc. zu finden. Der Draytec Vigor 2865 ist vielleicht eine Möglichkeit?
Oder ein Modem (z.B. DrayTek Vigor 167), mit dahintergeschaltetem Router, auf dem OpenWRT läuft - dann hat man mehr Option, als sich jeder Fritzbox-Nutzer erträumen kann.