„Gleichzeitig leben sie in einer Gesellschaft mit grossem Wohlstand. Wenn man die Flugmeilen einiger Protestierender zusammenrechnet, stösst man sicher auf Widersprüche“
Weil Leute mit Flugmeilen nicht für Bildung und soziale Gerechtigkeit demonstrieren dürfen? Weiß ich nicht Robert….
Ich finde schon auch, dass in unserer Gesellschaft gerne große, weit offene Forderungen an die Politik gestellt werden, ohne das WIE zu konkretisieren und wenn das Handeln dann persönliche Konsequenzen für einen selbst hat, wird wieder geschimpft.
Manche junge Menschen fordern gleichzeitig von der Politik mehr Engagement beim Klimaschutz, geben keine Vorschläge ab, wie das konkret aussehen soll und sind gleichzeitig selbst Teil des Problems.
Das soll nicht heißen, dass diese Menschen nichts mehr fordern dürfen, aber “nach dem Abi erstmal nach Australien” und “mehr Klimaschutz” sind schon erstmal schwer vereinbar.
Das ist explizit kein spezifisches Problem bei Gen Z oder Klima. Forderungen sind oft sehr high level formuliert “X soll anders”, “Y soll besser”, “Z soll weg”. Auf diese Weise lassen sich leichter viele Menschen mobilisieren, die hinter der Forderung stehen. Würde man konkreter, dann kommt es schnell zu Uneinigkeit und Streit. Es ist leichter viele Stimmen für “mehr Klimaschutz” zu sammeln als für “Flugreisen teurer machen/beschränken”, “weniger tierische Lebensmittel”, “weniger importierte Lebensmittel”, “weniger Technik”, “weniger Kleidung”, “kleinere Wohnungen”, “weniger Heizen” usw.
Wenn man die Flugmeilen einiger Protestierender zusammenrechnet, stösst man sicher auf Widersprüche. Mir fehlt bei den Protesten der Punch: Wohin soll es gehen? Was ist die konkrete, umsetzbare Forderung? Was würdet ihr tun, wenn ihr an der Macht wärt? Das habe ich noch nicht verstanden. Aber das mag an mir liegen
Ich lese da nicht, das man nicht protestieren darf oder ähnliches, sondern dass man konkrete Forderungen stellen sollte.
Das ist halt ein Feld wo einige wirklich Einschnitte bei ernsthaften Klimaschutz machen müssten, die Klimaschutz fordern. Es ist halt viel einfacher es von anderen zu fordern, wenn einen die entstehenden Probleme nicht betreffen.
Ich finde Robert ja auch gut, trotzdem sollte er ja wissen das gerade Politiker tendenziell viel durch die Weltgeschichte reisen und das oft genug mit dem Flugzeug. Man könnte da ja auch argumentieren das eine telefon Konferenz da auch reichen würde… Der Punkt ist einfach Doppel Standart.
Im Ernst, hä. Sollen wir mal schauen wie viele Flugmeilen der Robert hat? Hat der deswegen aufgehört für Klimaschutz zu sein? Da hat er echt nen Hirnfurz rausgelassen…
Den Punkt getroffen, aber leider einen völlig anderen, Fliegen ist zu billig und sollte für alle (!) viel viel teurer sein. Privatflugzeuge sollten schonmal gar nicht existieren.
„Gleichzeitig leben sie in einer Gesellschaft mit grossem Wohlstand. Wenn man die Flugmeilen einiger Protestierender zusammenrechnet, stösst man sicher auf Widersprüche“
Weil Leute mit Flugmeilen nicht für Bildung und soziale Gerechtigkeit demonstrieren dürfen? Weiß ich nicht Robert….
Ich finde schon auch, dass in unserer Gesellschaft gerne große, weit offene Forderungen an die Politik gestellt werden, ohne das WIE zu konkretisieren und wenn das Handeln dann persönliche Konsequenzen für einen selbst hat, wird wieder geschimpft.
Manche junge Menschen fordern gleichzeitig von der Politik mehr Engagement beim Klimaschutz, geben keine Vorschläge ab, wie das konkret aussehen soll und sind gleichzeitig selbst Teil des Problems.
Das soll nicht heißen, dass diese Menschen nichts mehr fordern dürfen, aber “nach dem Abi erstmal nach Australien” und “mehr Klimaschutz” sind schon erstmal schwer vereinbar.
Das ist explizit kein spezifisches Problem bei Gen Z oder Klima. Forderungen sind oft sehr high level formuliert “X soll anders”, “Y soll besser”, “Z soll weg”. Auf diese Weise lassen sich leichter viele Menschen mobilisieren, die hinter der Forderung stehen. Würde man konkreter, dann kommt es schnell zu Uneinigkeit und Streit. Es ist leichter viele Stimmen für “mehr Klimaschutz” zu sammeln als für “Flugreisen teurer machen/beschränken”, “weniger tierische Lebensmittel”, “weniger importierte Lebensmittel”, “weniger Technik”, “weniger Kleidung”, “kleinere Wohnungen”, “weniger Heizen” usw.
Ich lese da nicht, das man nicht protestieren darf oder ähnliches, sondern dass man konkrete Forderungen stellen sollte.
Wobei auch dafür die Flugmeilen völlig wumpe sind. Der richtige Vorschlag kann auch vom Lufthansa CEO persönlich kommen.
Ich verstehe den Zusammenhang zwischen den Flugmeilen und Forderungen, die ihm fehlen nicht.
Das ist halt ein Feld wo einige wirklich Einschnitte bei ernsthaften Klimaschutz machen müssten, die Klimaschutz fordern. Es ist halt viel einfacher es von anderen zu fordern, wenn einen die entstehenden Probleme nicht betreffen.
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Ich finde Robert ja auch gut, trotzdem sollte er ja wissen das gerade Politiker tendenziell viel durch die Weltgeschichte reisen und das oft genug mit dem Flugzeug. Man könnte da ja auch argumentieren das eine telefon Konferenz da auch reichen würde… Der Punkt ist einfach Doppel Standart.
Im Ernst, hä. Sollen wir mal schauen wie viele Flugmeilen der Robert hat? Hat der deswegen aufgehört für Klimaschutz zu sein? Da hat er echt nen Hirnfurz rausgelassen…
Dies… ist halt ein Totschlag Argument und damit ungeeignet wenn man eine Diskussion starten will.
Den Punkt getroffen, aber leider einen völlig anderen, Fliegen ist zu billig und sollte für alle (!) viel viel teurer sein. Privatflugzeuge sollten schonmal gar nicht existieren.
Darum gehts hier aber nicht.
Was spricht gegen private Segelflugzeuge?
Wie kommen die denn nach oben?
So wie vor dem 2. Weltkrieg.
Auseinander bauen und dann den Hang hoch tragen.
Nein… ist kein Witz.
Oftmals mit einem Seilzug Mechanismus am Boden, nur manchmal durch ein Motorflugzeug
Mit einer Winde.