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Cake day: 2024年3月30日

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  • Ist eigentlich irgendwo beschrieben, welche "Grund"nahrungsmittel man sich in diesem Deutschlandkorb so vorstellen kann? Wenn es nur darum geht, irgendwie Kalorien reinzubekommen ohne Wert auf Vielfalt, Ausgewogenheit und Herkunft zu legen, kommt man doch heute schon ziemlich billig weg bei Lebensmitteln. Kartoffeln, Haferflocken, Mehl, Nudeln, Reis, Linsen etc. alles für sehr kleines Geld zu bekommen. Wenn man den Deutschlandkorb auch auf Gewürze, Soßen, Gemüse, Fertigprodukte, Getränke etc. ausweitet - was wäre dann denn nicht Teil des Korbs? Die Supermärkte werden wohl kaum das gesamte Lebensmittelsortiment mal eben 10% reduzieren. Und ich würde ihnen sogar abkaufen, dass die Margen so viel Spielraum gar nicht hergeben. Wenn überhaupt ginge das nur, indem sie noch mehr Druck an die Erzeuger ausüben als ohnehin schon.



  • Wäre es nicht z.B. möglich, die Erbschaftssteuer in Form von Geschäftsanteilen an den Staat zu zahlen in Kombination mit einem Rückkaufrecht?

    Beispiel: Firma mit Wert 10 Millionen wird vererbt, 10% Erbschaftssteuer fallen an. Erben haben nicht 1 Million flüssig, also fallen 10% der Firma dem Staat zu und der Staat erhält fortan 10% des Gewinns. Die Erben haben aber jederzeit die Möglichkeit, die angefallene Erbschaftssteuer zu zahlen (aus vorhandenen Mitteln oder über einen Bankkredit), um den Anteil auszulösen.

    Unternehmen, die so wenig Umsatz (aktuell <800.000€) oder Gewinn (aktuell <80.000€) machen, dass sie noch nicht der Pflicht zur doppelten Buchführung unterliegen, würde ich pauschal ausschließen, da es sonst nicht ohne Weiteres möglich wäre, die Gewinnanteile für den Staat zu ermitteln.

    Geht das Unternehmen pleite während der Staat noch Anteile hält, hat der Staat Pech gehabt, geht es dem Unternehmen gut, erhält er - solange die Anteile gehalten werden - eine gute Verzinsung durch die Gewinnbeteiligung.

    Wenn man es besonders Unternehmerfreundlich machen will, könnte man auch sagen, dass die Ausschüttungen nicht als Zinsen an den Staat fallen, sondern zur Tilgung der Steuerschuld. Dann würden die vom Staat gehaltenen Anteile automatisch zurück an die Erben gehen, sobald ein entsprechender Gewinn durch sie erwirtschaftet wurde.





  • Auf den ersten Blick sehe ich da keine Angaben dazu, dass da irgendwas gewichtet wurde in den verschiedenen Ländern. Ich glaube, da geht es wirklich nur um absolutes Vermögen in USD beziffert.

    Das so unabhängig vom Wohnort zu vergleichen ergibt aber zumindest aus meiner Sicht nur für wirklich sehr reiche Menschen Sinn. Mit 50 Millionen auf dem Konto ist es vermutlich egal, ob ich in Berlin, Abu Dhabi, Bangalore oder sonstwo wohne. Yachten oder Luxusuhren etc. kosten überall ähnlich viel. Die Grundbedürfnisse (normale Wohnkosten, normale Lebensmittelpreise, Transportkosten, Heizkosten, Freizeit etc.) schwanken aber extrem und 90.000€ in Zürich sind halt nix im Vergleich zu 10 Millionen Rupien in Indien, auch wenn es rechnerisch gleich viel wert ist. Da dann von zwei gleich reichen Menschen zu sprechen, fühlt sich für mich nicht richtig an.

    Zum Beispiel hier… https://de.wikipedia.org/wiki/Kaufkraftparität … steht, dass ein USD in der Schweiz nur 62% der Kaufkraft hat gegenüber einem USD in den USA. Und das sind beides noch relativ ähnlich reiche Länder. Bei Schweiz <> Indien würde ich einen wesentlich krasseren Unterschied erwarten.


  • Wer mehr als €90.000 besitzt gehört zu den weltweit reichsten 10%.

    Weißt du, ob das kaufkraftbereinigt oder nur gemäß Wechselkurs berechnet wurde? Hatte früher viel mit indischen IT-Kollegen zu tun, die damals nur circa 1000€ Monatsgehalt bekommen hatten, damit aber in Indien ein recht luxuriöses Leben hatten: klimatisiertes Haus mit grossem Garten, Pool und teils auch Angestellte für Kochen, Haushalt etc.

    90.000€ sind auch in Deutschland nicht schlecht, aber 90.000€ umgerechnet in lokale Währung in Simbabwe, Vietnam oder Indien dürfte wesentlich mehr Gegenwert haben.