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    2 days ago

    Ich wähle nicht sofort eins: Die sind deutlich teurer, als Verbrenner. Ausserdem gibt es wohl kaum eine Maschine, die mehr Daten über den Nutzer sammelt und an den Hersteller verschickt, ohne, dass man etwas dagegen tun könnte.

    Ein alter Verbrenner wäre in beiden Punkten deutlich besser.

    Und noch besser ist gar kein Auto.

    Edit: verrückt, wie viele sofort meine persönliche Situation kennen und wissen, dass ein E-Auto die bessere Wahl für mich ist. Augenöffnend!

    • aaaaaaaaargh@feddit.org
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      2 days ago

      Was hat die Antriebsart damit zu tun, welche Daten gesammelt werden? Das kann dir in jedem aktuellen Verbrenner ebenso passieren. Bewegungsprofile allgemein kriegst du auch über Zapfsäulen und Nummernschild-Tracking, dafür braucht es keine Ladesäule.

      • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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        2 days ago

        Fehlender Datenschutz ist ein Problem von neueren Autos. Wenn ich einen Gebrauchtwagen von vor 2015 kaufen möchte, hab ich wohl sehr wenig Auswahl bei den E-Fahrzeugen. Neuere E-Autos, genau so wie neuere Verbrenner, sind rollende Datenkraken mit mehr Kameras und Mikrofonen als das Tagesschau-Studio.

        Gegen Bewegungsprofile hilft dann nur Fahrradfahren und Öffis. Daher mein Fazit - idealerweise gar kein Auto.

        • dnyxhee@feddit.org
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          1 day ago

          Gegen Bewegungsprofile hilft dann nur Fahrradfahren und Öffis.

          Öffis sind totalüberwacht. Mit dem Fahrrad hängt es von der jeweiligen Strecke ab.

          • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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            1 day ago

            Abgesehen von einer potentiellen Gesichtserkennung kann man noch einigermaßen anonym mit Bus und Bahn fahren, Mikrofone sind mir bisher auch noch nicht aufgefallen.

            Das Auto sendet jeden Furz zurück ans Werk, mit deinem Namen und Standort.

        • Tiefkuehlkost@feddit.org
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          1 day ago

          Eine Option könnte noch sein einen alten Verbrenner auf E umzurüsten, ich meine für Massenmodelle wie Golf IV gibt es mitlerweile vorgefertigte Konversion Kits wo man dann nicht ganz so viel ärger mit der Zulassung hat.

          Ist aber glaub ich trotzdem nen ziemlicher Aufwand.

          • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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            1 day ago

            Das fänd ich gut! Je nach Aufwand eine Überlegung wert. Muss Spaß machen, die ganzen Verschleißteile vom Verbrenner auszuräumen und gegen einen robusten E-Motor zu tauschen.

        • aaaaaaaaargh@feddit.org
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          2 days ago

          Kann es sein, dass dein Narrativ hier eher dahin abzielt: alle Autos sind scheiße, daher Fahrrad fahren?

          Ich finde die Verkettung “E-Autos sind neu, neu=schlecht, daher sind E-Autos schlecht” ziemlich sinnlos, weil es wie gesagt nichts mit dem Antrieb zu tun hat, ob ein Auto Datenschutz besser oder schlechter einhält.

          Dazu kommt wieder das “dann fahrt doch alle Fahrrad und Bahn” Argument. Nein, kann ich nicht. Also doch, ich mache beides, aber ich komme nunmal mit der Bahn nicht verlässlich und bezahlbar die 1200km im Monat, die ich Langstrecke fahren muss (560km für einen Weg Süden nach Norden). Und das geht halt vielen so, das ist doch keine Ideologie, sondern einfach ein Resultat unserer Verkehrspolitik der letzten 50 Jahre. Bahn und Fahrrad sind super, aber leider bleibt das Auto für viele unerlässlich und da finde ich den Griff zum E-Auto, wenn man denn schon muss, deutlich klüger als die Umwelt mit alten Verbrennern zu verpesten.

          • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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            2 days ago

            Ja, alle Autos als Massentransportmittel sind scheiße, E-Autos inbegriffen. Dass sie besser als Verbrenner sind, macht sie nicht zu einem Verkehrsmittel, auf das wir als uns als Gesellschaft hauptsächlich stützen sollten.

            Zum Thema: originale Aussage war, dass E-Autos ein no-brainer sind. Dem widerspreche ich, in meiner Situation mit meinen Rahmenbedingungen und der aktuellen Lage (insbesondere der Anschaffungspreis) ist ein E-Auto kein “no-brainer”. Wo biege ich hier deiner Meinung nach falsch ab?

            Und fühl dich nicht angegriffen, weil du das System durch deine vielen Autokilometer unterstützt, statt alternative Lösungen zu suchen. Ich sehe das Problem im System, nicht im Individuum.

            • aaaaaaaaargh@feddit.org
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              1 day ago

              Ich fühle mich in keinster Weise angegriffen, wir sprechen eben auf zwei Ebenen und auf der höheren Abstraktionsebene lässt es sich immer recht gut auf alle anderen herabschauen, die ja “nur das System unterstützen”.

              Natürlich tun wir das, auch du. Wir sind ein Teil des Systems und müssen uns leider gewissen Rahmenbedingungen fügen, auch, wenn wir sie nicht mögen, um die Existenz zu sichern. Du scheinst mir eher ideologisch unterwegs zu sein, was fein ist und auch eine Bereicherung darstellen kann, aber sobald Ideologie Existenz belehren will, stoßen wir immer etwas an die Grenzen des konstruktiv Machbaren.

              Gleichzeitig wirkt es - sorry - ironisch, dass du die originale Aussage mit einem Argument rein individuellen Ursprungs entkräften möchtest: weil es für dich nicht möglich ist, ist es für alle anderen eine komplexere Entscheidung, sich ein E-Auto zu kaufen. Da vermischt du aber zwei Sachen, das eine ist das berechtigte Kaufpreisargument, was aber die Technologie nicht beschissener macht, sondern das System, in dem sie verwertet wird. Das andere ist halt die Tatsache, dass derzeit ein E-Auto einem Verbrenner in so ziemlich jedem Punkt, der mir einfällt, überlegen ist. Kann man anders sehen, aber dann brauche ich da bitte konkrete Argumente. Du wirfst aber beides zusammen und das wäre dann das falsche abbiegen, nach dem du fragst.

              Und ja, ich bin auch kein Auto-Fan, aber die Realität ist, dass unsere Gesellschaft viele Jahrzehnte auf Individualmobilität getrimmt wurde und wir das nicht schlagartig ändern können. Unter diesem Aspekt halte ich es für absolut sinnvoll, im nächsten Schritt Verbrenner abzuschaffen, um erstmal der Umwelt einen (viel zu kleinen und viel zu späten) Gefallen zu tun. Dann schaffen wir hoffentlich die Transition auf autonomes Fahren und damit auch neue Perspektiven hinsichtlich der Positionierung öffentlicher Transportmittel.

              Zuletzt: hilf mir bitte nochmals, denn ich lese absolut nichts aus deiner Antwort, das mir irgendwas an Alternativen oder Lösungsideen liefern würde, sondern eigentlich nur “Autos sind scheiße und alle, die eins benutzen, sind pauschal schuld, dass es nicht besser wird”. Oder war das schon dein Lösungsangebot?

              • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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                1 day ago

                Das vom OP allgemein aufgestelle Argument (sinngemäß bei mir angekommen: E-Autos sind immer die beste Lösung für jeden) mit meiner Aussage, dass es mindestens eine Person gibt, für die das nicht gilt. Daraus leite ich doch nicht ab, dass es deshalb “für alle anderen” eine komplexere Entscheidung ist. Mir hat das Zugeständnis gefehlt, dass es Personen geben kann, für die ein E-Auto unter den heutigen Bedingungen nicht die beste Lösung ist - über deren Anzahl mache ich keine Aussage, die kenne ich nicht.

                Meine genannten Argumente reichen dir offensichtlich nicht, aber richtig überzeugt hast du mich mit deiner Meinung auch nicht. Ich sehe nicht, wie ein gebrauchter Verbrenner von vor 2015 im Szenario Gelegenheitsfahrer mit wenig KM im Jahr in den Kategorien Preis und Datenschutz einem neuen E-Auto unterlegen ist. Ich zweifel sogar die Kategorie Umweltschutz an, wenn ich mit einem Gebrauchtwagen verhindere, dass irgendwo ein neues Auto für mich hergestellt werden muss.

                Natürlich habe ich keine Lösungsideen für dich oder sonstwen, ich kenne die Umstände doch gar nicht. Das hält mich nicht davon ab zu kritisieren, wenn ich wahrnehme, dass sich auf dem Status Quo ausgeruht wird - Autos als Individuallösung, egal ob Verbrenner oder E, sind nämlich tatsächlich scheiße. Die Gründe dafür sind sicher bekannt. Grade bei den Kommentaren unter diesem Artikel ist mir das deutlich zu viel Schultergeklopfe, wenn man ein E-Auto fährt.

    • GenosseFlosse@feddit.org
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      2 days ago

      Ich wähle nicht sofort eins: Die sind deutlich teurer, als Verbrenner.

      Achso? Habe seit 8 Jahren nichtmehr getankt und mein auto lädt mit Nachtstrom, vorher vielleicht alle 3 Wochen einmal 60 liter benzin gekauft. Wie genau ist das jetzt teurer?

        • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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          2 days ago

          Es ist offensichtlich für dich zu kompliziert, ein anderes Szenario als das des Durchschnittsdeutschen mit 100.000 Stadt-km/Jahr zu rechnen.

          • gewindestift@feddit.org
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            1 day ago

            ich habe nicht einmal gesagt, dass es keine Szenarien gibt wo ein Verbrenner für den Besitzer günstiger ist. Sondern mich nur über die weit verbreitete Standard-Argumentation lustig gemacht, welche nur den Kaufpreis berücksichtigt.

            Natürlich wäre der Unterschied weitaus grösser wenn der Staat seiner Aufgabe nachkäme die externalisierten Kosten auf den Käufer abzuwälzen.

      • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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        2 days ago

        Das ist schön für dich. Ich fahre wenig Auto und würde die Mehrkosten nicht durch geringe Haltungskosten reinfahren können.

        Daher, wie gesagt: Idealerweise kein Auto. Aber wenn es doch eins sein muss, dann ist in meiner Lage ein Verbrenner günstiger.

          • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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            1 day ago

            Ich würde allen wünschen, dass der Benzinpreis sich verdoppelt und Strom halbiert. Aber mit der CDU/SPD/AFD in der Regierung würde ich nicht drauf wetten. Eher andersrum, wenn wir mit den Strompreiszahlungen die Reaktivierung von unseren Atomkraftwerken finanzieren sollen.

    • brainwashed@feddit.org
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      2 days ago

      Die sind unterm Strich eben nicht teurer als Verbrenner. Außer du kaufst das Auto, damit es herumsteht.

      • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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        2 days ago

        Klar sind Verbrenner günstiger in der Anschaffung. Und wenn ich wenig fahre, was ich jedem empfehlen würde, dann hole ich die Preisdifferenz sicher nicht durch die günstigeren laufenden Kosten eines E-Autos raus.

        Und wenig Autofahren sollte das Ziel von allen sein.

        • brainwashed@feddit.org
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          1 day ago

          richtig, nur wird beim Wenigstfahrer irgendwann kein Auto am wirtschaftlichsten. Uber, Taxi, Öffis existieren.

          • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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            1 day ago

            Was kostet ein Taxi pro km, 5€? Bei 5.000 km mit dem Auto/Jahr klingt das nicht sehr wirtschaftlich. Und klar wird alles was geht mit Öffis und Fahrrad gemacht. Leider haben nicht alle Städte in Deutschland Bahnhöfe und zur Arbeit gehören ein paar Fahrten in ländliche Gebiete.

            Das günstigste bleibt leider der alte Verbrenner.

            Hier gibt es sogar einen Rechner dafür. Wenn ich von 10.000 km pro Jahr ausgehe und zwischen einem 10.000 € Verbrenner und einem 30.000 € E-Auto wähle, dann spare ich mit dem Verbrenner wohl 7.000 Euro über 10 Jahre.

            • kossa@feddit.org
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              22 hours ago

              Was kostet ein Taxi pro km, 5€?

              Fängt schon gut an 😅. Sagen, es sei keine Alternative, aber dann nicht nachgeschaut haben. Taxipreise liegen bei so ~2,50 € pro km plus Grundgebühr. Also klar, wenn ich immer nur die 500 m zum Supermarkt fahre mit dem Taxi, komme ich auf solche Preise.

              Aber egal, ist ja nur eine Nebendebatte, geiler ist ja

              wenn ich einen 10k Verbrenner mit einem 30k E-Auto vergleiche, gewinnt der Verbrennee

              Surprised Pikachu. Ja, wenn ich den alten Verbrenner von meiner Omma geschenkt bekomme statt mir drei E-Autos für je 70k anzuschaffen, weil ich mich bei der Farbe nicht festlegen möchte, dann gewinnt völlig überraschend der Verbrenner…🤯

              • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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                19 hours ago

                Die 5 € sind noch konservativ angesetzt. Wenn ich hier in meiner Region eine Strecke von 7,8 km eingebe, spuckt mir der Taxirechner Kosten von 62 € aus, 8 €/km ist also näher an der Wahrheit.

                Und es geht nicht um drei E-Autos je 70k und einen geschenkten Verbrenner, sondern ganz konkret um eine Entscheidung: ein gebrauchter Verbrenner von vor 2015, oder ein neues E-Auto. Wenn da die Familie + Kinderwagen reinpassen soll, dann kostet ein neues E-Auto vermutlich auch mehr um die 40.000 €.

                Das war also ebenfalls noch eine konservative Rechnung.

                Kann es sein, dass E-Auto-Fahrer verzweifelt versuchen, sich ihre Scheißkarren schönzureden? Den Eindruck vermittelst du.

                • kossa@feddit.org
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                  16 hours ago

                  Den Eindruck vermittelst du.

                  Keine Sorge, wir fahren einen Diesel.

                  ihre Scheißkarren

                  Mir deucht, wir nähern uns des Pudels Kern. Magst du etwa E-Autos einfach nicht?

                  ein gebrauchter Verbrenner von vor 2015, oder ein neues E-Auto

                  Ja, exactly. Das ist doch der hanebüchenste Vergleich der Welt. Das meine ich ja. Wie soll denn beim (wirtschaftlichen) Vergleich neues Auto vs. gebrauchtes Auto jemals das neue Auto eine Chance haben? Unabhängig von der Antriebsart.

                  Hier noch ein krasser Vergleich: ein Fahrrad hat Kostenvorteile gegenüber einem Hubschrauber 😱. Sogar ein E-Fahrrad gewinnt da noch, wenn auch knapp.

                  • Aufgehtsabgehts@feddit.org
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                    16 hours ago

                    Wie soll denn beim (wirtschaftlichen) Vergleich neues Auto vs. gebrauchtes Auto jemals das neue Auto eine Chance haben?

                    Korrekt. Daher frage ich mich, warum so viele hier der Meinung sind, dass ein E-Auto aktuell für jeden immer die richtige Wahl ist.

                    Es gibt schlicht Szenarien (vermutlich selten, aber es gibt sie), in denen ein Verbrenner besser ist. Ich denke, dass es bei mir zutrifft.

                    Und mir gefällt ein E-Antrieb technisch und praktisch besser als ein Verbrenner, aber nicht so sehr, dass ich diesen hohen Aufpreis (siehe Rechnung oben) zahle. Zusammen mit dem Datenschutzargument ist ein alter Verbrenner für mich ein “no-brainer”.