Alternativer Titel: Hausärzte informieren die CDU: “Die Reform wird ein voller Erfolg.”
Zumindest werden die es so interpretieren.
Und der dumme Michel wird sich denken “Es geht bergab. Die CDU hat noch nicht hart genug neoliberalisiert. Wir können es uns nicht mehr leisten ${suendenbock} durchzufüttern. Wir müssen dringend noch rechter wählen!”

Also laut Wiki hat diese Frau absolut keine Schnittpunkte mit dem Amt, was sie begleitet… weder Ausbildung noch Beruf haben etwas mit Medizin oder Gesundheit zu tun.
Sicherlich gründet diese Reform auf Erfahrungen, die sich in der Praxis bewährt haben, um langfristig Kosten zu senken.
Fachliches Wissen auf dem Gebiet, das man ministriert, ist eigentlich relativ ünerflüssig und bestenfalls ein Bonus, keineswegs aber ein Garant für ein gut geführtes Ministerium. Dafür bedarf es eher Management-Kompetenzen und vor allem die Fähigkeit, fachlich kompetente Menschen zu führen und ihre Ideen, Vorschläge usw. politisch umzusetzen.
Der Schnittpunkt ist, dass ihre Politik komplett krank ist
Weil heutzutage einfach gar keine fachliche Kompetenz in den oberen Rängen mehr gefordert wird, egal ob bei Konzernen oder in der Politik. Es zählt einzig und allein wie gut du vernetzt bist. Kennste jemanden biste jemand.
Fairerweise braucht man das aber auch nicht unbedingt. Man muss als Konzernchef schon das eigene Produkt kennen und verstehen, aber als Chef von Bayer ist es irrelevant zu wissen warum Aspirin wirkt. Als Chef muss man strategische Entscheidungen treffen (können). Wird Aspirin in 5 Jahren noch relevant sein? Macht man damit noch Gewinn oder Verlust? Wäre Verlust aus z.B. Prestigegründen, akzeptabel und wird von anderen Produkten querfianziert? Brauchen wir dafür neue Produktionsstätten?
Im Prinzip ist es da (managementtechnisch) egal ob es jetzt um das Generika Aspirin oder Autos (Porsche mit dem 911 und E-Fuels), oder Fernseher geht. Es ist für die Mentalität ein unterschied ob man dafür aus der Forschungsabteilung kommt oder aus der Buchhaltung (siehe Boing seit McDonald-Douglas), zahlreiche Familienbetriebe zeigen dass es aber nicht zwingend notwendig ist.
Ideal wäre es sowohl managment als auch das produkt zu verstehen
Sehe ich auch so… was machst du jetzt, wenn “jemand” etwas Vorschlägt - am Ende fällst du ja die Entscheidung - du aber überhaupt nicht einordnen kannst, ob das so Sinn macht? Wie jetzt eben die gefällte Entscheidung mit der Krankschreibung.
Ich finde es schon wichtig, dass man ein Grundverständnis mitbringen sollte, über den Themenbereich, den man als Oberhaupt leitet… Warum geben wir denn jedes Jahr Millionen über Millionen für Beratertätigkeiten aus? Haben wir keine Führung mehr, die sich mit den Themen auskennen?
Nur weil zum Beispiel Jens Spahn gelernter Banker ist, heißt das ja noch lange nicht, dass er eine gute Finanzpolitik machen würde, obwohl er nach deiner Definition von guter Minister ein hervorragender Finanzminister sein müsste…
Natürlich, aber es ist grundsätzlich schon hilfreich, wenn man sich mit der Materie auskennt, alleine um “Schindluder” zu erkennen und nicht über den Tisch gezogen wird.
…oder um zu erkennen, dass die anderen sich nicht auskennen und die dann über den Tisch zu ziehen… Moment!
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit 😆
Die Schnittpunkte muss sie ja auch nicht haben. Sie ist die oberste Leitung einer Behörde und muss Politik können. Idealerweise haben die Leute Ahnung zwar Ahnung davon, was sie tun, aber eigentlich sollte die Kompetenz im Gebiet des Ministeriums im Ministerium selber liegen. Der oder die Ministerin soll nur nach den Leitlinien der Politik die Amtsgeschäfte des Ministeriums steuern.
Insofern macht die Frau alles richtig. “C” “D” “U” Politik bedeutet nun mal Staat verkleinern und Geld in die Taschen der befreundeten Unternehmen verschieben. Wir kriegen, was wir gewählt haben.
Nur weil zum Beispiel Jens Spahn gelernter Banker ist, heißt das ja noch lange nicht, dass er eine gute Finanzpolitik machen würde, obwohl er nach deiner Definition von guter Minister ein hervorragender Finanzminister sein müsste…
Nur weil zum Beispiel Jens Spahn gelernter Banker ist, heißt das ja noch lange nicht, dass er eine gute Finanzpolitik machen würde, obwohl er nach deiner Definition von guter Minister ein hervorragender Finanzminister sein müsste…
Eigentlich nicht. Ein guter Bänker (Zielsetzung: das meiste für mich und meine Firma rausholen, alle anderen sind egal, meine Konten müssen sich füllen) ist so ziemlich das Gegenteil von einem guten Volkswirt (Zielsetzung: Das Meiste für alle rausholen, dabei möglichst keine extremen Verlierer produzieren, der Staat muss sich verschulden, damit die Privatwirtschaft überhaupt Geld zum investieren hat).
Da hast du vollkommen recht! Ich hab mich lediglich auf die Definition “hat was mit dem Metier zu tun” bezogen, aber danke fürs Klarstellen! :)
Ein einziges Fiasko
Willkommen im Klub.



