Bundestag und Bundesrat stimmen am Freitag über das Gesundheitssparpaket von Nina Warken (CDU) ab. Kurz vor der entscheidenden Sitzung kommt heftiger Protest aus dem Gesundheitswesen.
Weil heutzutage einfach gar keine fachliche Kompetenz in den oberen Rängen mehr gefordert wird, egal ob bei Konzernen oder in der Politik. Es zählt einzig und allein wie gut du vernetzt bist. Kennste jemanden biste jemand.
Fairerweise braucht man das aber auch nicht unbedingt. Man muss als Konzernchef schon das eigene Produkt kennen und verstehen, aber als Chef von Bayer ist es irrelevant zu wissen warum Aspirin wirkt.
Als Chef muss man strategische Entscheidungen treffen (können). Wird Aspirin in 5 Jahren noch relevant sein? Macht man damit noch Gewinn oder Verlust? Wäre Verlust aus z.B. Prestigegründen, akzeptabel und wird von anderen Produkten querfianziert? Brauchen wir dafür neue Produktionsstätten?
Im Prinzip ist es da (managementtechnisch) egal ob es jetzt um das Generika Aspirin oder Autos (Porsche mit dem 911 und E-Fuels), oder Fernseher geht. Es ist für die Mentalität ein unterschied ob man dafür aus der Forschungsabteilung kommt oder aus der Buchhaltung (siehe Boing seit McDonald-Douglas), zahlreiche Familienbetriebe zeigen dass es aber nicht zwingend notwendig ist.
Sehe ich auch so… was machst du jetzt, wenn “jemand” etwas Vorschlägt - am Ende fällst du ja die Entscheidung - du aber überhaupt nicht einordnen kannst, ob das so Sinn macht? Wie jetzt eben die gefällte Entscheidung mit der Krankschreibung.
Ich finde es schon wichtig, dass man ein Grundverständnis mitbringen sollte, über den Themenbereich, den man als Oberhaupt leitet… Warum geben wir denn jedes Jahr Millionen über Millionen für Beratertätigkeiten aus? Haben wir keine Führung mehr, die sich mit den Themen auskennen?
Nur weil zum Beispiel Jens Spahn gelernter Banker ist, heißt das ja noch lange nicht, dass er eine gute Finanzpolitik machen würde, obwohl er nach deiner Definition von guter Minister ein hervorragender Finanzminister sein müsste…
Natürlich, aber es ist grundsätzlich schon hilfreich, wenn man sich mit der Materie auskennt, alleine um “Schindluder” zu erkennen und nicht über den Tisch gezogen wird.
Weil heutzutage einfach gar keine fachliche Kompetenz in den oberen Rängen mehr gefordert wird, egal ob bei Konzernen oder in der Politik. Es zählt einzig und allein wie gut du vernetzt bist. Kennste jemanden biste jemand.
Fairerweise braucht man das aber auch nicht unbedingt. Man muss als Konzernchef schon das eigene Produkt kennen und verstehen, aber als Chef von Bayer ist es irrelevant zu wissen warum Aspirin wirkt. Als Chef muss man strategische Entscheidungen treffen (können). Wird Aspirin in 5 Jahren noch relevant sein? Macht man damit noch Gewinn oder Verlust? Wäre Verlust aus z.B. Prestigegründen, akzeptabel und wird von anderen Produkten querfianziert? Brauchen wir dafür neue Produktionsstätten?
Im Prinzip ist es da (managementtechnisch) egal ob es jetzt um das Generika Aspirin oder Autos (Porsche mit dem 911 und E-Fuels), oder Fernseher geht. Es ist für die Mentalität ein unterschied ob man dafür aus der Forschungsabteilung kommt oder aus der Buchhaltung (siehe Boing seit McDonald-Douglas), zahlreiche Familienbetriebe zeigen dass es aber nicht zwingend notwendig ist.
Ideal wäre es sowohl managment als auch das produkt zu verstehen
Sehe ich auch so… was machst du jetzt, wenn “jemand” etwas Vorschlägt - am Ende fällst du ja die Entscheidung - du aber überhaupt nicht einordnen kannst, ob das so Sinn macht? Wie jetzt eben die gefällte Entscheidung mit der Krankschreibung.
Ich finde es schon wichtig, dass man ein Grundverständnis mitbringen sollte, über den Themenbereich, den man als Oberhaupt leitet… Warum geben wir denn jedes Jahr Millionen über Millionen für Beratertätigkeiten aus? Haben wir keine Führung mehr, die sich mit den Themen auskennen?
Natürlich, aber es ist grundsätzlich schon hilfreich, wenn man sich mit der Materie auskennt, alleine um “Schindluder” zu erkennen und nicht über den Tisch gezogen wird.
…oder um zu erkennen, dass die anderen sich nicht auskennen und die dann über den Tisch zu ziehen… Moment!
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit 😆