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Dass die deutsche Wirtschaft vor allem unter staatlich geförderter chinesischer Konkurrenz und US-amerikanischen Zöllen leidet, wurde im Konrad-Adenauer-Haus zwar thematisiert, aber vor allem mit Plattitüden von nötigen „Sozialreformen“ und Beschwerden über „Krankheitstage, wie ich sie noch nie gesehen habe“ (Miele-Chef Reinhard Zinkann) beantwortet. Zentral war für die meisten Sprecher*innen, die Energiepreise zu drücken, unter anderem durch eine Senkung des europäischen CO₂-Preises.
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Irgendwie hat das Kabinett Merz eine bemerkenswerte Begabung dafür, dass ihr die Halbheiten und Scheinlösungen der Konservativen krachend um die Ohren fliegen.
Erdölabhängigkeit … Gebäudeenergie… Verbrennerautos… Stromnetze … Klimaschutz… Klimavorsorge…
Was kommt als nächstes - Hochwasser?
Der CO2-Preis ist ein marktwirtschaftlicher Mechanismus, um die Klimaziele zu erreichen. Warum deren Erreichung wünschenswert ist, das kann jeder Deutsche gerade am eigenen Leib spüren - einfach mal kurz für 10 Minuten draußen in die Sonne setzen.
Marktwirtschaftliche Mechanismen sind die beste Alternative zur “Verbotspolitik”, die zwar wirksam ist, aber aus irgendwelchen Gründen bei vielen Menschen zu Schnappatmung führt. Beides sind am Ende einfach nur Rahmenbedingungen, die Entscheidungen von Unternehmen und Privatleute in die gewünschte Richtung lenken sollen.
Wenn man Verbote scheiße findet und marktwirtschaftliche Mechanismen auch scheiße findet, dann würde mich echt interessieren, welche Lösung man sich bei der CDU stattdessen vorstellt.
Keine. Das ist der Trick.
Trottel, allesamt.
Wo ist die Grenze, an der man Menschen, die solche Politik unterstützen als Gefahr für die eigene zukünftige Sicherheit wahrnehmen sollte?
Ernste Frage, ich bin mir unsicher.
Es will mir nicht in den Kopf warum so viele Menschen, Kurzsichtig über den Planeten und die Umwelt sind. So gierig und kindisch “ich will mein geld jeeeettzzzttt!! Wäää wäää wäää!!”
Vor Allem meist von Leuten, die sowieso schon überdurchschnittlich viel haben…
Es sind nicht Eigenschaften von Menschen das Problem. Falsches und irreführendes, vielleicht böswilliges Framing! Das Problem ist die Wirtschaftsordnung.
Porqué no los dos? Beides ist richtig : Die Wirtschaftsordnung ist so, weil Menschen so sind. Genau so wie die meisten demokratischen Verfassungen versuchen, die Machtgier des Einzelnen einzuhegen (durch die diversen Formen der organisatorischen, temporalen, föderalen,v… Machtbeschränkung) und etwas Produktives daraus zu formen, versucht der Kapitalismus dasselbe mit der Habgier der Menschen. Ob es beiden gut gelingt, steht auf einem anderen Blatt.
Die Menschheit hat ihr Schicksal in der Hand. Wer etwas anderes behauptet profitiert vom Status Quo oder wurde entsprechend indoktriniert.
Die Menschheit hat ihr Schicksal in der Hand.
Das bezweifle ich nicht. Man kann jedoch selbst aus denselben Grundannahmen unterschiedliche Schlüsse ziehen. Glas halb voll / leer…
Schon richtig dass eine wahrhaft demokratische Gesellschaft das „Haben“ verhindern würde, wo es über das Persönliche hinaus wirksam ist.
über das Persönliche hinaus wirksam
Danke für die Formulierung! Schreibe ich mir auf.



