Gäbe es noch Pommes im Bordbistro der Bahn ohne die “EU-F-Gase-Verordnung 2024/573”? Zumindest hat dieses Gesetz zur Verminderung der fluorierten Treibhausgase dazu beigetragen.
Diese klimaschädlichen Gase finden sich nicht in den Pommes - aber in den Gefrierschränken der Bordbistros. Dort wurden die Pommes gelagert, die als Tiefkühl-Pack geliefert werden. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Die Bahn verzichtet darauf. Der Gesetzgeber hat sie praktisch zum Handeln gezwungen.
Ah, Markt regelt!
Aber Moment mal, wurden ozonabbauende Substanzen nicht 1989 - vor 37 Jahren ! - durch das Montreal-Abkommen verboten - und wurden nicht längst andere Kühlgase eingeführt?



https://de.wikipedia.org/wiki/Fluorkohlenwasserstoffe
https://de.wikipedia.org/wiki/1%2C1%2C1%2C2-Tetrafluorethan
TL;DR: Das Montreal-Protokoll hat nur FCKW verboten, FKW, wie R-134a, waren weiterhin erlaubt, da sie nicht (so) schädlich für die Ozonschicht sind. Aufgrund ihrer Wirkung als Treibhausgase werden FKW nun jedoch in der EU-F-Gase-Verordnung (aktuell 2024/573) stärker reguliert und “zu schädliche” verboten.
Ist btw das Gleiche wie bei Klimaanlagen im PKW Sektor. Da würde bis 2014 noch R-134a genutzt, sollte aber gegen R1234yf ersetzt werden. DAS hat aber eigene Probleme - denn wenn es etwa durch einen Brand oder anderen technischen Effekt zu heiß wird, zerfällt es zu HF - Flusssäure. Und DIE ist für Menschen lebensgefährlich, da sie durch einfache Schutzkleidung hindurch geht, einfach in die Haut einzieht und im Körper mit dem Calcium im Skelett reagiert. Das Zeug ätzt sich sogar durch Glas - und ein Tropfen in der Größe einer Euromünze reicht, um einen Menschen, wenn er nicht direkt behandelt wird, binnen spätestens 3 Tagen unter grässlichen Schmerzen umzubringen.
Das Zeug ist btw allein für einen sehr großen Anteil von PKW Bränden verantwortlich
Hab den Artikel nicht gelesen aber es geht um Klimaanlagen bzw. Kühlschränke ?
Ich dachte es geht um die EU-Verordnung, dass es keine kleinen Ketchup- oder Majaotüten mehr gibt und es deswegen keine Pommes mehr gibt.
Warum dann kommentieren?
Nein es geht tatsächlich um das Gas das im kühlkreislauf von Kühlschränken und so verwendet wird damit diese funktionieren. Das bescheuerte an der Stelle ist jetzt einfach das man auf andere Mittel umsteigen könnte. Die Deutsche Bahn kann das aber wohl nicht weil… Ja keine Ahnung, will einfach nicht oder so.
weil neue kühlschränke mit anderem kühlmittel geld kosten. Die bord bistros das aber nicht erwirtschaften, und die bahn sowieso kein geld hat.
Es ist nicht etwas komplizierter: Kühlschränke im Zug brauchen eine Typzulassung und entsprechende Normen. Und sie müssen passen.
Find mal einen Hersteller, der für eine niedrige, zweistellige Zahl an Zügen einen passendem Kühlschrank mit Gefrierfach und dem richtigen Kältemittel anbietet und dies auch bezahlbar realisiert. Da bist du im Bereich der Einzelanfertigung. Sprich die Dinger kosten dann ne vier- bis fünfstellige Summe. Pro Stück!
Das ist schlicht unwirtschaftlich. So viele Pommes kannst du im Leben nie verkaufen
Selbst der Schnipsel im Post sagt doch was Sache ist: