• rbn@sopuli.xyz
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      1 hour ago

      Magst du die Rechnung erläutern? Wenn ich monatlich 700 Euro Dividende bekommen will, wären das 8400€ im Jahr. 8400 € Dividende / 625.000 € Investment wären gerade mal 1,344% Verzinsung. Wenn man etwaige Kursgewinne mal beiseite lässt, wäre das gar nicht mal so gut.

      Laut Finanzen.net Betrug die letzte Dividende aber 5,60% des aktuell Kurses. Wenn ich mit der Zahl arbeite, bräuchte ich also 8.400 € / 0,056 = 150.000 € Investment, in Vonovia, um die Mietwohnung zu bezahlen. Unter der Annahme, dass die Dividende stabil bleibt und es keine Kursgewinne oder -verluste gibt.

        • rbn@sopuli.xyz
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          1 hour ago

          Dann wäre ich aber trotzdem “nur” bei 200.000€ Investment und nicht bei 600.000+. Oder steh ich auf dem Schlauch?

          • nahostdeutschland@feddit.orgOP
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            28 minutes ago

            Ich rechne mal:

            700€ x 12 Monate = 8400€ Mietzahlungen im Jahr

            Sprich: Wir benötigen 8400€ * 1,25 = 10.500€ Dividende pro Jahr. Ich rechne jetzt mit der vollen Kapitalertragssteuer und lasse Freibeträge und sonstiges mal weg

            Wenn die Dividende 5,60% des Kurses beträgt, bekomme ich für jeden investierten Euro dann 5,6 Cent an Dividende

            Dann komme ich auf 10500€/0,056 = 187.500€

            Und weil es so schön ist: 187500 / 8400 = 22,3 Jahre. Wenn man also 22 Jahre keine Miete zahlen müsste und in Vonovia investiert, könnte man bei Vonovia von den Dividenden weiterhin keine Miete zahlen.

            (Und mal nebenbei: Das zeigt wunderbar, wie sehr Kapitalerträge Vermögen aufbauen und wie sehr der Teufel immer auf den größten Haufen scheißt. Das Beispiel ist sicherlich etwas wild, aber wenn du einen gewisses Vermögen investiert hast und sei es in ETFs, dann tragen diese schon erstaunlich zum Lebensunterhalt bei. Das ist es ja gerade, was die Gutverdiener in der Gesellschaft oder die Erbenfraktion von den ärmeren Teilen unterscheidet. Die einen haben halt dann so viel Investment, das es die Miete zahlt und im Zweifelsfall dann sogar noch das höhere Einkommen, von dem man noch mehr sparen und investieren kann)

            • rbn@sopuli.xyz
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              27 minutes ago

              Wir benötigen 8400€ * 1,25 = 10.500€

              Du musst m.E. 8400 / 0,75 rechnen. Dann kommst du auf 11.200€ Dividende, die du eigene einnehmen musst. Wenn du von denen dann 25% angeben musst, bleiben dir genau 8.400€. Dann kommst du mit deiner Rechnung auch auf die 200.000€, die ich geschrieben hatte.

  • AntonMuster@discuss.tchncs.de
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    16
    ·
    4 hours ago

    § 291 StGB Wucher
    (1) Wer die Zwangslage, die Unerfahrenheit, den Mangel an Urteilsvermögen oder die erhebliche Willensschwäche eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten

    1. für die Vermietung von Räumen zum Wohnen oder damit verbundene Nebenleistungen
      […]
      Vermögensvorteile versprechen oder gewähren läßt, die in einem auffälligen Mißverhältnis zu der Leistung oder deren Vermittlung stehen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
      […]

    (2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter
    […]
    2. die Tat gewerbsmäßig begeht,
    […]

    Juristen erklärt mir warum das nicht zutrifft. 30% vom Umsatz(!) als Dividende ist pervers.

  • nahostdeutschland@feddit.orgOP
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    28
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    5 hours ago

    Das ist übrigens ein schönes Beispiel für eine “Verstaatlichungsdividende”, die wir uns als Gesellschaft auszahlen könnten: Vonovia profitiert ja auch stark von staatlichen Subventionen: Der Staat zahlt Wohngeld. Der Staat zahlt die Mieten von Bürgergeldempfängern und Asylbewerbern. Mit einer ordentlichen Staatsquote im Wohnungsbestand könnten diese 30% der Mietzahlungen einfach im Staatshaushalt bleiben.

    • Aniki@feddit.org
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      1 hour ago

      Mit einer ordentlichen Staatsquote im Wohnungsbestand könnten diese 30% der Mietzahlungen einfach im Staatshaushalt bleiben.

      siehe Wien. da gibt es viel kommunalen wohnungsbesitz. Vielleicht sollte man da die finanzielle Situation als Fallbeispiel studieren.

    • starchylemming@lemmy.world
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      4 hours ago

      einfach non profit wohngenossenschaften draus machen. eigenständig. aussehalb vom staatseigentum. dann kann in ein paar jahren keiner mehr das tafelsilber an freunde verscherbeln

      • Aniki@feddit.org
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        1 hour ago

        wenn die wohngenossenschaft groß genug wird dann geht sie m.m.n. fließend in eine politische gemeinde (kommune) über.

        ich denke sogar, solche wohngenossenschaften (dörfer) sind der historische ursprung von gemeinden.

    • Melchior@feddit.org
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      5 hours ago

      Früher waren auch viele Vonovia Wohnungen im Staatsbesitz. Angefangen haben die mit dem kauf der Eisenbahnerwohnungen und dann kamen viele kommunale Wohnungen dazu.

  • trollercoaster@sh.itjust.works
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    Deutsch
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    7 hours ago

    Das müssen diese Sozialschmarotzer sein, von denen die Politiker immer erzählen, dass sie nicht arbeiten, trotzdem Geld bekommen, und damit unsere Volkswirtschaft belasten.

  • B0rax@feddit.org
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    5 hours ago

    Stark. Also könnte die Kaltmiete zum Beispiel von 1000€ im Monat auf 700€ gesenkt werden ohne weitere Abstriche.

  • Samsy@lemmy.ml
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    3 hours ago

    Was? Nur 30 cent. Was bin ich, sozialistischer Aktienkäufer? Wird direkt verkauft. Wo steht Rhein-Metall gerade? Krieg ist bestimmt viel besser. Irgendwie muss ein Mittelständler doch seine Koks und Nutten finanzieren. /s