Joa. Das Thema ist ja mal so richtig nen Rabbithole geworden. Wo ich nurnoch kotze.

Ich bekomms ja sogar hin, Makeup das sich mit meinen Allerien verträgt zu finden. Aber so nen Stück Stoff, wo keine Kinder für arbeiten mussten, eventuell sogar recyclet, das ist dann zu viel Verlangt. Außer ich färbe selbst.

Ich weis, vermutlich müsste ich nur wissen, wo man schauen muss. Aber sind Suchmaschienen wirklich so kacke, dass man nichts findet (Ja, sind sie).

Bin frustriert. Hab mir jetzt einfach Stoff gekauft, den ich schön finde. Auch wenn ich keine Ahnung habe, wie und wo er produziert wurde. Wird wohl doch mal Zeit, meine Sozialängste zu überwinden, und mich hier mal Kontakte suche, die wissen könnten wo in der Ecke ich sowas herbekomme.

  • varnia@lemmy.blahaj.zone
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    17 minutes ago

    Stoffmarkt Holland ist immer unterwegs, eventuell auch in deiner Nähe? Dort gibt es auch immer regionale Anbieter, die nachher meist auch über Internet zu erreichen sind.

    Ansonsten Ravelry für alles was mit Stricken und Häkeln zu tun hat. (https://verypink.com/ hat extrem gute Anleitungen)

    Aus eigener Erfahrung: trage nicht irgendwas, nur weil du froh bist, etwas dir passendes gefunden zu haben - schau ob es dir wirklich steht (ich weiß, and dir sieht alles gut aus 😊) und nicht komplett aus der Zeit gefallen ist.

  • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    2 hours ago

    Willkommen bei “dann mach ich den Scheiß halt selber!” Ich hab selber letztes Jahr damit angefangen, Kleidung selber zu nähen.

    Was Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Herstellung von Stoffen angeht ,ist der GOTS (Global Organic Textile Standard) das beste, was wir derzeit haben. Dabei geht es sowohl um Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte als auch um soziale Kriterien und Menschenrechte. Allerdings gibt es natürlich auch hier Kritik (z.B. dass eins der Kriterien nicht ein Existenzlohn, sondern der lokale gesetzliche Mindestlohn ist).

    Wenn du online Stoff kaufen willst, guck mal erst einmal nach Mustern. Viele Shops bieten kleine Stücke (ungefähr handflächengroß) für schlimmstenfalls ein paar Cent, oft aber auch kostenlos an. Damit kannst du dann gucken, wie sich das Material anfühlt, ein paar Probenähte setzen etc, bevor du wirklich Geld ausgibst.

    Es gibt viele Quellen für Schnittmuster, vor allem aber für feminine Schnitte und Kindermuster (für Männer ist da wirklich wenig, und das meiste ziemlicher Standardkram). Da ist meistens auch vermerkt, wie man die Größe anpasst. Außerdem gibt es Freesewing, eine Datenbank kostenloser Schnittmuster, die du in einer Onlinemaske individuell auf deine Maße anpassen kannst. Ansonsten kann man auch ein paar Basisschnittmuster beiseite legen und nach belieben verändern, um sich ausprobieren. Da mache ich es z.B. so, dass ich die Papierschnitte auf Packpapier (gibts auch in Rollen) übertrage und dabei anpasse und verändere.

    Und wenn du das sozialer gestalten wirst, es gibt in vielen Städten Nähcafés voller Leute, die schon länger nähen und gerne Neulingen helfen.

  • realitaetsverlust@piefed.zip
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    1 hour ago

    Wenn du deine Sozialängste überwunden hast, solltest du dafür mal in ein Nähcafe gehen. Die gibts in größeren Städten immer wieder mal und da kann man dir für sowas garantiert helfen.

  • Marternus@discuss.tchncs.de
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    3 hours ago

    Es werden massenweise Klamotten verheizt (im wahrsten Sinne des Wortes) die abgegeben werden bei Sammelstellen für Altkleider. Leider ist die Qualität der Stoffe meist nicht ausreichend um sie einfach umzunähen, aber das wäre zumindest eine unerschöpfliche Quelle für Stoffe, die sonst nur verbrannt werden würden.