Also nachdem ich den Artikel gelesen habe muß ich sagen, dass ich zwar definitiv den Protest verstehe, aber die Uni hat den Studenten und Studentinnen sehr viel Raum für Diskussionen und Erklärung usw. Gegeben.
Und 82% sind dafür.
Hingegen 100 Studenten sind so sehr dagegen, dass sie halt den Saal besetzt haben.
Ob jetzt die Räumung durch die Polizei richtig war weiß ich nicht, aber das Thema an sich ist für die meisten Studenten geklärt.
Was? Hier in dem Artikel hab ich die Zahl nicht gefunden, aber in einem anderen stand dass 80% GEGEN die Abschaffung der Klausel waren. Nur halt wurde diese Abstimmung einfach ignoriert weil die ist nur für Stimmungsbilder da. Und das war dennen halt egal. Oder versteh ich etwas in deiner Nachricht falsch?
Da hast du den Artikel falsch verstanden. 82% der studierenden haben für den Erhalt der Zivilklausel abgestimmt. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass dieser komplette Prozess rund um die Abschaffung der Zivilklausel mehr als nur fragwürdig ist. Die Unileitung hat Konstant versucht die Meinung der Studierendenschaft aus dem Prozess raus zu halten.
Die Studierendenschaft war in vielen Teilen enorm aktiv und trotzdem wurde über die Köpfe der Studierendenschaft, welche die Zivilklausel damals erstritten hat, hinweg entschieden.
Ich könnte kotzen. Man könnte meinen, dass ein solcher Bildungsort in der Lage wäre Probleme sachlich zu lösen. Studiengänge wie “Geschichte und Öffentlichkeit” oder “Erziehungswissenschaft mit integrierten Nachhaltigkeitsstudien” der Uni sind demnach wohl komplett wertlos. Würde mir jetzt 3 mal überlegen dort zu studieren.
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) kommentierte den Einsatz als “richtig und wichtig” und verurteilte Gewalt gegen Einsatzkräfte. “Die Ereignisse in Kassel sind für mich ein weiteres Beispiel für die Radikalisierung am linken Rand”, sagte Poseck. “Dem müssen wir mit allen rechtsstaatlichen Mitteln entgegentreten.”
Warum wundert mich das nicht? Gewalt gegen Studenten ist okay, und Waffen zu Nichtverteidungszwecken zu nutzen sowieso. CDU leck Eier.
100 friedlich demonstrierende Leute an einer Uni sind also ein zeichen für ,die Radikalisierung am linken Rand" ? Demnach waren die '68er also ein linker Angriff auf den Weltfrieden. Mal im ernst: Wenn im Hochschulmilieu NUR 100 Leute wegen Aufrüstung auf die Barrikaden gehen würde ich eher von einem gesamtgesellschafltichen Rechtsruck reden.
Und wie viele Studenten wurden verletzt, und wie schwer? Ist das noch Medienversagen oder schon rechte Propaganda?
verließen den Hörsaal auch nach Gesprächen mit der Unileitung nicht. Diese stellte einen Strafantrag wegen Hausfriedensbruch
Weiß hier jemand juristisch Bescheid, ob das überhaupt möglich ist?
So ein Hörsaal ist ja nicht gerade das eigene Schlafzimmer des Uni-Chefs, sondern ein öffentliches Gebäude, und die Leute waren vermutlich ordentlich eingeschriebene Studenten dort. Ob man die einfach wegen so hinaus verweisen kann?
Auch in einem öffentlichen Gebäude hat jemand das Hausrecht. In diesem Fall die Unileitung. Wenn diese sagt, dass du das Gebäude verlassen musst, dann ist es Hausfriedensbruch wenn du dem nicht folgst.
Schön. Soweit ja auch bekannt. Aber durfen die das Hausrecht nach freiem Belieben anwenden?
Das ist der Punkt, den ich ein bißchen bezweifle.
Z.B. ein Supermarktleiter darf auch nicht nach Belieben Hausverbote aussprechen, sondern muss erst einen schwerwiegenden Grund dafür haben. Dazu hat man schon von Gerichtsurteilen gelesen.
In dem Artikel stand ja, dass der Lehrbetrieb dadurch unterbrochen werden musste, schätze mal das wird ihr Grund sein, ob das ausreicht ist die andere Frage
Gott sei Dank. Hörsaal besetzten. Wie albern kann man sein.
Ja echt albern dass man nicht möchte dass seine Bildung und Forschung benutzt wird um Menschen zu ermorden.




