Die Bundeswehr warnt vor möglichen russischen Sabotageanschlägen auf die eigenen Truppen in Deutschland - das geht aus einer internen Lageeinschätzung hervor, die WDR und SZ vorliegt. In dem Papier wurde die Bedrohung erstmals als "erheblich" eingestuft.
Die Bundeswehrpropaganda in letzter Zeit ist schon besorgniserregend.
Die heftigen Downvotes unter jedem Kommentar, bei dem irgendwer auf sowas hinweist, sind bezeichnend. Die Propaganda ist stark und wirkt bei vielen.
Ach weißt du… Im Januar '22 haben sich auch viele hingestellt und die Warnungen vor Russlands Invasion als “westliche Kriegstreiber-Propaganda” abgestempelt. Einen Monat später gings dann los.
Ich kann ja gut verstehen, dass man sein antimilitaristisches Weltbild irgendwie erhalten will. Aber das sollte eben nicht bedeuten, dass man sich einfach der Realität verweigert.
Ist halt eben das gleich Playbook wie immer. Der Feind wird klar definiert und jegliche Widersprüche werden als irrelevant bezeichnet.
Warum sollte man ein Land verteidigen, welche einem nicht dient und auch keine Werte hat, an die es sich hält.
Im Kriegsfall werden Rechte und Freiheiten rasant eingeschränkt und das Völkerrecht gilt auch nur in der Ukraine aber nicht in Israel.
Du tust so als gäbe es nur schwarz oder weiss, aber für sehr viele Menschen und deren Lebensweisen würde es einen riesigen Unterschied machen ob sie in der BRD oder einem durch Russland besetzten Gebiet leben.
Für mich gäbe es da auch große Unterschiede, das weiß ich selbst, trotzdem nicht groß genug um dafür zu sterben.
Diese Unterschiede sind aber nicht spürbar wenn man vorher im Krieg stirbt.
Diese Unterschiede sind außerdem extrem flüchtig. Im Falle eines Krieges verschwinden die Freiheiten genauso schnell, wie sie entstanden sind.
Ist mir schon bewusst, dass es unter Russland als schwuler Mann o. Ä. nicht schön ist zu leben, aber zumindest würde ich weiterleben und nicht an der Front sterben
Es gibt auch einen großen Unterschied, wenn ich Zwangsrekrutiert werde, um Deutschland zu verteidigen.
Weil die Alternative Großrussland ist. Du magst diesen Staat ja ganz doof finden, es geht immer schlimmer.
Ich weiß ja nicht, ob ihr immer alle zu viel Civilization oder Europa Universalis oder irgendwas gespielt habt, aber es klingt immer so, als ob dann die ganze Landkarte in Russlandfarben eingefärbt ist, und dann steht an jeder Ecke ein russischer Soldat und verprügelt alle. Und Putin hat dann richtig viele Punkte.
Wenn Russland einen Krieg vom Zaun bricht, dann sterben ganz viele Menschen, und wenn Russland dann gewinnen sollte (wie denn bitte, wenn sie in vier Jahren die Ukraine nicht besiegt bekommen?!), dann wird hier eine Marionettenregierung eingesetzt, vmtl. bestehend aus der AfD.
Toll, eine AfD Regierung bekomme ich auch schon durch den Wähler. Da muss ich vor meinem Nachbarn mehr Angst haben als vor Putin. Und deshalb braucht Putin gar keinen Krieg. Der gewinnt auch so. Und wir stellen der AfD dann eine topmoderne Bundeswehr hin, klasse. Hitler musste wenigstens noch selbst aufrüsten, heute machen wir das einfach schon mal für werauchimmeresseinwird👍.
Putin will auch gar nicht Deutschland besetzen/annektieren (nehme ich mal an). Da würde ihm eine Stiefellecker-Regierung a la AfD oder BSW schon völlig reichen. Aber Putin will das Baltikum oder was er sonst noch, neben der Ukraine, als eigtl seins ansieht und heim ins Reich holen will. Und spätestens im Baltikum haben wir dann trotzdem Krieg, denn ein Angriff auf ein EU-Land ist ein Angriff auf alle EU-Länder.
Insofern: AfD hin oder her: die Gefahr, die von Putin auf unsere Sicherheit in Deutschland ausgeht, ist definitiv auf sie einem gefährlich hohen Niveau wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr.
Das Leben unter russischer Besatzung solltest du nicht verharmlosen. Klar, wir Deutschen haben leicht reden, wir kennen Annexion und Unterjochung eigtl nur aus der Perspektive des Täters. Aber unsere Nachbarn können noch ein sehr gutes Lied davon singen und wir sollten ihnen zuhören.
Wenn ich den Durchschnitts-Ossi so höre dieser Tage und seine Wahlergebnisse anschaue war es ja anscheinend ganz knorke ein Sowjet-Vasallenstaat zu sein 😅
Seit 2014 wurde tatsächlich die Krim und gut 20% der Fläche der Ukraine “Russlandfarben” eingefärbt und dort lebt es sich als Ukrainische Person nicht gut. “Alle, die sich gegen die Besetzung aussprechen, werden von Russland getötet, gefoltert, moralisch zerstört oder deportiert.”
Weiter geht es mit Belarus, wo es schon seit 2023 Hinweise gibt, Russland möchte das Land annektieren.
Was ja eben auch den westlichen Hilfen liegt.
Lebt sich als iranische, palästinänsische oder sudanesische Person auch nicht so gut, dieser Tage. Aber das ist uns bestenfalls egal, oder die höchsten Regierungsämter beklatschen das sogar noch. Aber wenn man mal ausspricht, dass einem die ukrainische Person genauso schnurzpiepegal ist wie die palästinensische, iranische oder sudanesische, dann ist das irgendwie ganz schlimm. Warum?
Inb4 “hat er nicht gesagt” und keiner wird es mir erklären 😭.
Getötet werden sie auch wenn sie an der Front gegen russische Soldaten kämpfen müssen. Da hilft einem die Meinungsfreiheit in der Ukraine auch nicht, wenn man zwangsrekrutiert wird.
Äh okay, bin nicht der Meinung das Putin so oder so gewinnt. Die von ihm gestützten Fascho Staaten kippen reihenweise um und wenn wir unser Medienterecht mal klarbekommen, kann er hier auch nicht beliebig rumspalten. Dann hat sich auch fie AfD fix abgenutzt.
Und was ist hier eigentlich genau das Argument? Russendiktat ist halb so wild? Das mag die deutsche Erfahrung gewesen sein wenn man Spitzelei, Mauerschützen und. Misswirtschaft iO findet, kannst mal in Riga schauen wie deren Erlebnisse nach der „Befreiung“ durch die Russen so waren. Die habe ein ganzes Museum zu dem Thema.
Das Argument ist hauptsächlich, dass “Dann ist aber Großrussland!!!111einself” genauso hanebüchener, eindimensionaler, unterkomplexer Blödsinn ist wie “wenn wir nur lieb zu Russland sind, kriegen die sich schon wieder ein”.
Das realistischste Szenario liegt in den Grautönen dazwischen, und mich nervt, wie hart hier und anderswo alle sich einfach nur anschreien mit “Putinversteher” und “Kriegstreiber”. Ich meine, gebt der Bundeswehr alle Waffen der Welt, aber gleichzeitig sorgt dafür, dass die Truppe unproblematischer wird. Und bannt halt mal die reale Gefahr durch rechtsextreme Faschisten, die gerade an den Pforten der Macht klopfen. Dann wäre das auch alles weniger bedenklich. Ich habe Angst vor Putin, aber ich habe auch Angst vor Peter, der Waffen bei der Bundeswehr “verliert”, um sie an “Tag X” auf mich zu richten ¯\_(ツ)_/¯. Ist ja ganz toll, wenn man zu einem Teil der Gesellschaft gehört, für den das kein reales Szenario darstellt.
Ich meine, guck dir mal an, wie in c/europe alle feiern, dass Finnland Landminen kauft. Das ist halt auch nicht normal und spricht schon für einen bedenklichen Sinneswandel.
Das ist halt derselbe Bums wie beim War on Terror: “Die Terroristen bedrohen unsere Freiheit, deswegen nehmen wir sie uns selbst weg, damit wir gewinnen”.
“Wir müssen unsere Werte verteidigen, damit das gelingt, werfen wir sie alle über Bord, hurra!”
Finnland ist ein direkter Nachbar. Die machen das nicht wegen böser propaganda oder kriegslust sonder wegen leidiger historischer Erfahrung und einem Krieg von Russland gegen ein Nachbarland. Keiner schlägt einmarsch in Russland vor und eine fähige Bundeswehr und funktionierende Nachrichtendienste sind keine Atomeskalation. Ja, die dürfen gerne weniger saufen, Konsequenz gendern und ihre nazis rauswerfen.
Oho, sie dürfen. Ja, genau das ist das Problem, sie dürfen auch heute schon, machen aber nicht.
Friedrich Merz ist für mehr atomare Abschreckung in der EU. Wie soll das nicht die Atomeskalation näher bringen?
Warum sind Nachrichtendienste auf westlicher Seite immer das beste was ein Staat haben kann. Aber wenn aus Russland wieder mal angeblich eine Drohne kommt ist das die böse Hybride Kriegsführung. Ist das nicht eine Doppelmoral in sich?
Mauerschützen ist nicht groß anders als Frontex.
Spitzelei betreibt so ziemlich jeder Staat aktuell.
Dafür muss sich niemand im Krieg opfern, weil all diese Sachen sowieso stattfinden wenn Krieg herrscht.
Doch die Mauerschützen schießen auf die eigenen Leute, Spitzelei mit Straflager und Todesstrafe machte die DDR und nicht jeder Staat und wie du die Anzahl von Toten bewertest ist einem Aggressor ziemlich egal.
Ist es etwas anderes auf die eigenen Leute zu schießen, statt auf Fremde? Sind es nicht am Ende tote Menschen für einen schlechten Zweck?
Die Anzahl der Toten ist mir aber nicht egal. Ohne Aufrüstung wird es zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit weniger tote geben, als wenn Deutschland jetzt aufrüstet.
Meine flüchtigen Rechte sind mir nicht wichtiger als mein Leben oder das Leben meiner Mitmenschen.
Lieber als für diese “Werte” mein Leben zu geben, wenn sie mir im Kriegsfall sowieso alle genommen werden.
Das eigene Leben ist für die meisten Menschen mehr Wert als die flüchtigen Werte eines Nationalstaats.