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In dem Brief warnen die Arbeitnehmervertreter zudem vor einem schwindenden Vertrauen vieler Beschäftigter in die Politik. Es wachse die Sorge, dass die Interessen von Arbeitnehmern im Bundestag nicht ausreichend vertreten würden. Dies könne politischen Kräften außerhalb der demokratischen Mitte nutzen, heißt es.
Die IG Metall unterstützt die Initiative. Ein Sprecher erklärte auf Anfrage von n-tv, der Brief zeige beispielhaft, wie angespannt die Stimmung in vielen Betrieben derzeit sei. Er spiegele wider, wie Beschäftigte den politischen Diskurs wahrnähmen.
Rechtsliberale Reiche wählen
diese vertreten nicht das Proletariat
Proletarier: überraschte Donnerratte
hier der Brief im Wortlaut
https://stuttgart.igmetall.de/aktuelles/2026/offener-brief-an-bundeskanzler-friedrich-merz
Wir fordern:
- Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren!
- Eine Rentenpolitik, die die tatsächliche Lebensarbeitszeit und den Eintritt ins Berufsleben berücksichtigt.
- Verlässliche Rahmenbedingungen für die Altersteilzeit.
- Keine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes und ein uneingeschränktes Bekenntnis zum Acht-Stunden-Tag!
Also eher so 3/4 Forderungen für Bald-Rentner.
Ist ja aber legitim. Wir andern müssen uns halt auch hinter eine / mehrere Fassaden sammeln und so gemeinsam Druck ausüben
Alles richtig, nur macht das doch das wieder den Eindruck, als wünschte sich der gemeine Arbeiter nicht sehnlicher als früher Rente, mehr Rente, länger Rente. Dass man das am Ende auch durch ein simples mehr an Netto selbst erreichen und gestalten kann, wird durch Gewerkschaften leider nicht gerne gesehen und noch weniger artikuliert.
simples mehr an Netto selbst erreichen
Unser System ist aber an allen Ecken und Enden darauf ausgelegt genau das zu verhindern. Vor allem eben die gesetzlichen Pflichtversicherungen, die per Pflichtbeitrag das Einkommen abschöpfen bevor es netto gespart werden kann. Und dann starre Regeln mit festen Altersgrenzen vorgeben.
Und was die Regierung vorschlägt bedeutet gleiche Beiträge zu den Pflichtversicherungen aber weniger Gegenleistung, kombiniert mit zusätzlicher Belastung durch private Vorsorge. Insofern müsste man die Debatte fair führen: wenn private Vorsorge und Verantwortung dann bitteschön wenigstens ersatzweise und nicht zusätzlich. Woher soll das simple mehr an Netto sonst kommen?
Bei mir rennst du damit offene Türen ein. Aber bevor wir hier Rentenbeiträge senken, stürzt eher die Regierung. allerdings ist auch heute schon keine private Vorsorge zu betreiben fahrlässig, dann muss man den engeren Gürtel im Alter halt wollen.
allerdings ist auch heute schon keine private Vorsorge zu betreiben fahrlässig
Das ist halt schon Verarsche und eine krasse Benachteiligung gegenüber früheren Generationen. Beiträge bleiben gleich oder steigen und Leistungen werden gekürzt. Aber die Wähler wollen es offenbar so.
Stimmt schon, aber wenn eine Generation sich halt mehr vom Kuchen nimmt und den nachfolgenden immer weniger übrig lässt (bspw. Immobilien) wird des irgendeiner Kindergeneration immer schlechter gehen. Gibt schon Gründe warum ein alternativer Name der Boomer die “Me - Generation” ist. Ja ich weiß nicht alle Boomer, aber in deren Generation wurde es halt immer beliebter zu raffen was geht um anzugeben wie geil man sei
Die Boomer nehmen ihre Vermögen (außer Rentenansprüche) ja nicht mit ins Grab. Ist dann nur nicht gleich verteilt.
Das die sowas sagen liegt daran das sie nach der Arbeit noch stehen und ganze Sätze formulieren können. Es wird in Deutschland einfach zu wenig gearbeitet!
/s aus formalen Gründen
BMW, VW, Mercedes: Das Versagen einer ganzen Manager-Generation
https://feddit.org/post/33434149
Nur arbeiten reicht leider nicht. Wenn Manager und Politik jahrzehnte in die falsche Richtung steuern, fällt das auch in die Verantwortung derer, die Politiker und Betriebsräte wählen.
Wenn wir das Geld jetzt für Waffen ausgeben, und es zu wenig neue Arbeitskräfte gibt, dann ist klar, dass Arbeiter länger arbeiten müssen. An eine frühe Rente zu glauben, das ist weltfremd.
Also sind allein die Wähler schuld an korrupter Politik und die Politiker können nichts dafür oder was wäre hier die Konklusion?
Die Politiker und Milliardäre können so viel schuld sein wie wir wollen, es macht unsere Lage nicht besser. Die einzigen, die die Situation verbessern können, sind die Wähler.




