Ex-Generalinspekteur Klaus Naumann hält den freiwilligen Wehrdienst nur für eine Zwischenlösung. Zugleich zweifelt er daran, dass die deutsche Gesellschaft auf den Ernstfall vorbereitet ist.
Ich für meinen Teil packe im Ernstfall meinen Krams zusammen und mach den Schuh! Dienstpflicht my ass, wäre als Totalverweigerer aber auch eh zu nichts zu gebrauchen.
Meine Frau würde behaupten dass ich bloß keine Lust auf Kinderbetreuung und Haushalt habe wenn ich mich am Wochenende einfach zur freiwilligen Feuerwehr verdrücke 😉 vielleicht später mal wenn die Kids aus dem Gröbsten raus sind.
Ich kann es verstehen. Vor Allem die momentane Regierung setzt alles daran, dass ich mich in Deutschland nicht (mehr?) sicher fühle. Wieso sollte ich für ein Land kämpfen oder auch nur unterstützen, das diese Regierung hat und diese Regierung wollte?
Gleichzeitig ist das halt ein mega privilegierter Standpunkt, einfach abzuhauen. Die Menschen, die unter der Regierung leiden (und sie nicht gewählt haben, ansonsten können die mich mal), lässt man so dann schon im Stich. Leider gibt es einen sehr großen Querschnitt aus genau diesen Gruppen, die leiden, die nicht weg können und die die xxU und ihre Stiefelleckende Partei Deutschland eben NICHT gewählt haben.
Früher zu Zeiten der Wehrpflicht war es so, dass man auch als anerkannter Kriegsdienstverweigerer zum Ersatzdienst verpflichtet werden konnte im Kriegsfall. Wenn man nicht verweigert hatte aber trotzdem keinen Wehrdienst geleistet hat war man im Kriegsfall besser gestellt.
Und natürlich das verlorene Jahr für Ausbildung, Jobeinstieg, Gehaltsausfall. Darum hab ich nichts gemacht und die aufschiebende Wirkung vom Studium genutzt bis die Wehrpflicht abgeschafft war. War aber nicht easy das so durchzusetzen und ich hatte auch schon den schriftlichen Einberufungsbefehl bekommen mit Fahrkarte usw. und es gab da einigen bösen Schriftwechsel mit den Behörden aber letztlich zählte das Studium mehr.
Würde ich auch jederzeit wieder so machen. Der wirtschaftliche Druck in unserer Gesellschaft ist einfach zu hoch und meine Familie zu arm als das ich ein Jahr einfach so hätte weggeben können. Und ich kenne auch Fälle wo dann der N.C. so gestiegen ist das die Leute ihr Wunschstudium gar nicht mehr machen konnten aufgrund des Wehrdienstes. Dazu der ganze Schmuh von reichen Kids mit Gefälligkeitsattesten von Ärzten im persönlichen Netzwerk. Oder auch die anderen Schlupflöcher, siehe oben. Da kann ich jeden der da keine Lust drauf hat nur unterstützen.
Da bin ich froh, dass ich meinen Dienst einfach ohne Murren durchgezogen habe. Die 10 Monate waren teilweise hart finanziell gesehen, haben mir aber auch sehr viel für später mitgegeben, vorallem meine Einstellung zu gewissen Dingen.
Erst die Vorteile einer freien Gesellschaft genießen und dann abhauen wenn es hart auf hart kommt. Am besten noch politisch links sein und ständig Solidarität fordern. Lieben wir
Genau. Weil die Jahrgänge, die von einer Dienstpflicht betroffen wären, auch genau die sind, die bei unserer Regierung ganz oben auf der Prio-Liste stehen.
Für ‘junge’ Menschen (<40 Jahre?) ist der Sozialvertrag doch faktisch aufgelöst. Abgaben steigen, Leistungen sinken, Hauptsache die aktuelle Rente ist sicher. Beiträge zu der von dir zitierten ‘freien Gesellschaft’ leisten aktuell insbesondere junge Menschen. Und dabei tragen sie auch die Kosten vergangener Fehlentscheidung (Rente, KV, Klima, …).
Der Spruch wurde in der BRD genau so verwendet um Kritiker mundtot zu machen. Du benutzt den Spruch doch im Grunde jetzt auch so. Also heul nicht rum, nur weil die Mist laberst.
Ich für meinen Teil packe im Ernstfall meinen Krams zusammen und mach den Schuh! Dienstpflicht my ass, wäre als Totalverweigerer aber auch eh zu nichts zu gebrauchen.
Man kann auch als Zivilist der Gesellschaft dienen. Werde tätug in Feuerwehr, Rettungsdienst, THW o.Ä.
Konnte man in der Vergangenheit (vor der Aussetzung der Wehrpflicht) auch als Ersatzdienst machen. Kann ich aus eigener Erfahrung nur empfehlen.
Meine Frau würde behaupten dass ich bloß keine Lust auf Kinderbetreuung und Haushalt habe wenn ich mich am Wochenende einfach zur freiwilligen Feuerwehr verdrücke 😉 vielleicht später mal wenn die Kids aus dem Gröbsten raus sind.
Ich kann es verstehen. Vor Allem die momentane Regierung setzt alles daran, dass ich mich in Deutschland nicht (mehr?) sicher fühle. Wieso sollte ich für ein Land kämpfen oder auch nur unterstützen, das diese Regierung hat und diese Regierung wollte?
Gleichzeitig ist das halt ein mega privilegierter Standpunkt, einfach abzuhauen. Die Menschen, die unter der Regierung leiden (und sie nicht gewählt haben, ansonsten können die mich mal), lässt man so dann schon im Stich. Leider gibt es einen sehr großen Querschnitt aus genau diesen Gruppen, die leiden, die nicht weg können und die die xxU und ihre Stiefelleckende Partei Deutschland eben NICHT gewählt haben.
Wegen der Downvotes nochmal meine Story:
Früher zu Zeiten der Wehrpflicht war es so, dass man auch als anerkannter Kriegsdienstverweigerer zum Ersatzdienst verpflichtet werden konnte im Kriegsfall. Wenn man nicht verweigert hatte aber trotzdem keinen Wehrdienst geleistet hat war man im Kriegsfall besser gestellt. Und natürlich das verlorene Jahr für Ausbildung, Jobeinstieg, Gehaltsausfall. Darum hab ich nichts gemacht und die aufschiebende Wirkung vom Studium genutzt bis die Wehrpflicht abgeschafft war. War aber nicht easy das so durchzusetzen und ich hatte auch schon den schriftlichen Einberufungsbefehl bekommen mit Fahrkarte usw. und es gab da einigen bösen Schriftwechsel mit den Behörden aber letztlich zählte das Studium mehr.
Würde ich auch jederzeit wieder so machen. Der wirtschaftliche Druck in unserer Gesellschaft ist einfach zu hoch und meine Familie zu arm als das ich ein Jahr einfach so hätte weggeben können. Und ich kenne auch Fälle wo dann der N.C. so gestiegen ist das die Leute ihr Wunschstudium gar nicht mehr machen konnten aufgrund des Wehrdienstes. Dazu der ganze Schmuh von reichen Kids mit Gefälligkeitsattesten von Ärzten im persönlichen Netzwerk. Oder auch die anderen Schlupflöcher, siehe oben. Da kann ich jeden der da keine Lust drauf hat nur unterstützen.
Da bin ich froh, dass ich meinen Dienst einfach ohne Murren durchgezogen habe. Die 10 Monate waren teilweise hart finanziell gesehen, haben mir aber auch sehr viel für später mitgegeben, vorallem meine Einstellung zu gewissen Dingen.
Erst die Vorteile einer freien Gesellschaft genießen und dann abhauen wenn es hart auf hart kommt. Am besten noch politisch links sein und ständig Solidarität fordern. Lieben wir
Genau. Weil die Jahrgänge, die von einer Dienstpflicht betroffen wären, auch genau die sind, die bei unserer Regierung ganz oben auf der Prio-Liste stehen.
Für ‘junge’ Menschen (<40 Jahre?) ist der Sozialvertrag doch faktisch aufgelöst. Abgaben steigen, Leistungen sinken, Hauptsache die aktuelle Rente ist sicher. Beiträge zu der von dir zitierten ‘freien Gesellschaft’ leisten aktuell insbesondere junge Menschen. Und dabei tragen sie auch die Kosten vergangener Fehlentscheidung (Rente, KV, Klima, …).
Dann geh doch wenigstens jetzt schon, wenns hier so schlimm ist.
Danke für diese konstruktive Diskussion. Noch versuche ich, es mit der Teilnahme an Wahlen und sozialer Teilhabe.
Dachte ich mir
Leute wie du ändern sich wohl nie.
Jo weil das Leben in der BRD natürlich das gleiche ist wie das Leben in der DDR.
Der Spruch wurde in der BRD genau so verwendet um Kritiker mundtot zu machen. Du benutzt den Spruch doch im Grunde jetzt auch so. Also heul nicht rum, nur weil die Mist laberst.