Ex-Generalinspekteur Klaus Naumann hält den freiwilligen Wehrdienst nur für eine Zwischenlösung. Zugleich zweifelt er daran, dass die deutsche Gesellschaft auf den Ernstfall vorbereitet ist.
Früher zu Zeiten der Wehrpflicht war es so, dass man auch als anerkannter Kriegsdienstverweigerer zum Ersatzdienst verpflichtet werden konnte im Kriegsfall. Wenn man nicht verweigert hatte aber trotzdem keinen Wehrdienst geleistet hat war man im Kriegsfall besser gestellt.
Und natürlich das verlorene Jahr für Ausbildung, Jobeinstieg, Gehaltsausfall. Darum hab ich nichts gemacht und die aufschiebende Wirkung vom Studium genutzt bis die Wehrpflicht abgeschafft war. War aber nicht easy das so durchzusetzen und ich hatte auch schon den schriftlichen Einberufungsbefehl bekommen mit Fahrkarte usw. und es gab da einigen bösen Schriftwechsel mit den Behörden aber letztlich zählte das Studium mehr.
Würde ich auch jederzeit wieder so machen. Der wirtschaftliche Druck in unserer Gesellschaft ist einfach zu hoch und meine Familie zu arm als das ich ein Jahr einfach so hätte weggeben können. Und ich kenne auch Fälle wo dann der N.C. so gestiegen ist das die Leute ihr Wunschstudium gar nicht mehr machen konnten aufgrund des Wehrdienstes. Dazu der ganze Schmuh von reichen Kids mit Gefälligkeitsattesten von Ärzten im persönlichen Netzwerk. Oder auch die anderen Schlupflöcher, siehe oben. Da kann ich jeden der da keine Lust drauf hat nur unterstützen.
Da bin ich froh, dass ich meinen Dienst einfach ohne Murren durchgezogen habe. Die 10 Monate waren teilweise hart finanziell gesehen, haben mir aber auch sehr viel für später mitgegeben, vorallem meine Einstellung zu gewissen Dingen.
Wegen der Downvotes nochmal meine Story:
Früher zu Zeiten der Wehrpflicht war es so, dass man auch als anerkannter Kriegsdienstverweigerer zum Ersatzdienst verpflichtet werden konnte im Kriegsfall. Wenn man nicht verweigert hatte aber trotzdem keinen Wehrdienst geleistet hat war man im Kriegsfall besser gestellt. Und natürlich das verlorene Jahr für Ausbildung, Jobeinstieg, Gehaltsausfall. Darum hab ich nichts gemacht und die aufschiebende Wirkung vom Studium genutzt bis die Wehrpflicht abgeschafft war. War aber nicht easy das so durchzusetzen und ich hatte auch schon den schriftlichen Einberufungsbefehl bekommen mit Fahrkarte usw. und es gab da einigen bösen Schriftwechsel mit den Behörden aber letztlich zählte das Studium mehr.
Würde ich auch jederzeit wieder so machen. Der wirtschaftliche Druck in unserer Gesellschaft ist einfach zu hoch und meine Familie zu arm als das ich ein Jahr einfach so hätte weggeben können. Und ich kenne auch Fälle wo dann der N.C. so gestiegen ist das die Leute ihr Wunschstudium gar nicht mehr machen konnten aufgrund des Wehrdienstes. Dazu der ganze Schmuh von reichen Kids mit Gefälligkeitsattesten von Ärzten im persönlichen Netzwerk. Oder auch die anderen Schlupflöcher, siehe oben. Da kann ich jeden der da keine Lust drauf hat nur unterstützen.
Da bin ich froh, dass ich meinen Dienst einfach ohne Murren durchgezogen habe. Die 10 Monate waren teilweise hart finanziell gesehen, haben mir aber auch sehr viel für später mitgegeben, vorallem meine Einstellung zu gewissen Dingen.