Es ist ein alarmierendes Novum für München. Um die Versorgung mit Trinkwasser angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sicherzustellen, verbietet die Stadt mit sofortiger Wirkung die Wassernutzung für bestimmte Zwecke. Untersagt ist demnach generell das Befüllen von privaten Pools und sonstigen Badebecken sowie der Betrieb von Springbrunnen.

  • D_a_X@feddit.org
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    10 hours ago

    Zuletzt lag der Wasserverbrauch nach Angaben der Stadt wieder bei mehr als 360 Millionen Litern pro Tag. Zum Vergleich: Normalerweise sind es durchschnittlich rund 300 Millionen

    Bei ca. 1,5 Mio. Einwohner sind das 240 bzw. 200 Liter pro Einwohner / Tag

    Edit: ich habe das Zitat aus einem anderen Artikel. Dieser hier ist noch extremer in seiner Aussage.

    • BigShammy80@feddit.org
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      11 hours ago

      Das ist schon krass… 2022 waren es im Schnitt Bundesweit grob 120 Liter… Das sind halt 40% über Durchschnitt!

    • zaphod@sopuli.xyz
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      11 hours ago

      Ein Artikel über den Wasserverbrauch in Hamburg von vor ca. zwei Wochen schreibt von 128 Litern im Bundesschnitt und 111 Litern in Hamburg. Während der Hitzewelle in Hamburg waren es 188 Liter pro Kopf und Tag.

      Edit: Hast du das tatsächliche Versorgungsgebiet berücksichtigt? In Hamburg leben da z.B. 2,2 Mio. und nicht nur die ca. 1,8 Mio. Hamburger, könnten für München also auch gut 2 Mio. sein.

    • rumschlumpel@feddit.org
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      11 hours ago

      Wie machen die das überhaupt? In der Stadt kann es doch nicht so viele Agrarbetriebe oder wasserintensive Industrie geben, oder? Gehen alle Münchner alle 1-2 Tage baden? Sind die städtischen Leitung überall leck?

      • LeFrog@discuss.tchncs.de
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        6 hours ago

        überall leck

        Tatsächlich ja. Das Wassernetz im Raum München ist uralt und hat überdurchschnittlich hohe Wasserverluste. Beispiel Germering: 20%, 2022 sogar 27%. Deutscher Durchschnitt ist so 6-7%.

        Für München hab ich keine offiziellen Zahlen gefunden, aber es sollen wohl so 10-20% sein.