Es ist ein alarmierendes Novum für München. Um die Versorgung mit Trinkwasser angesichts anhaltender Trockenheit und hoher Temperaturen sicherzustellen, verbietet die Stadt mit sofortiger Wirkung die Wassernutzung für bestimmte Zwecke. Untersagt ist demnach generell das Befüllen von privaten Pools und sonstigen Badebecken sowie der Betrieb von Springbrunnen.



Wie machen die das überhaupt? In der Stadt kann es doch nicht so viele Agrarbetriebe oder wasserintensive Industrie geben, oder? Gehen alle Münchner alle 1-2 Tage baden? Sind die städtischen Leitung überall leck?
Tatsächlich ja. Das Wassernetz im Raum München ist uralt und hat überdurchschnittlich hohe Wasserverluste. Beispiel Germering: 20%, 2022 sogar 27%. Deutscher Durchschnitt ist so 6-7%.
Für München hab ich keine offiziellen Zahlen gefunden, aber es sollen wohl so 10-20% sein.