• kossa@feddit.org
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    1 hour ago

    Ohne eigenes Auto haben wir aber viel mehr Wahlfreiheit

    Finde ich witzig, dass mich das beim Lesen direkt abschreckt 😅.

    Wenn ich irgendwas im Familienalltag mit Kleinkindern nicht brauche, ist das noch mehr Entscheidungen, die zu treffen sind.

  • istdaslol@feddit.org
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    3 hours ago

    Den Wertverlust als jährliche Kosten mit zu rechnen ist aber auch arg dreist. Das sind einfach 24000€ die als Kosten auf dem Papier stehen aber nie „echte Kosten“ sind.

    Und 900€ Versicherung scheint mir auch etwas viel, ich zahle momentan 600€, Tendenz sinkend, im Jahr und auch nur 100€ Steuer.

    Kann sein dass mein VW mir über die Zeit nen car Lobby Virus verpasst hat aber für mich sieht das alles sehr nach Idealfall und schönrechnerei aus.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      1 hour ago

      Natürlich musst du den Wertverlust mit in die jährlichen Kosten aufnehmen. Stell dir vor, dass du die Karre dann nicht irgendwann verkaufst, sondern einfach fährst bis sie komplett kaputt ist. Dann hast du halt die 24.000€ ausgegeben, jetzt kein funktionsfähiges Auto mehr und musst wieder 24.000€ für ein neues Auto ausgeben, damit du wieder eins hast. Diese Kosten musst du in die Gesamtkosten deines Autos rechnen. Wertverlust läuft dann ähnlich, dann ist dein Auto halt nicht kaputt, aber du verkaufst das 24.000€ Auto dann halt nach x Kilometern für 10.000€ und hast dann auch kein Auto. Diese x Kilometer fahren haben dich dann halt die 14.000€ Wertverlust gekostet

      Kaufst du kein Auto, fallen diese Kosten einfach nicht an und Kosten, die nicht anfallen, sind halt eine Ersparnis.

      (Das ist übrigens auch das, was diese ganzen Leute mit ihren “Fixkosten fallen eh an” nicht raffen: Der Wertverlust ist halt auch kilometerabhängig. Ein Auto, das 50.000km gelaufen ist, ist mehr wert als eins, das 150.000km gelaufen ist. Daher kann und muss man diesen Wertverlust auch auf die Kosten pro Kilometer anrechnen und das macht Autos erstaunlich teuer)

      • istdaslol@feddit.org
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        47 minutes ago

        Ja klar, aber ich wage auch mal zu bezweifeln das er das Auto damals für 30000 verkauft hat, da es heute im markt für sicher 5-6k weggeht. Das Auto ist bereits komplett abgeschrieben. Und wie in meinem anderen Kommentar geschrieben fände ich den Wertverlust nur sinnvoll wenn man vom kauf eines Auto rechnet und hier war das ja bereits vorhanden also das Kapital schon gebunden. Wenn man die Kosten rausrechnet hat er ja immernoch Gewinn erzielt, halt nur im Bereich von 6000€ was ja auch nicht schlecht ist. Man könnte ja auch bei gehen und Mobilfunk und Handykosten in das neue einrechnen da man für car-sharing eine App oder auch für die öffies. Wenn man fies ist auch die Wohnung da mit Auto man außerhalb eine günstigere Wohnung haben könnte wo die öffis dann nicht so gut sind.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          37 minutes ago

          Du hast die Rechnung falsch verstanden. Er hat sein bisheriges Auto im Jahr 2014 verkauft. Und dann auf der Basis den realisierten Wertverlust berechnet, also den Unterschied zwischen seinem Kaufpreis und dem, was er dann noch dafür bekommen hat. Diese Summe hat er dann auf die Jahre des Autobesitzes gerechnet und kam auf 2.000€ pro Jahr, die das Auto an Wert verloren hat. Ist jetzt nicht total schräg. Das wäre ein 30.000€ Auto, das nach 10 Jahren dann noch 10.000€ wert ist.

          Um auf die berechneten 30.000€ zu kommen, hat er also kein reales Auto verkauft. Er hat den Wertverlust seines vorherigen Autos weitergeführt, dort die Inflationsrate einberechnet und das als Ersparnis angesetzt. Ist eine völlig sinnvolle Vorgehensweise

    • rumschlumpel@feddit.org
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      1 hour ago

      Den Wertverlust als jährliche Kosten mit zu rechnen ist aber auch arg dreist. Das sind einfach 24000€ die als Kosten auf dem Papier stehen aber nie „echte Kosten“ sind.

      Das ist eigentlich schon Usus, es kommt halt drauf an ob der Rest der Rechnung auch stimmt oder ob man es am Ende doppelt einpreist. Der Kaufpreis des Autos taucht in diesem Artikel aber nirgendwo als relevante Größe auf, insofern nehme ich an, dass das schon seine Richtigkeit hat.

      • istdaslol@feddit.org
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        1 hour ago

        Sicher kann man das Auto abschreiben, aber das sind Abzüge auf das Eigenkapital und keine Fixkosten für die Nutzung, vor allem, da sie erst bei Verkauf „anfallen“. Wenn man von der Neuanschaffung eines Kfz rechnen würde, könnte ich den Wertverlust mehr verstehen, da man das Kapital anders hätte binden können und auch ggf. Gewinn oder zumindest weniger Verlust erwirtschaften

        • rumschlumpel@feddit.org
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          1 hour ago

          Der Wertverlust fällt halt trotzdem irgendwann an. Das ist eine durchaus sinnvolle Methode um einzupreisen, dass eigene Autos Anschaffungskosten haben und Mietwagen oder Öffis eben nicht.

          • istdaslol@feddit.org
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            44 minutes ago

            Ja, die Kosten sind aber vor dem Start des Experiments angefallen und sollten daher nicht mit eingerechnet werden. Hätte er mit Anschaffung eines Wagens gerechnet wäre das was anderes, der war aber bereits vorhanden.