Da stimmt doch was nicht. In meiner Lebensrealität sehe ich das Gegenteil, weniger Aufträge und überall Sparkurs. Wurde hier eventuell etwas beschönigt?
Gab es da nicht mal einen Spruch ? Ich glaube “Statistik ist die Mathematik der Politik” oder sowas. Jedenfalls war damit gemeint, dass Statistik perfekt ist, um immer das zu zeigen, was man sehen will.
Edit: das war nicht von mir gemeint, ich meinte das Zitat.
Die positive Entwicklung des Auftragsbestands im März 2026 zog sich durch alle Wirtschaftsbereiche. Den größten Einfluss auf das Gesamtergebnis hatten dabei die Anstiege im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge; saison- und kalenderbereinigt +1,5 % zum Vormonat) und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (+3,8 %).
Weniger Aufträge aus dem Ausland (sic Produktion/Export)
Arbeitnehmer werden weniger (Entlassungen)
Verbraucherpreise gehen recht krass hoch (ca 15% in letzten 3 Jahren) durch Energiekosten (stark) und Dienstleistungskosten
Löhne steigen auch stark (durch Sozialabgabensteigerungen und Lohnerhöhungen wegen starker Inflation)
D.h. für mich: Ja, die Auftragsbücher sind mit höherem Umsatz als vorher. Aber, aber, aber: Im hauptsächlich Dienstleistungssektor, die ja einen hohen Lohnkostenanteil haben und auch die Preise stark erhöht haben. Es können also in Menge gleich viele Aufträge, die einfach nur teurer verkauft werden (müssen). Dadurch werden die Auftragsbücher auch voller. Denn es wird der Umsatz gezählt. Der von der Inflation aufgebläht wird. Scheint mir also ein Scheinriese zu sein. Oder Nebelbombe. Wäre meine Interpretation
Da stimmt doch was nicht. In meiner Lebensrealität sehe ich das Gegenteil, weniger Aufträge und überall Sparkurs. Wurde hier eventuell etwas beschönigt?
Ich glaube hier tatsächlich den Statistikern mehr als der Politik oder den Lobbyvereinen.
Gab es da nicht mal einen Spruch ? Ich glaube “Statistik ist die Mathematik der Politik” oder sowas. Jedenfalls war damit gemeint, dass Statistik perfekt ist, um immer das zu zeigen, was man sehen will.
Edit: das war nicht von mir gemeint, ich meinte das Zitat.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_171_421.html
Und hier die Rohdaten, falls Interesse https://www-genesis.destatis.de/datenbank/online/table/42155-0004/sequenz%3DtabelleErgebnis%26selectionname%3D42155-0004%26sachmerkmal%3DWERT03%26sachschluessel%3DX13JDKB%2CX13JDKSB
Die positive Entwicklung ja, “volle Auftragsbücher” nicht unbedingt. Chemie z.B. bei 80% von 2021
Chemie gehört auch zu den energieintensiven Branchen. Und die bauen ab, ja.
Ich habe die Seiten der Bundesbank zur Wirtschaftslage durchgeblättert https://www.bundesbank.de/de/statistiken/konjunktur-und-preise/auftragseingang-und-bestand und folgenden Eindruck bekommen (keine Ahnung, ob fundiert):
D.h. für mich: Ja, die Auftragsbücher sind mit höherem Umsatz als vorher. Aber, aber, aber: Im hauptsächlich Dienstleistungssektor, die ja einen hohen Lohnkostenanteil haben und auch die Preise stark erhöht haben. Es können also in Menge gleich viele Aufträge, die einfach nur teurer verkauft werden (müssen). Dadurch werden die Auftragsbücher auch voller. Denn es wird der Umsatz gezählt. Der von der Inflation aufgebläht wird. Scheint mir also ein Scheinriese zu sein. Oder Nebelbombe. Wäre meine Interpretation