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    2 hours ago

    Ich habe die Seiten der Bundesbank zur Wirtschaftslage durchgeblättert https://www.bundesbank.de/de/statistiken/konjunktur-und-preise/auftragseingang-und-bestand und folgenden Eindruck bekommen (keine Ahnung, ob fundiert):

    • die Auftragslage steigt, mehr Umsatz in Aussicht
    • Produktion weniger, Dienstleistungen mehr
    • Weniger Aufträge aus dem Ausland (sic Produktion/Export)
    • Arbeitnehmer werden weniger (Entlassungen)
    • Verbraucherpreise gehen recht krass hoch (ca 15% in letzten 3 Jahren) durch Energiekosten (stark) und Dienstleistungskosten
    • Löhne steigen auch stark (durch Sozialabgabensteigerungen und Lohnerhöhungen wegen starker Inflation)

    D.h. für mich: Ja, die Auftragsbücher sind mit höherem Umsatz als vorher. Aber, aber, aber: Im hauptsächlich Dienstleistungssektor, die ja einen hohen Lohnkostenanteil haben und auch die Preise stark erhöht haben. Es können also in Menge gleich viele Aufträge, die einfach nur teurer verkauft werden (müssen). Dadurch werden die Auftragsbücher auch voller. Denn es wird der Umsatz gezählt. Der von der Inflation aufgebläht wird. Scheint mir also ein Scheinriese zu sein. Oder Nebelbombe. Wäre meine Interpretation