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Cake day: August 1st, 2024

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  • Und es wird schnell kompliziert und politisch gefährlich, wenn man in die Tiefe geht.

    Wer sind denn die sozial benachteiligten Kinder? Und wo wohnen die?

    Nun, in den letzten 25 Jahren sind das zum Großteil auch Kinder aus Mirgantenfamilien, Flüchtende und Ukrainer. Die sind bei den unteren Prozent anzutreffen und immer weniger Deutsche. (Man möge sich nur ein paar „schlechte und prekäre Jobs“ anschauen und wer da arbeitet). Und dann ist die Geburtenrate bei Deutschen bekanntlich auch niedrig.

    Dann gibt es da noch die Ost-West-Spaltung, bei der es anders mit Benachteiligten aussieht.

    Und den Stadt-Land-Konflikt hast man da auch automatisch drinnen, da die meisten Kinder in den städtischen Großräumen wohnen, nicht in MeckPo, Eifel oder Friesenland.

    In diesem Wust aus Benachteiligten wartet ein politisches Fettnäpfchen nach dem anderen. Purer Überlebenswille und es gibt bei dieser Wählerschicht auch kaum Wahlstimmen zu gewinnen.

    Das wäre jetzt meine Analyse. Ist aber nicht Zeitungstauglich.





  • Man kann auch kleine Schritte gehen. Die haben sogar den Vorteil, dass sie keiner aufhalten kann.

    Beispiel: Ballonkraftwerk. Meines seit 4 Wochen installiert, hat mit 2 Paneln (900W gesamt), Akku und Wechselrichter (Zendure) insgesamt 700€ gekostet. Das ist in unter 2 Jahren armortisiert. Jetzt schon 3kwH Ertrag am Tag = 1€

    Beispiel: Hybridkleinwagen ohne Plugin, also Stromgewinnung durch Rekuperation. Weniger Sprit, weniger Kosten. Zwei Motoren, ordentlich Wums. Oder auch mit Plugin und man tankt mal beim Einkaufen bei Aldi, Lidl, DM. (Lidl hat mehr Ladesäulen als das ganze Baltikum) Aber ja, da muss man Umdenken, weil „Tanken“ geht dann so nebenbei und ist nicht mehr ein Extrastop.

    TD;LR: Es ist auch immer die „gleiche Leier“ warum man so besonders ist und bei einem selbst alles anders /s (Überspitzt, bitte nicht persönlich nehmen) Das ist normales menschliches Verhalten bevor sie einen neuen Prozess/ neue Verhaltensweise übernehmen. (Das kenne ich zu genüge von meiner Arbeit. Heisst dort Change Management)

    Anekdote von Fahrt mit Arbeitskollegen: Hah, da ist wieder einer im LKW Windschatten. Kein Strom mehr. Ich kann mit einer Tankfüllung 1000km weit fahren! Der Audi da hat nur Strom für 150 km.

    Ja Klaus (Name geändert Anm.d.R,), das ist richtig. Aber einen Elektrowagen kauft man auch nicht von Deutschen, sondern welche die es können. Zb Tesla, der kann weit fahren.

    Beim nächsten Tankstopp meckert Klaus wieder. Also er könne jetzt nicht 1 Stunde warten bis der Strom geladen ist. Nun, meine ich. So ein Teslafahrer würde auch durchfahren und müsste nicht nachschlucken wie du. Der hat ist nämlich voll vom Hotel gestartet, da gibt’s 12 Ladestationen.

    Klaus ist ein typisch deutscher Petrolhead, der ein dickes Auto über seiner Gehaltsklasse fährt.






  • Das ist alles sehr theoretisch was du schreibst und theoretisch richtig. Lass dir aus der Praxis sagen, dass es nicht gut funktioniert. Es gibt kein Interesse, dass es funktioniert.

    Nimm Multiuser - geht bei iPads nicht - Ausloggen bei Erreichen der Screentime nicht möglich. User eingesperrt.

    Nimm Parental Control - gehst du über einen Whatsapp-Link auf TicToc zählt es als Whatsapp-Zeit, nicht als TikTok.

    Nimm IP/Domain-Sperren aufm Router: Tiktok geht über so viele verschiedene Cloudflare-Server, die kannst du gar nicht alle sperren. Achso, ist TikTok-App Zeit weg, wird nämlich auf Browser gewechselt.

    Ich habe sogar ein eigenes Teenie-VLan, dass nachts per Zeit ausgeschaltet wird. Mobile Datenrate ist zuverlässig schnell weggelurcht.

    Begrenzt du das nicht, dann drehen die Kids durch. So wie zwei Jungs die mit Glotze großwerden und nun in der Grundschule die Lehrerin treten. Waren liebe Kerle im Kindergarten.

    Regeln werden regelmäßig ausgetestet. So wie, Handy liegt nachts in der Küche nicht im Bett.

    Es ist einfach nur schrecklich. Die Kinder hängen immer an der Glotze, wenn es nur geht und die Screentime hergibt. Am liebsten schon Samsrag morgens nach dem Frühstück. So, als Tagesbeginn.

    Die Eltern sind da nicht besser. Ich erwische mich auch oft beim gedankenverlorenen Griff zum Handy.

    Und ja ich kümmere mich, bespreche und so und fahre das ganze technische Geschütz auf. So viel IT-Wissen haben nur wenige Eltern, dass weiss ich. Kurz: Kinder und ihre Eltern sind den Techkonzernen und ihren süchtig machenden Psychotricks ziemlich schutzlos ausgeliefert. Da finde ich es gut, dies nicht mehr zuzulassen.