• killingspark@feddit.org
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    59 minutes ago

    Ja bro, es geht den GenZ protesten aber nicht um “Generationen gegeneinander ausspielen”. Es geht genau darum, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass die Lasten die so anfallen weil die Reichen nichts abgeben wollen hauptsächlich auf die GenZ abgeladen werden.

    Der Hinweis darauf, dass eine Generation noch mehr gefickt wird als andere, heißt ja nicht, dass man gegen die anderen Generationen ist, sondern, dass man die Lasten lindern muss.

    • smub@feddit.org
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      40 minutes ago

      Vor allem waren in letzter Zeit Jugendproteste der Hauptantriebe für Veränderungen in einigen Ländern. Also beispielsweise Wahlergebnisse in Serbien, Bildungsreförmchen in Frankreich oder Regierungssturz in Nepal.

      • trollercoaster@sh.itjust.works
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        23 minutes ago

        Regierungssturz in Nepal.

        Die sind aber nicht Samstags auf der Straße rumgelatscht und haben dabei drei Baustellenabsperrungen umgeworfen und angezündet, sondern haben das Parlament gestürmt und Politiker verprügelt und in Flüsse geworfen.

    • GardenGeek@europe.pub
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      37 minutes ago

      Das mag zwar durchaus richtig sein. Aber wenn du dir anschaust wie schnell Leute in dieser Gesellschaft getriggert sind, sind solche (selbst wenn nur dem Namen nach) generationenspezifischen Proteste ein idealer Ansatzpunkt für die Spalter aus Union und rechts davon um Stimmung gegen ,die da" zu machen.

      Der Hinweis darauf, dass eine Generation noch mehr gefickt wird als andere, heißt ja nicht, dass man gegen die anderen Generationen ist,

      Finde ich schwierig. Ein ähnliches Argument hört man auch wenn man selbsternannten ,Patrioten" redet. Eine in- und eine out-Group aufzumachen reizt viele zu Stammesdenken und dann ist es am Ende doch wieder wir gegen die anstatt wir zusammen gegen das Kapital.

      • killingspark@feddit.org
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        19 minutes ago

        ein idealer Ansatzpunkt für die Spalter aus Union und rechts davon um Stimmung gegen ,die da" zu machen.

        Wenn ich mir alles verkneife was die CDU verwenden kann um Stimmung gegen mich zu machen, dann kann ich auch einfach aufhören irgendwas zu tun. Die finden immer was.

        Finde ich schwierig. Ein ähnliches Argument hört man auch wenn man selbsternannten ,Patrioten" redet. Eine in- und eine out-Group aufzumachen reizt viele zu Stammesdenken und dann ist es am Ende doch wieder wir gegen die anstatt wir zusammen gegen das Kapital.

        Die in- und out-Group der “Patrioten” ist halt willkürlich anhand von irgendwelchen geographischen Grenzen (oder wenns ganz krass wird an “Ethnien”). Man kann sich bei den Generationen natürlich auch immer streiten welche Jahrgänge jetzt zu welcher gehören, aber faktisch sitzen die in ungefähr dem selben Alter halt auch in einem sehr ähnlichen Boot, das sie auch nicht verlassen können.

        Außerdem verwenden die “Patrioten” die Gruppenzugehörigkeit ja für Auf- bzw Abwertung. Das sehe ich hier eben nicht, es wird einfach nur benannt, dass die Lasten auf eine bestimmte Generation abgeladen werden. Das ist faktisch so. Und dann darf man das Kind schon auch beim Namen nennen.

        Ganz grundsätzlich finde ich dein Argument aber auch quatsch. Wenn das Pflegepersonal auf die Straße geht würdest du das ja vermutlich nicht sagen oder? “Die spalten die Gesellschaft in Pflegepersonal und Nicht-Pflegepersonal” ist einfach ein offensichtlicher bullshit take.

        • GardenGeek@europe.pub
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          2 minutes ago

          Wenn ich mir alles verkneife was die CDU verwenden kann um Stimmung gegen mich zu machen, dann kann ich auch einfach aufhören irgendwas zu tun. Die finden immer was.

          Wir leben in einer Demokratie. Um was etwas zu verändern braucht es breite Unterstützung (im Idealfall einer Mehrheit). Man kann natürlich drauf scheißen und und dann hinterher jammern, dass das eigene Anliegen keine Mehrheit und kein Gehör findet… sehr selbstgerecht, aber halt nicht zielführend. Der Grund warum die jüngeren Generationen in die Lage gebracht werden können in der sie sind ist die Demographie unserer Bevölkerung. Junge Menschen stellen eine Minderheit dar und daraus folgt das mindestens ein paar von den ,alten" überzeugt werden müssen damit sich was ändern kann. Wenn man in der Situation mit einer scheiß-drauf-was-die-Rattenfänger-machen-Attitüde an die Sache ran geht wird es unwahrscheinlicher das was man etwas erreicht da die Mehrheit immer älter (und schlimmstenfalls noch konservativer wird).

          Außerdem verwenden die “Patrioten” die Gruppenzugehörigkeit ja für Auf- bzw Abwertung.

          Darauf läuft es hinaus, zugeben tun die meisten das nicht. Daher finde ich den Vergleich hier passend.

          “Die spalten die Gesellschaft in Pflegepersonal und Nicht-Pflegepersonal” ist einfach ein offensichtlicher bullshit take.

          Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht kommt halt meistens Bullshit raus. Liegt dann aber eher an demjenigen der den Vergleich aufmacht als an der jeweiligen Obstsorte.