“Das Tier ist in diesem Jahr bereits 30 Mal Menschen auf weniger als 30 Meter nahe gekommen, ohne dass es zu einer unmittelbar gefährlichen Situation kam. Versuche, den Wolf scheuer zu machen, etwa mit Paintball-Markierern, Fangversuchen und lauten Druckluft-Fanfaren, blieben erfolglos. Sein Verhalten wird als einzigartig in Deutschland und anderen europäischen Ländern beschrieben, die Wirksamkeit weiterer Schritte gilt daher als schwer prognostizierbar. Das Ministerium plant weitere Vergrämungsversuche, auch der tödliche Abschuss bleibt die letzte Option.”
Meine laienhafte Vermutung ist, dass jemand den Wolf mal angefüttert hatte (und das eventuell noch tut). Vor ein paar Jahren ist das auch mal auf einem Truppenübungsplatz passiert - die Kleinen sind ja so niedlich.
“JJ4 gilt als sogenannter Problembär. Der Begriff beschreibt Bären mit auffälligem Verhalten und wurde ursprünglich für ihren Bruder JJ1 geprägt. Im Gegensatz zu einigen Verwandten hat JJ4 sich allerdings nie systematisch menschlichen Siedlungen genähert oder gezielt Schäden verursacht. Bei den bekannten Vorfällen verteidigte sie ihre Jungtiere.”
Problemfall, weil… wegen… also eigentlich artgerechtes Verhalten, aber ohne die prägnante Bezeichnung für die Medien könnte der Pöbel noch denken, dass das Tier vielleicht nicht das Problem war.
Es ist nur noch eine frage der Zeit bis etwas passiert. Sobald wilde Raubtiere die Scheu vor Menschen verlieren werden sie abgeschossen, weil sie Gefahr zu groß wird.
Meistens kommt das, weil irgendwelche Trottel die Viecher anfüttern. Irgendwann erwarten die dann, von Menschen gefüttert zu werden und werden böse, wenn jemand ihnen nix gibt. Und dann wird es gefährlich.
Ich esse selber keine Tiere, aber den abzuschießen bevor etwas passiert finde ich jetzt nicht so schlimm. Jeden Tag wird Dammwild geschossen, jetzt triffts halt mal einen Wolf. Der wird das problematische Verhalten unter Umständen an seine Nachkommen weitergeben.
“mal einen Wolf”.
Jo, ist ja auch so cool stark verdrängte Arten abzuknallen. /s
Zwar gibt es sicherlich einige Gründe anzunehmen, dass mangelnde Menschenscheu an Nchkommen z.B. durch soziales Lernen weitergegeben werden kann, aber eindeutige Nachweise existieren hier meines Wissens noch nicht.
Ja, bla bla, Bestandskontrolle usw, ich weiß. Aber sowas ist halt nur notwendig, weil wir alle Prädatoren, die Beute dieser Größe jagen, im Konkurrenzkampf hierzulande ausgerottet haben. Und statt dass wir endlich lernen, mit unserer Umwelt zu leben statt gegen sie, töten wir weiterhin alles, was zu spitze Zähne hat und uns zu nahe kommt. Und wundern uns, dass alles aus dem Ruder läuft.
Drecks Hybris der Menschen.
Klar, erschiessen klingt völlig verhältnismäßig.
Der Wolf hat schon Unterstützer und er ist öfter in den Nachrichten, z.B. https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/so-soll-der-hornisgrinde-wolf-verjagt-werden-100.html
Meine laienhafte Vermutung ist, dass jemand den Wolf mal angefüttert hatte (und das eventuell noch tut). Vor ein paar Jahren ist das auch mal auf einem Truppenübungsplatz passiert - die Kleinen sind ja so niedlich.
Klar einfach nix machen ist auch völlig verhältnismäßig. Was kann potenziell schief gehen.
PS: Steuerzahler lieben es immer so etwas zu bezahlen…
Und das nächste Mal Äpfel mit Birnen bitte vergleichen.
Mal abgesehen davon, dass man Tiere ja auch betäuben und wegschaffen kann.
Wie man es mit dem Bären gemacht hat. Einfach umsiedeln, dass dann andere Leute woanders ein Problem mit dem problematischen Vieh haben.
aus deinem Link:
Problemfall, weil… wegen… also eigentlich artgerechtes Verhalten, aber ohne die prägnante Bezeichnung für die Medien könnte der Pöbel noch denken, dass das Tier vielleicht nicht das Problem war.
Es ist nur noch eine frage der Zeit bis etwas passiert. Sobald wilde Raubtiere die Scheu vor Menschen verlieren werden sie abgeschossen, weil sie Gefahr zu groß wird.
Scheu vor Menschen verlieren ist nicht das gleiche wie für Menschen gefährlich werden.
Das ist aber oft der erste Schritt.
Meistens kommt das, weil irgendwelche Trottel die Viecher anfüttern. Irgendwann erwarten die dann, von Menschen gefüttert zu werden und werden böse, wenn jemand ihnen nix gibt. Und dann wird es gefährlich.
Klingt ein bisschen so, als ob wilde Tiere und Milliardäre etwas gemeinsam haben 🧐.
So kann man das auch sehen. Gut beobachtet.
Ich esse selber keine Tiere, aber den abzuschießen bevor etwas passiert finde ich jetzt nicht so schlimm. Jeden Tag wird Dammwild geschossen, jetzt triffts halt mal einen Wolf. Der wird das problematische Verhalten unter Umständen an seine Nachkommen weitergeben.
“mal einen Wolf”. Jo, ist ja auch so cool stark verdrängte Arten abzuknallen. /s
Zwar gibt es sicherlich einige Gründe anzunehmen, dass mangelnde Menschenscheu an Nchkommen z.B. durch soziales Lernen weitergegeben werden kann, aber eindeutige Nachweise existieren hier meines Wissens noch nicht.
Oder hast du hier gute Quellen für deine Aussage?
Es sollte auch kein Dammwild geschossen werden.
Ja, bla bla, Bestandskontrolle usw, ich weiß. Aber sowas ist halt nur notwendig, weil wir alle Prädatoren, die Beute dieser Größe jagen, im Konkurrenzkampf hierzulande ausgerottet haben. Und statt dass wir endlich lernen, mit unserer Umwelt zu leben statt gegen sie, töten wir weiterhin alles, was zu spitze Zähne hat und uns zu nahe kommt. Und wundern uns, dass alles aus dem Ruder läuft.
Drecks Hybris der Menschen.