Für viele überraschend hat sich Kanzler Merz zum dualen System der Krankenkassen geäußert. Viele sähen darin ein "Gerechtigkeitsproblem", über das man sprechen müsse. Seine Aussage ruft deutliche Kritik hervor - aber auch Lob.
Wenn sich in der Bevölkerung der Eindruck verfestige, dass privat Versicherte sofort jede Leistung bekämen und gesetzlich Versicherte Wochen und Monate darauf warten müssten, sei das ein Gerechtigkeitsproblem, sagte der CDU-Chef und fügte hinzu: “Wir sehen das Problem.”
Merz betonte, es gebe gute Gründe für beide Systeme. “Aber wenn die Bevölkerung das als ein so massives Problem ansieht, und ich teile die Einschätzung, dann müssen wir daran etwas ändern. Und genau darüber werden wir reden.”
„Eigentlich ist alles in Ordnung, aber weil das Volktm glaubt ein Problem wahrzunehmen, müssen wir irgendwas tun.“
Vor allem sagt er auch, das Gerechtigkeitsproblem bestünde darin, das der Eindruck entstanden sei, GKV-Patienten müssten länger auf Termine warten. Der Eindruck ist also ungerecht?
„Eigentlich ist alles in Ordnung, aber weil das Volktm glaubt ein Problem wahrzunehmen, müssen wir irgendwas tun.“
Vor allem sagt er auch, das Gerechtigkeitsproblem bestünde darin, das der Eindruck entstanden sei, GKV-Patienten müssten länger auf Termine warten. Der Eindruck ist also ungerecht?