Mein Vater hatte einen Skoda Enyaq von der Arbeit gekriegt. Den mit kleinem Akku. War absolut unglücklich und dauernd Reichweitenangst und im Winter reicht der ja nirgendwo hin.
Meiner Einschätzung nach hat er sich halt nicht auf das Auto eingestellt. Und die Ladeinfrastruktur ist halt noch ausbaufähig. Hatten anscheinend bei uns und auf der Route nach Italien dauernd kaputte Ladesäulen…
Hatte ein Gespräch mit einer Arbeitskollegin, die beklagte dass ihr Mann sich einen neuen Firmenwagen aussuchen muss und keine Verbrenner mehr zur Auswahl stehen. Der arme Kerl muss jetzt wohl einen Audi A6 e-tron für 0,25 % im Monat ertragen.
Das, was sie mir zu ihren neuen Sorgen erzählte, war absurd. Können dann nicht mehr wie bisher in einem Rutsch in den Urlaub in Tirol fahren, vor der Grenze nochmal volltanken und dann erst wieder auf dem Rückweg wieder. Diese Menschen betrachten die Vorstellung, dass man nach 4 Stunden auf der Autobahn mal eine halbe bis dreiviertel Stunde aufladen und eine Pinkelpause machen muss, als Zumutung.
Wie läuft das eigentlich so bei E-Autos? Genauso wie bei Smartfons, dass die absolut keine Kälte vertragen und in Minuten aufgeben wenn die Tempeatur unter… was, 10 Grad? Null Grad? geht?
Und wie versucht die Industrie das zu verbessern? Für Verbrenner gibt’s ja Vorheizen, aber die halten sich danach halt selber warm.
Kein Problem. Die Reichweite sinkt, aber niemand muß frieren. Im Gegenteil, fast alle aktuellen BEV lassen sich remote vorklimatisieren und man steigt in ein warmes, eisfreies Auto ein, oder im Sommer in ein schön kühles.
Der Verbrauch ist im Winter je nach Fahrzeug und Ausstattung so 15-25% höher. Das liegt aber nicht nur an der Kälte, Winterreifen tragen da auch bei, genauso wie beim Verbrenner.
Meine Erfahrungen sind jetzt mit meinem Nissan Leaf.
Reichweite auf dem Papier 250 km. Real so ca 200 km im Sommer. Im Winter verliert der Akku ein bisschen Kapazität evtl bis 6% was schon viel wäre. Das wären 12km nun komme ich im Winter aber so eher auf 150 km. Das liegt an der Heizung. Man braucht einfach viel Strom um nicht zu frieren im Auto und ohne Wärmepumpe ist das ganze ziemlich ineffizient.
Also sollte dein Auto mehr 400km Reichweite haben dann bemerkt man den mehr Verbrauch wsl im Winter gar nicht
Eigentlich ja nur die Wärme. Die Lichtmaschine sorgt ja auch für einen Mehrbrauch. Abfallwärme gibt es halt im Übermaß, weil die Verbrennungsmotoren so herrlich ineffizient sind.
Ich fände es ja amüsant, wenn irgendwann mal die “hocheffizienten Verbrenner” auch geliefert werden müssten. Der einzige Weg da noch was zu tun wäre es nämlich, wenn man den Abwärmestrom nutzt…also ganz Oldschool Dampferzeugung 😅.
Die magischen “hocheffizienten Verbrenner” werden also quasi Verbrennungsmotor-Dampfmaschinen-Hybridfahrzeuge 👍.
Wow, das wird nicht mitgeliefert, du verbrennst dafür Benzin - selbst wenn du es nicht brauchst.
Das ist so als ob du bei jemandem, der den Wasserhahn nach Bedarf weiter öffnet, um mehr Wasser zu beziehen, sagst “aha - das wird bei mir praktisch mitgeliefert und ist bei dir zusätzlicher Verbrauch” während dein Wasserhahn nur volle pulle oder gar nichts kann - und große Teile des Wassers ungenutzt in den Abfluss fließen wenn du aufdrehst.
Eigentlich gibt der Verbrenner dir nur Wärme und die im Überfluss.
Ein guter Verbrennermotor kann vielleicht 40% der Energie des Benzins in Bewegung umsetzen.
Der Rest ist Abwärme.
Also verbrennst du 60% der potentiellen Energie für nichts. Zumindest im Sommer.
Jetzt warum ist das beim e-auto anders? Weil du nicht annähernd die Menge Energie in einer Batterie hast, wie in dem gleichen Volumen Benzin enthalten sind. Und das ist das Hauptproblem von E-autos. Die Batterien sind nicht Leistungsstark genug obwohl der emotor bei eher 90% Wirkungsleistung liegt.
Äh, nein. Die Wärme ist beim Verbrenner auch zusätzlicher Verbrauch, sogar 70%. Könnte man die Wärme weglassen, würden Verbrenner nur 1,5-2l auf 100km verbrauchen. 4-5l gehen völlig ungenutzt in die Umwelt.
Mein Vater hatte einen Skoda Enyaq von der Arbeit gekriegt. Den mit kleinem Akku. War absolut unglücklich und dauernd Reichweitenangst und im Winter reicht der ja nirgendwo hin.
Meiner Einschätzung nach hat er sich halt nicht auf das Auto eingestellt. Und die Ladeinfrastruktur ist halt noch ausbaufähig. Hatten anscheinend bei uns und auf der Route nach Italien dauernd kaputte Ladesäulen…
Hatte ein Gespräch mit einer Arbeitskollegin, die beklagte dass ihr Mann sich einen neuen Firmenwagen aussuchen muss und keine Verbrenner mehr zur Auswahl stehen. Der arme Kerl muss jetzt wohl einen Audi A6 e-tron für 0,25 % im Monat ertragen.
Das, was sie mir zu ihren neuen Sorgen erzählte, war absurd. Können dann nicht mehr wie bisher in einem Rutsch in den Urlaub in Tirol fahren, vor der Grenze nochmal volltanken und dann erst wieder auf dem Rückweg wieder. Diese Menschen betrachten die Vorstellung, dass man nach 4 Stunden auf der Autobahn mal eine halbe bis dreiviertel Stunde aufladen und eine Pinkelpause machen muss, als Zumutung.
Wie läuft das eigentlich so bei E-Autos? Genauso wie bei Smartfons, dass die absolut keine Kälte vertragen und in Minuten aufgeben wenn die Tempeatur unter… was, 10 Grad? Null Grad? geht?
Und wie versucht die Industrie das zu verbessern? Für Verbrenner gibt’s ja Vorheizen, aber die halten sich danach halt selber warm.
Kein Problem. Die Reichweite sinkt, aber niemand muß frieren. Im Gegenteil, fast alle aktuellen BEV lassen sich remote vorklimatisieren und man steigt in ein warmes, eisfreies Auto ein, oder im Sommer in ein schön kühles.
Der Verbrauch ist im Winter je nach Fahrzeug und Ausstattung so 15-25% höher. Das liegt aber nicht nur an der Kälte, Winterreifen tragen da auch bei, genauso wie beim Verbrenner.
Meine Erfahrungen sind jetzt mit meinem Nissan Leaf.
Reichweite auf dem Papier 250 km. Real so ca 200 km im Sommer. Im Winter verliert der Akku ein bisschen Kapazität evtl bis 6% was schon viel wäre. Das wären 12km nun komme ich im Winter aber so eher auf 150 km. Das liegt an der Heizung. Man braucht einfach viel Strom um nicht zu frieren im Auto und ohne Wärmepumpe ist das ganze ziemlich ineffizient.
Also sollte dein Auto mehr 400km Reichweite haben dann bemerkt man den mehr Verbrauch wsl im Winter gar nicht
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Eigentlich ja nur die Wärme. Die Lichtmaschine sorgt ja auch für einen Mehrbrauch. Abfallwärme gibt es halt im Übermaß, weil die Verbrennungsmotoren so herrlich ineffizient sind.
Ich fände es ja amüsant, wenn irgendwann mal die “hocheffizienten Verbrenner” auch geliefert werden müssten. Der einzige Weg da noch was zu tun wäre es nämlich, wenn man den Abwärmestrom nutzt…also ganz Oldschool Dampferzeugung 😅.
Die magischen “hocheffizienten Verbrenner” werden also quasi Verbrennungsmotor-Dampfmaschinen-Hybridfahrzeuge 👍.
Wow, das wird nicht mitgeliefert, du verbrennst dafür Benzin - selbst wenn du es nicht brauchst.
Das ist so als ob du bei jemandem, der den Wasserhahn nach Bedarf weiter öffnet, um mehr Wasser zu beziehen, sagst “aha - das wird bei mir praktisch mitgeliefert und ist bei dir zusätzlicher Verbrauch” während dein Wasserhahn nur volle pulle oder gar nichts kann - und große Teile des Wassers ungenutzt in den Abfluss fließen wenn du aufdrehst.
Eigentlich gibt der Verbrenner dir nur Wärme und die im Überfluss.
Ein guter Verbrennermotor kann vielleicht 40% der Energie des Benzins in Bewegung umsetzen.
Der Rest ist Abwärme.
Also verbrennst du 60% der potentiellen Energie für nichts. Zumindest im Sommer.
Jetzt warum ist das beim e-auto anders? Weil du nicht annähernd die Menge Energie in einer Batterie hast, wie in dem gleichen Volumen Benzin enthalten sind. Und das ist das Hauptproblem von E-autos. Die Batterien sind nicht Leistungsstark genug obwohl der emotor bei eher 90% Wirkungsleistung liegt.
Äh, nein. Die Wärme ist beim Verbrenner auch zusätzlicher Verbrauch, sogar 70%. Könnte man die Wärme weglassen, würden Verbrenner nur 1,5-2l auf 100km verbrauchen. 4-5l gehen völlig ungenutzt in die Umwelt.