• Majoran@feddit.org
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    21 days ago

    Ich finde, das Problem ist, dass alle anderen Kosten eigentlich laufend wiederkehrende Kosten sind, während der Wertverlust eher auf einer Sättigungskurve liegt: KFZ-Steuer kostet halt 400 Euro im Jahr und der Betrag kommt immer wieder. So schreibt er ja zur gesamten Rechnung:

    Für jedes Jahr sieht das dann so aus. Wir sparen im Durchschnitt jährlich 1.500 bis 2.000 €.

    Der Wertverlust kehrt aber nicht in gleicher Art wieder wie eine KFZ-Steuer, da das Auto ja nicht linear jedes Jahr 2000 Euro an Wert verliert. Spätestens wenn der Wertverlust = Kaufpreis ist, wird das Auto ja keinen negativen Wert bekommen. Die KFZ-Steuer hingegen wird weiter anfallen.

    Daher kommt mir die Rechnung, wie sie hier ist, schon auch ein wenig schief vor; auch wenn es grundsätzlich sicher auch nicht verkehrt ist, den Wertverlust irgendwie auch mit auf dem Schirm zu haben.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      21 days ago

      Natürlich ist die Rechnung etwas schief, weil du das ja auch nicht wirklich seriös rechnen kannst: Wie du beschreibst, ist der Wertverlust nicht linear. Dafür sind ältere Autos bei Reparaturen unberechenbar. Gebrauchtwagen sind während Covid hart teuer geworden, der Wertverlust ist also geringer. Die Inflation bei Neuwagen ist aber auch nicht stehengeblieben. Das gesparte Geld könntest du ja auch investieren und damit Dividende oder Zinsen bekommen, was sich über 12 Jahre richtig läppert. Und so weiter. Daher sind halt solche Vereinfachungen sinnvoll.