• Der Typ mit dem Tee@feddit.org
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    2 days ago

    kann mir BITTE mal jemand diese „Männlichkeit“ erklären? Like was soll das sein, ausserhalb von irgendwelchen gesellschaftlichen Stereotypen und Erwartungen?

    • RalfWausE_der_zwote@feddit.org
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      1 day ago

      Wenn ich von dem Männlichkeitsbild ausgehe das mir von meiner Familie vermittelt wurde (Arbeitermilieu des Ruhrpotts):

      • Selbstbewusst, nicht unbedingt dominant, aber wissend wo er steht und in sich und seiner Art fest. Eher zurückhalten und ruhig? Kein Problem (“Weisstenoch der Bruder von dein Oppa? Dat war nen ganz kalter Killer im Kriech aber eigentlich ein ganz ruhiger und lieber…)”

      • Sich nicht provozieren lassen, wer sich selber durch verbale Angriffe in seiner Männlichkeit gekränkt fühlt… nun, dann hast du wohl ein gewisses inneres Problem

      • Die Familie steht an erster Stelle, und ja, das bedeutet auch dass du als Familienvater putzt, kochst und dich um die Kinder kümmerst. Nein, das ist nicht die alleinige Aufgabe der Frau. Ja, nähen ist auch etwas was du können solltest - ist doch doof wenn die Kinder ein Loch in der Hose haben und du es nicht flicken kannst, näch?

      • Die Lebensweise eines anderen hat dir egal zu sein, ein anderer Mann ist schwul? Na und? So lange er dich nicht anbaggert hast du das zu akzeptieren.

      • Man(n) steht für schwächere ein - aber nicht nur wenn der / die vermeintlich schwächere eine hübsche Frau ist sondern auch wenn es sich um Oppa Ötztürk handelt die da gerade von irgendwelchen Halbstarken bedrängt wird.

      Erfülle ich die Ideale? Keine Ahnung, man(n) bemüht sich… alles in allem halte ich das aber für relativ gesund, vor allem wenn man eben das Milieu und die Zeit meiner Kindheit (80er) bedenkt

    • Mia@feddit.org
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      2 days ago

      Es ist ein gesellschaftliches Konstrukt und so wie viele andere gesellschaftliche Konstrukte gibt es nicht die eine Definition dafür. Denk z.B. mal an sowas wie Freundschaft, gibt es dafür eine feste Definition? Ich würde behaupten, dass wir alle das Konzept kennen verstehen, ohne dass es konkret definiert werden muss.

      Und gerade da es Geschlechterrollen in allen bekannten Gesellschaft gibt bzw. gab geht man stark davon aus, dass es in der Natur des Menschen liegt eine Gesellschaft mit Geschlechterrollen zu bilden.

    • Elchi@feddit.org
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      2 days ago

      Die gesellschaftlichen Stereotypen und Erwartungen definieren die Männlichkeit.

      Männer haben Muskeln. Männer sind schon als Baby blau.

    • Mucki@feddit.org
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      2 days ago

      Ich würde dir antworten, aber deine Frage impliziert eine gewisse Abneigung, was mich zurückhaltend macht.

      Nenne doch erstmal selbst die drei männlichsten Männlichkeitskriterien, welche du kennst, ohne Stereotypen zu bedienen.

      • Der Typ mit dem Tee@feddit.org
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        2 days ago

        Ok ich glaube es geht mir hier weniger um eine Abneigung, sondern um die Frustration etwas nicht zu verstehen. Du hast mit der Annahme deiner Aufgabe vielleicht recht, ich kann nämlich nicht wirklich benennen, was männlich ist und was nicht. Wenn ich das versuchen würde, fühlt es sich irgendwie sexistisch an, Männern und Frauen gegenüber. Weiß nicht ob das Sinn ergibt.

        • Mucki@feddit.org
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          2 days ago

          Wie wäre es zum anfangen mit etwas knallhartem: Nicht selbst stillen zu können ist männlich. Und damit klar kommen auch.

          • Tartufo@lemmy.world
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            1 day ago

            Das nicht selbst stillen können kann aber auch auf Frauen zutreffen. Teilweise leiden sie da relativ stark drunter, dass muss man jetzt nicht schlimmer machen, indem man das als “männlich” bezeichnet. Die fühlen sich in ihrer Weiblichkeit da schon idR ohne das genug in Frage gestellt. Und auch wenn sie damit klar kommen fühlen die sich nicht zwangsläufig männlich.

    • Aniki@feddit.org
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      2 days ago

      japanischer samurai bzw. starker arbeiter der die familie ernähren und nebenbei noch mit dem großen bösen wolf wrestlen kann denke ich mal.

      ein veraltetes gesellschaftsbild bei dem gesellschaftlicher einfluss tatsächlich noch was mit körperlicher stärke zu tun hat.