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Mit der Reform des #Heizungsgesetzes suggeriert die Politik, wir könnten die #Gasheizung retten, indem wir auf grünen #Wasserstoff setzen. Doch die Physik zeigt: Dieser Weg ist so ineffizient, dass er sich nicht rechnen kann. So verlieren wir nur wertvolle Zeit bei der #Energiewende und beim #Klimaschutz – und bleiben weiterhin von riskanten Erdgasimporten abhängig. Wem nutzt das eigentlich? 🤔
Ist letztlich eine Frage von Kosten und Möglichkeit. Wir überlegen gerade, ein Haus zu kaufen, in dem es noch Ölheizung gibt. Eine Umrüstung auf Wärmepumpe wäre mit immensen Kosten verbunden, die wir uns schlichtweg nicht leisten können. Also bleibt nur die Umrüstung auf Pellets, was ich auch nicht so toll finde, aber eben im Kompromiss erträglich. So wird es auch mit der Gasheizung nicht anders sein.
Hast du das ordentlich durchgerechnet? Wir hatten 2014 ein Haus gekauft, und eines mit Oel war auch eine Option. Ich hab das damals durchgerechnet, durch die massiven laufenden Kosten fuer Oel haette sich damals schon eine Umruestung auf Waermepumpe+Geothermie (keine Ahnung ob das der korrekte deutsche Begriff hier ist) schon im 6. Jahr gelohnt.
Wir hatten dann ein anderes Haus genommen weil wir nicht direkt nach Einzug renovieren wollten.
Ohne OPs Fall zu kennen: ich nehme an, es ging nicht um die Amortisierung der Wärmepumpe, sondern den Rattenschwanz an Modernisierungen, die dann nötig sind.
I.e. es wäre einfach insgesamt dann zu teuer für OP gewesen.
Ich hatte natuerlich die Gesamtkosten angeschaut, nicht nur den direkten Waermepumpeneinbau. Gibt natuerlich Variationen je nach Haus, aber generell war schon damals so dass es nur Sinn macht ein Haus mit Oelheizung zu kaufen wenn man die direkt rausreisst. Ich denke jetzt, etwas ueber 10 Jahre spaeter, duerfte das noch deutlicher sein.
Ich gehe davon aus, dass Du ein informierter Mensch bist und ohne Deinen Fall konkret zu kennen habe ich von vielen… äh… qualitativ unterschiedlichen Energieberatern gehört, die die Bedarfe heftig falsch berechnen.
Aber ich glaube so richtig billig wird es in der deutschen Förderlandschaft tatsächlich nicht: die Firmen setzen mit der dünnen personal Decke ja auch eher die teueren Aufträge um.
Alles, was man derzeit so in der Umgebung findet, läuft auf Öl. Die muss so oder so mittelfristig raus - aber für Pellets oder Wärmepumpe musst Du dann neue Heizkörper für geringe Vorlauftemperatur installieren… Die ergeben aber wenig Sinn, wenn das Haus schlecht isoliert ist, also rechne nochmal eine komplette Dämmung ein.
Wärmepumpe ohne PV ist auch nur bedingt gut, also rechne noch PV und Speicher drauf, aber das Dach ist schon uralt und kann ohne Modifikation u.U. keine PV tragen, also rechne noch … usw usf
Und so kommt man Mal eben nochmal auf fast den Kaufpreis gefühlt
Auch bei alten schlecht isolierten Gebäude lohnt sich eine Wärmepumpe. Zu diesem Schluss ist die Folgende Studie gekommen. Aber eine Wärmepumpe muss man sich überhaupt erst einmal leisten können
Mein letzter Stand war: ja, kannste machen, aber um das Haus zu heizen brauchst Du dann eine hohe Vorlauftemperatur (eben wie bei alten Systemen). Das bringt die Pumpe aber in einen sehr ungünstigen Lastbereich, was a) unverhältnismäßig mehr Strom verbraucht und b) die Pumpe drastisch stärker altern lässt und so kritische Komponenten sehr viel früher getauscht werden müssten
Ja. Ist ein sehr altes Haus und man müsste dann entweder die schönen Böden rausreißen und Fußbodenheizung verlegen oder aber die Heizung in die Wände integrieren, was ginge, aber insgesamt wäre eben alles sehr teuer. Du musst ja dann auch die alten Herz-Kreisläufe und Heizkörper entfernen usw.
Ist noch nicht vom Tisch das Thema, aber ich glaube, das wird finanziell leider nichts.
Mehr weiß ich leider auch nicht, hab es selber bei mir schlussendlich anders gelöst. Vielleicht mal einen der Hersteller kontaktieren und sich deren Werte durchgeben lassen?
Ist letztlich eine Frage von Kosten und Möglichkeit. Wir überlegen gerade, ein Haus zu kaufen, in dem es noch Ölheizung gibt. Eine Umrüstung auf Wärmepumpe wäre mit immensen Kosten verbunden, die wir uns schlichtweg nicht leisten können. Also bleibt nur die Umrüstung auf Pellets, was ich auch nicht so toll finde, aber eben im Kompromiss erträglich. So wird es auch mit der Gasheizung nicht anders sein.
Hast du das ordentlich durchgerechnet? Wir hatten 2014 ein Haus gekauft, und eines mit Oel war auch eine Option. Ich hab das damals durchgerechnet, durch die massiven laufenden Kosten fuer Oel haette sich damals schon eine Umruestung auf Waermepumpe+Geothermie (keine Ahnung ob das der korrekte deutsche Begriff hier ist) schon im 6. Jahr gelohnt.
Wir hatten dann ein anderes Haus genommen weil wir nicht direkt nach Einzug renovieren wollten.
Ist es :)
Ohne OPs Fall zu kennen: ich nehme an, es ging nicht um die Amortisierung der Wärmepumpe, sondern den Rattenschwanz an Modernisierungen, die dann nötig sind. I.e. es wäre einfach insgesamt dann zu teuer für OP gewesen.
Ich hatte natuerlich die Gesamtkosten angeschaut, nicht nur den direkten Waermepumpeneinbau. Gibt natuerlich Variationen je nach Haus, aber generell war schon damals so dass es nur Sinn macht ein Haus mit Oelheizung zu kaufen wenn man die direkt rausreisst. Ich denke jetzt, etwas ueber 10 Jahre spaeter, duerfte das noch deutlicher sein.
Ich gehe davon aus, dass Du ein informierter Mensch bist und ohne Deinen Fall konkret zu kennen habe ich von vielen… äh… qualitativ unterschiedlichen Energieberatern gehört, die die Bedarfe heftig falsch berechnen.
Aber ich glaube so richtig billig wird es in der deutschen Förderlandschaft tatsächlich nicht: die Firmen setzen mit der dünnen personal Decke ja auch eher die teueren Aufträge um.
Ähnlicher Case hier, macht mich aktuell kirre.
Alles, was man derzeit so in der Umgebung findet, läuft auf Öl. Die muss so oder so mittelfristig raus - aber für Pellets oder Wärmepumpe musst Du dann neue Heizkörper für geringe Vorlauftemperatur installieren… Die ergeben aber wenig Sinn, wenn das Haus schlecht isoliert ist, also rechne nochmal eine komplette Dämmung ein.
Wärmepumpe ohne PV ist auch nur bedingt gut, also rechne noch PV und Speicher drauf, aber das Dach ist schon uralt und kann ohne Modifikation u.U. keine PV tragen, also rechne noch … usw usf
Und so kommt man Mal eben nochmal auf fast den Kaufpreis gefühlt
Auch bei alten schlecht isolierten Gebäude lohnt sich eine Wärmepumpe. Zu diesem Schluss ist die Folgende Studie gekommen. Aber eine Wärmepumpe muss man sich überhaupt erst einmal leisten können
In die Studie muss ich mal reinschauen, danke!
Mein letzter Stand war: ja, kannste machen, aber um das Haus zu heizen brauchst Du dann eine hohe Vorlauftemperatur (eben wie bei alten Systemen). Das bringt die Pumpe aber in einen sehr ungünstigen Lastbereich, was a) unverhältnismäßig mehr Strom verbraucht und b) die Pumpe drastisch stärker altern lässt und so kritische Komponenten sehr viel früher getauscht werden müssten
Ja, das ist echt völlig absurd, was man da in Deutschland für Preise zahlen soll. Gemessen an der Technik steht das in keinem Verhältnis.
Haste mal Dezentral Luft-Luft aka. Klimaanlagen, geprüft?
Ja. Ist ein sehr altes Haus und man müsste dann entweder die schönen Böden rausreißen und Fußbodenheizung verlegen oder aber die Heizung in die Wände integrieren, was ginge, aber insgesamt wäre eben alles sehr teuer. Du musst ja dann auch die alten Herz-Kreisläufe und Heizkörper entfernen usw.
Ist noch nicht vom Tisch das Thema, aber ich glaube, das wird finanziell leider nichts.
Es gibt auch noch Fußleistenheizung, allerdings brauchen die meines Wissens höhere Vorlauftemperaturen.
Oh, echt? Spannend. Da würde mich mal interessieren, wie viel die leisten, die hätten ja echt kaum Fläche, worüber man Wärme abgeben kann.
Mehr weiß ich leider auch nicht, hab es selber bei mir schlussendlich anders gelöst. Vielleicht mal einen der Hersteller kontaktieren und sich deren Werte durchgeben lassen?