Die Frage ist, wie viel vom derzeitigen ‘zu teuer’ tatsächlich auf das ‘Aktionäre sollen verdienen müssen’ entfällt. Also wirklich ganz ehrlich gefragt.
Denn es ist ja nicht nur mieten teuer, sondern auch kaufen, bauen, etc. Dagegen helfen vergesellschaftete Wohnungen nicht und sie sind der gleichen Kostenstruktur unterworfen. Der Boden kostet das gleiche, das Bauen ebenfalls. Darum will man ja gerade unter Wert enteignen.
Du tauschst aber nicht einen Akteur gegen einen anderen aus, der lediglich weniger Gewinnstreben hat. Du baust hier auch einen neuen Verwaltungsapparat drumherum, der erst mal rund laufen muss, eigene Kosten mitbringt, weniger Wohnungen verwaltet als der bestehende Konzern.
Die Hoffnung, dass das genauso kosteneffizient funktioniert wie im, wie du selbst sagst, immer auf viel Gewinn und nicht unbedingt auf gut bezahlte Mitarbeiter und Dienstleister optimiert ist, ist erst mal Ein frommer Wunsch.
“Indem du das Erfordernis, immer möglichst viel Gewinn zu machen, entfernst, machst du nichts günstiger.”
Ok.
Die Frage ist, wie viel vom derzeitigen ‘zu teuer’ tatsächlich auf das ‘Aktionäre sollen verdienen müssen’ entfällt. Also wirklich ganz ehrlich gefragt.
Denn es ist ja nicht nur mieten teuer, sondern auch kaufen, bauen, etc. Dagegen helfen vergesellschaftete Wohnungen nicht und sie sind der gleichen Kostenstruktur unterworfen. Der Boden kostet das gleiche, das Bauen ebenfalls. Darum will man ja gerade unter Wert enteignen.
Du tauschst aber nicht einen Akteur gegen einen anderen aus, der lediglich weniger Gewinnstreben hat. Du baust hier auch einen neuen Verwaltungsapparat drumherum, der erst mal rund laufen muss, eigene Kosten mitbringt, weniger Wohnungen verwaltet als der bestehende Konzern.
Die Hoffnung, dass das genauso kosteneffizient funktioniert wie im, wie du selbst sagst, immer auf viel Gewinn und nicht unbedingt auf gut bezahlte Mitarbeiter und Dienstleister optimiert ist, ist erst mal Ein frommer Wunsch.