Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer. Wir brauchen massive Investition in urbanen Wohnraum. Das machen entweder die Privaten, die wollen aber Rendite sehen.
Oder halt der Staat, über günstige Kredite an gemeinnützige Träger wie Baugenossenschaften. Der Bund kann sich heute zu 3,41% Geld leihen. Das könnten er zu 3.5% an Bauträger weitergeben, von solchen Konditionen können Private nur träumen.
Trotzdem müssen die Genossenschaften dann >3.5% Rendite machen, um Kosten zu decken und Zinsen zu bedienen.
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer. Wir brauchen massive Investition in urbanen Wohnraum. Das machen entweder die Privaten, die wollen aber Rendite sehen
Oder wir machen uns parallel dazu mal Gedanken, wie wir diesen Zuzugsdruck aus dem urbanen Raum nehmen können. Wir hatten da einen ganz kurzen Moment, wo es die Chance dazu gab. Wo man dann viele Dank HomeOffice die Chance gehabt hätten, irgendwo etwas weiter raus was nettes und günstigeres zu finden. Das wird dann gerade überall wieder eingestampft und das feuert massiv den Wohnungsmarkt in den großen Städten an
Eine Genossenschaft ist nicht gemeinnützig. Eine Genossenschaft ist ihren Genossen verpflichtet. Und genau deswegen setzen auch nicht Das Vermögen der Genossenschaft aufs Spiel für unprofitablen Neubau.
Kann gemeinnützig sein, muss nicht. Ich rede von gemeinnützigen, war erwas ungenau formuliert. Meinetwegen auch ne gemeinnützige GmbH, der Punkt ist der gleiche: Private haben Renditedruck, der nicht in den Wohnungsmarkt gehört.
Der Punkt ist ja genau nicht der gleiche. Eine GGmbH ist einem gemeinnützigem Zweck verpflichtet, eine Genossenschaft ist ihren Genossen verpflichtet und kann daher nicht als Gemeinnützigkeit verpflichtet sein.
Für das Optimierungsproblem beim Wohnraum macht es einen Unterschied. Ich kann auf etwaige Gewinne verzichten und den derzeit wohnenden möglichst günstigen Wohnraum bereitstellen oder ich generiere Gewinne um damit noch nicht dort wohnenden neuen Wohnraum herzustellen.
Ich glaube, wenn die ganzen Immobiliengroßkonzerne ihre Gewinne, so wie du schreibst, in Neubau stecken würden, dann hätten wir tatsächlich das Problem nicht (oder nicht so krass).
Aber sie schütten ja aus, sie reinvestieren ja nicht (so viel, wie sie könnten).
Ich sage nicht dass sie das tun. Aber solange die EnteignungsAöR das nicht tut, ändert sich am Wohnungsmangel in Berlin exakt nichts. Dann kann das bestenfalls subvention für mietende sein die, wie dargelegt, die Mieten damit den Spiegel drückt und Neubau unattraktiver macht.
Mir deucht, du hast den Artikel gar nicht gelesen, oder nur bis zu deinem Triggerwort Blackrock. Da wird ja genau aufgeschlüsselt, wer neu baut. Spoiler: es sind nicht die Konzerne, die der Souverän (!) laut Volksentscheid enteignen möchte.
Ich finde im Übrigen nach einem Volksentscheid zu debattieren eigentlich eh Makulatur. Man kann ihn inhalhtlich so scheiße finden, wie man will. Wenn er verfassungskonform ist, sollte man als Demokrat eigentlich nur noch über die Umsetzung debattieren.
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer. Wir brauchen massive Investition in urbanen Wohnraum. Das machen entweder die Privaten, die wollen aber Rendite sehen.
Oder halt der Staat, über günstige Kredite an gemeinnützige Träger wie Baugenossenschaften. Der Bund kann sich heute zu 3,41% Geld leihen. Das könnten er zu 3.5% an Bauträger weitergeben, von solchen Konditionen können Private nur träumen.
Trotzdem müssen die Genossenschaften dann >3.5% Rendite machen, um Kosten zu decken und Zinsen zu bedienen.
Oder wir machen uns parallel dazu mal Gedanken, wie wir diesen Zuzugsdruck aus dem urbanen Raum nehmen können. Wir hatten da einen ganz kurzen Moment, wo es die Chance dazu gab. Wo man dann viele Dank HomeOffice die Chance gehabt hätten, irgendwo etwas weiter raus was nettes und günstigeres zu finden. Das wird dann gerade überall wieder eingestampft und das feuert massiv den Wohnungsmarkt in den großen Städten an
Eine Genossenschaft ist nicht gemeinnützig. Eine Genossenschaft ist ihren Genossen verpflichtet. Und genau deswegen setzen auch nicht Das Vermögen der Genossenschaft aufs Spiel für unprofitablen Neubau.
Kann gemeinnützig sein, muss nicht. Ich rede von gemeinnützigen, war erwas ungenau formuliert. Meinetwegen auch ne gemeinnützige GmbH, der Punkt ist der gleiche: Private haben Renditedruck, der nicht in den Wohnungsmarkt gehört.
Der Punkt ist ja genau nicht der gleiche. Eine GGmbH ist einem gemeinnützigem Zweck verpflichtet, eine Genossenschaft ist ihren Genossen verpflichtet und kann daher nicht als Gemeinnützigkeit verpflichtet sein.
Für das Optimierungsproblem beim Wohnraum macht es einen Unterschied. Ich kann auf etwaige Gewinne verzichten und den derzeit wohnenden möglichst günstigen Wohnraum bereitstellen oder ich generiere Gewinne um damit noch nicht dort wohnenden neuen Wohnraum herzustellen.
Ich glaube, wenn die ganzen Immobiliengroßkonzerne ihre Gewinne, so wie du schreibst, in Neubau stecken würden, dann hätten wir tatsächlich das Problem nicht (oder nicht so krass).
Aber sie schütten ja aus, sie reinvestieren ja nicht (so viel, wie sie könnten).
Ich sage nicht dass sie das tun. Aber solange die EnteignungsAöR das nicht tut, ändert sich am Wohnungsmangel in Berlin exakt nichts. Dann kann das bestenfalls subvention für mietende sein die, wie dargelegt, die Mieten damit den Spiegel drückt und Neubau unattraktiver macht.
Mir deucht, du hast den Artikel gar nicht gelesen, oder nur bis zu deinem Triggerwort Blackrock. Da wird ja genau aufgeschlüsselt, wer neu baut. Spoiler: es sind nicht die Konzerne, die der Souverän (!) laut Volksentscheid enteignen möchte.
Ich finde im Übrigen nach einem Volksentscheid zu debattieren eigentlich eh Makulatur. Man kann ihn inhalhtlich so scheiße finden, wie man will. Wenn er verfassungskonform ist, sollte man als Demokrat eigentlich nur noch über die Umsetzung debattieren.